Freitag, 8. Mai 2009

Fakten und Fiktion


Alle falschen Teile des gestern ausgestrahlten Märchens "Madeleine was here" aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, aber die wichtigsten Punkte gilt es festzuhalten.

Das allerwichtigste zuerst. Dies meint die TIMES zu der "Dokumentation":

Die Berichterstattung der Cutting Edge Dokumentation war in solch einer Weise verbogen, wie es die Agenda der McCanns erforderte. Es war schwer zu sehen, welches Material Cutting Edge selbst herausgefunden hatte: es schien nur aufzuzeichnen, was auch immer die McCanns uns sehen lassen wollten.Kompliment auch wenn es wenig ist und sehr spät, immerhin eine objektive Meinung in der britischen Presse.

Was wurde nun genau verbogen, was wurde so zurecht gerückt, dass es in das Entführungsmärchen passen musste? Die zwei wichtigsten belastenden Punkte, die immer wieder genannt werden, von denen, die die Entführung anzweifeln wurden gestern Abend in einer Dreistigkeit angepasst, die Ihresgleichen sucht.

Der einzige Punkt, der jemals für eine Entführung sprach, war die Tatsache, dass Jane Tanner angeblich einen Mann gesehen hatte, der mit einem Kind quer in den Armen vom Apartment weg ging. Zweifelhaft war diese Aussage immer auch deshalb gewesen (Licht und wechselnde Details mal aussen vor gelassen), weil ein unabhängiger Zeuge angab, mit Gerry McCann genau in der Mitte des Weges von Jane Tanner gestanden und gesprochen zu haben. (siehe sein eigenes Diagramm)


Er gibt aber an, dass er weder Jane Tanner noch den Entführer gesehen habe und bestätigt ausdrücklich diese Straßenseite. In der "Dokumentation" wird dieses Gespräch zwischen den beiden Männern aber nun auf die gegenüberliegende Straßenseite, nach viel weiter unten verlegt, um die Tatsache zu ermöglichen, dass der Zeuge Jane Tanner nicht gesehen hat. Ich frage mich, was Jeremy Wilkins, der besagte Zeuge, nach Ansicht des Filmes dachte und ob er sich gegen diese Verdrehung wehren wird.

Die zweite, noch viel unglaublichere Verdrehung betrifft die Tatsache, dass zwar ein Mr. Smith einen Mann mit einem Kind auf dem Arm gesehen hat (allerdings erklärt er, das Kind wäre aufrecht schlafend getragen worden), aber dass er in einer zweiten Aussage mit hoher Sicherheit angab, dass es sich bei dem Mann um GERRY MCCANN gehandelt habe. Diese zweite Aussage wird zwar kurz erwähnt, aber es wird erklärt, die portugiesische Polizei hätte dies geprüft und als falsch verworfen. Dass Goncalo Amaral diesen Zeugen unbedingt nach Portugal zu weiteren Aussagen holen wollte, kurz bevor er entlassen wurde, wird nicht erwähnt. Er war einer der Hauptbelastungszeugen gegen die McCanns und wurde von Brian Kennedy und der Presse extrem unter Druck gesetzt.

Man kann also abschließend feststellen, dass die britischen Medien, in diesem Fall Channel 4, den McCanns wieder einmal die Platform lieferten, die Tatsachen aus den Akten zu verdrehen und schamlos zu ihren Gunsten zu verändern.

1 Kommentar:

  1. Hallo Schwester!
    Dieser ganze Fall Maddie ist so ein Zwilicht der Presse geworden,da mein ICH,Sie hätten was zu verbergen.Eins nebenbei: Maddie wurde am 12.05.03
    in Leicestershire geboren.In der Umgebung steht das Schloss Belvoir Castle.Dieses war Drehort von :.......The DaVinci Code.......! Zufall!???!
    Schlussfolgerung meinerseits Sie sollen den VATIKAN durchsuchen.Glaubenszeichen setzen auf einen (neuen) Antichristen.Und Maddie die Mutter?
    Nur ein Beispiel um aus unserer geistigen Gefangenschaft Zu kommen.Folge nicht dem ZION!
    In Liebe C U

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