Dienstag, 21. April 2009

Febreze für Arme?


Folgender Auszug aus der Dokumentation, die letzte Woche in Portugal zu über 50% Sehbeteiligung führte, finde ich extrem bezeichnend. Kein Geruch der Welt kann so schlimm sein, dass man seinen Leihwagen Tag und Nacht offen stehen lässt, ausser einem.

Die Zeugin, die in der Nähe der Villa der McCann's in Aldeia da Luz lebt, die sagte dass sie Zeuge einer ungewöhnlichen Tatsache war, den Mietwagen der McCanns betreffend, in dem die Hunde Leichengeruch und evtl. Überreste von Madeleine entdeckten, wurde auch nicht befragt.

Die Nachbarin hat ein Dokument unterzeichnet mit dem sie die Übertragung ihrer Aussage authorisiert aber aus Angst vor Drohungen und Druck zeigt sie nicht ihr Gesicht.

Gonzalo Amaral: Dies ist eine Interessante Sache, als ich die Kripo in Portimao im Oktober 2007 verließ war nichts über dieses Fahrzeug bekannt, über die Sache mit dem offenen Kofferraum. Wir wussten, dass im Fahrzeug Leichengeruch und Körperflüssigkeiten gefunden wurden aus denen Madeleine McCann's DNA Profil extrahiert wurde mit 15 Übereinstimmungen. Monate später gibt es eine Juristin, die in der Nähe wohnt und berichtete, dass nachdem die McCanns in der Villa ankamen, sie den Kofferraum von da an offen gesehen hat.

Zeugin: Ich fahre jeden Tag diese Straße herunter um meinen Wagen am Ende zu wenden, und jedes Mal als ich an dem Haus vorbeifuhr und ich den Wagen sah, war der Kofferraum immer geöffnet, Tag und Nacht. Ich bin oft nachts vorbeigefahren und konnte dies jedesmal beobachten. Es war eine Tatsache, die ich meldete und das war's.

Gonzalo Amaral: Es ist wichtig das Folgende festzuhalten: Diese Frau, die Juristin, wurde niemal von der PJ verhört weil ihre Aussage nicht als wichtig angesehen wurde, was merkwürdig ist. Während sie also nicht verhört wurde und während ein Rechtshilfegesuch an England gestellt wurde, kamen Verwandte der McCanns hervor und sagten, dass sie Essen vom Supermarkt, im speziellen ein Fleischpaket, aus dem Blut ausgelaufen war, im Kofferraum transportiert hatten.

Erzähler: Die große Frage ist wie die Familie von der Zeugin erfahren hatte, trotz der Tatsache, dass sie nicht von der PJ befragt wurde, und die beobachteten Tatsachen versuchten zu begründen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen