Dienstag, 15. Oktober 2013

Whitewash?

Since I am bouncing on the Atlantic at the moment I was not able to watch the 6 Million Pound show last night on BBC, but I was nevertheless able to get the important points of this media offensive.

So where are we left now in our search for the truth and the answer to the question if there will be a whitewash or a conclusion that will fit the facts?

Some passages seem to support the notion that the facts are being changed to fit a conