Sonntag, 27. Oktober 2013

Heute in der Sunday Times

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Madeleine Hinweise 5 Jahre lang vertuscht

Die wichtigen neuen Hinweise im Zentrum von Scontland Yard's Suche nach Madeleine McCann wurden fünf Jahre lang geheimgehalten nachdem sie ihren Eltern von Ex-MI5 Ermittlern präsentiert wurden.

Die Hinweise wurden genaugenommen aus einem Untersuchungsbericht entnommen, der im Auftrag von Gerry und Kate McCann durch eine Firma von ehemaligen Spionen 2008 erstellt wurde.

Er enthielt entscheidende Phantombilder von einem Mann, der dabei beobachtet wurde, wie er ein Kind in der Nacht von Madeleines Verschwinden trug, die erst diesen Monat veröffentlicht wurden nachdem er durch SY als Hauptverdächtiger identifiziert wurde.

Aber die Spur wurde für 5 Jahre vernachlässigt weil die McCanns und ihre Berater den Bericht kaltstellten und drohten die Autoren zu verklagen wenn sie Inhalte veröffentlichen würden.

Der Bericht, der der Sunday Times zur Verfügung steht, empfahl die Phantombilder sofort zu veröffentlichen und er besagte, dass die "Anomalien" in den Aussagen der McCanns und ihrer Freunde aufgeklärt werden müssten.

A source close to the McCanns said the report was considered “hypercritical of the people involved” and “would have been completely distracting” if made public.

Eine den McCanns nahe Quelle sagte, dass der Bericht als "überkritisch den beteiligten Menschen gegenüber" gewesen sei, und "hätte eine totale Ablenkung dargestellt" wenn er veröffentlicht worden wäre.

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Eine frühere Sichtung (eines Mannes) durch eine Freundin der McCanns wurde (im o.g. Bericht) als wenig glaubhaft beurteilt, nachdem "ernste Unstimmigkeiten" in ihren Aussagen gefunden wurden.
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Exton confirmed last week that the fund had silenced his investigators for years after they handed over their controversial findings. He said: “A letter came from their lawyers binding us to the confidentiality of the report.”
Exton (Oakley International) bestätigte letzte Woche, dass der "Fund" seine Detektive für Jahre zum Schweigen brachte wegen der strittigen Ergebnisse. Er sagte: " Ein Brief kam von ihren Anwälten, die uns and die Vertraulichkeit des Berichts erinnert.
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(Auszüge aus der Sunday Times von heute)

Ich hatte mich zwar in der Detektei getäuscht, nicht Metodo3 sondern Oakley hatte die Phantombilder erstellen lassen, aber die Vermutung, dass die Eltern die Smith Sichtung unter den Teppich kehrten, war korrekt. Lag es an der 60-80%igen Sicherheit mit der Herr Smith Gerry erkannt hatte? Davon ist auszugehen, aber diese Aussage kam erst 3 Monate nach seiner ersten Aussage. In diesen drei Monaten hätte man doch auf "Smithman" aufmerksam machen können, wenn er nicht Gerry war....



Kommentare:

  1. Hätte ich nicht gedacht, dass die Sunday Times so einen Artikel schreibt, alle Achtung!
    Hoffentlich führt es zu irgendwas, vielleicht stürzt das McCannsche Kartenhaus bald zusammen. Vielleicht am Ende doch ein paar Fronten zuviel für Mr. Jerry und die Gefahr, dass die politische Protektion wegbricht. Wenn weitere solcher Enthüllungen in seriösen Zeitungen wie der Times oder dem Irish Independant folgen, sind Mäckies am Ende für Downing Street doch nicht mehr tragbar. Go Goncalo, go!

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  2. ist das fällige Ver5fahren wg Strafvereitelung/behinderung der Ermittlung schon in gang gekommen? ;-)

    Respekt in Richtung Sunday Times. Vielleicht geht ja doch noch was...

    Wer ein deutsches Diskussionsforum sucht, welches n i c h t (wie bei allmy) allöe Nase lang von selbstherrlichen Mods geschlossen wird:
    http://truecrime.forumieren.com/f6-vermisstenfall-maddie-mccann

    Grüße

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  3. Leider hat die 'Entüllung der Sunday Times nicht das erhoffte Echo gebracht. Nur eine Handvoll Blätter und in Deutschland BILD online hat diese Meldung gebracht. BBC crimewatch sowie Aktenzeichen XY haben es nicht für nötig gehalten, eine Klarstellung zu veröffentlichen. Der unbedarfte Zuschauer wurde und wird in dem Glauben gelassen, es handele sich um aktuelle Phantombilder, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass der Bericht der Fa. Oakley inkl. Smith Aussage und Phantombilder 5 Jahre unter Androhung von rechtlichen Schritten unter Verschluss gehalten werden mussten. Wieso bezieht eigentlich Scotland Yard keine Stellung hierzu? Hier sind offensichtliche Beweismittel unterschlagen worden, ganz abgesehen davon, dass das dem brit.
    Steuerzahler mit 5 Mio brit. Pfund gekostet hat. Das wird alles stillschweigend hingenommen?
    Dagegen wird die Meldung, dass der verstorbene ehemalige Mitarbeiter aus den Kapverden der Hauptverdächtige ist, in allen Medien breitgetreten. Er wird sogar namentlich genannt und sein Foto verbreitet. Das kann man alles nicht mehr begreifen.
    Es kommt mir so vor, dass man das Naheliegendste nicht sehen will oder darf.
    Um die Personen, auf die die meisten Hinweise auf eine Schuld fallen, wird ein Riesenbogen gemacht und alles nur Erdenkliche gebastelt, um dem Fall eine Richtung zu geben, die weit von diesen Personen wegführt.

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  4. Wie Goncalo Amaral immer wieder gesagt hat, der politische Wille, den Fall zu klären, ist nicht da. Man will kein britisches Ärzte-Ehepaar in einem portugiesischen Gefängnis sehen. Darüber hinaus verfügen die McCanns über allerbeste Beziehungen zu hochrangigen Persönlichkeiten in Politik, Wirtschaft, Medien und allen möglichen Behörden. Der Fall wird vertuscht mit allen Mitteln, sonst müsste ja Englands Elite zugeben, dass Mr. Jerry sie nach allen Regeln der Kunst verarscht hat!

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  5. Ich weiß nicht, ob jemand von Euch am letzten Mittwoch XY gesehen hat. Ich hab's mir angeschaut, weil ich wissen wollte, was RC zu den neuesten Entwicklungen sagt, ob er überhaupt was sagt bzw. eine Klarstellung zu den Phantombildern und zu dem 5 Jahre lang zurückgehaltenen Bericht dazu bringt. Das hat er nicht getan.
    Also was er sagte, war sehr mager und auch wieder nur halbwahr. 1. Er brachte den Fall unter der Rubrik 'XY gelöst' anstatt unter 'XC update', denn gelöst ist er keinenfalls. Seine 'Erfolgsmeldung' war, dass jetzt die portugiesische Polizei die Ermittlungen wieder aufnimmt, so als ob das das Verdienst von XY sei!! Das war alles, was er zu dem Fall gesagt hat. Ich hatte das Gefühl, dass ihm bei dem Thema nicht ganz wohl war. Kann aber auch nur mein subjektiver Eindruck gewesen sein. Ich würde mich als XY Redaktion schon sehr an der Nase rumgeführt fühlen, wenn im nachhinein rauskommt, dass man sie mit unvollständigen bzw. falschen Informationen versorgt hat.
    Ich bin schon dankbar, dass er nicht den Kapverden Mann gezeigt hat.

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    1. Vollkommen richtig: halbwar und aufgeblasen! Johanna hat hier ja gepostet, dass es sich um d r e i unabhängige Ermittlungsstellen in Portugal handelt.

      Man muss sehen, dass es hier in erster Line um Aufmerksamkeit und Einschaltquote geht.
      Dabei interessiert nicht, dass die angereisten McCann´s nicht einen Funken zur Aufklärung
      im Studio betragen ebensowenig wie durch die Kommentare die Sie in dem XY-Einspieler
      geben. Man hat Sendezeit mit thrill & emotion zur Anbindung der Zuschauer aufgefüllt wobei
      sich RC sich unter die Promi-Sonne von SY bzw. der McCann´s begibt.

      Solche Figuren wie RC sind ja "Eigenmarken" die sich mittels Werbeagentur (s. homepage RC) selbst vermarkten. Man denke nur an die event-Moderationen, welche fünstellige Gagen einbringen. Auftritte wie mit Redwood und den McCann´s sind dann sehr willkommene Werbeeffekte frei Haus.

      In einem Interview betonte er, dass er sich "mit jedem Detail" des Falles beschäftigt habe.
      Schon dass ist wegen des Umfangs an Dokumenten schwer möglich; bestenfalls dass er
      sich einen Überblick verschafft hat.

      Doch auch hier fehlt mir der Glaube. Wenn dem so wäre, so hätte er erstmalig eine
      anspruchsvolle journalistische Aufgabe bei xy gehabt: nämlich nicht nur das wiederzugeben,
      was die Polizei vorträgt und die Redaktion zu einem Einspielfilm verarbeitet, sondern selbstständig zu recherchieren und mit angemessener journalistischer Distanz die "neuen Erkenntnisse" von SY zu eröffnen.

      Nur fiele dabei die schöne PR-Reise nach England zu den McCann´s ebenso flach wie der talk mit den beiden in der Sendung. Und wahrscheinlich müsste man journalistisch korrekt auch auf den Abschlussbericht von Inspector Tavares de Almeida eingehen...




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    2. Ich habe übrigens vor der 1. Ausstrahlung an die XY Redaktion geschrieben und sie nicht nur auf die vielen Widersprüche hingewiesen, sondern auch mit den entsprechenden Links, u.a. auch der port. Polizeiakten, versorgt. Darauf hin kam nur ein lapidares Schreiben: 'Vielen Dank für Ihr Interesse...' bla, bla. Nachdem dann publik wurde, dass die Phantombilder und der dazugehörige Bericht 5 Jahre lang zurückgehalten wurden, habe ich nochmals geschrieben, da dadurch meine erste Mail ja im Wesentlichen bestätigt wurde, und meine Kritik an dem Beitrag und an der oberflächlichen journalistischen Arbeit geäußert. Und - man ahnt es schon - keine Antwort mehr erhalten.

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    3. Ist mir exakt genauso gegangen. Ich bin mal auf die Rechtfertigungen gespannt sollte jemals die Warhheit ans Licht kommen.

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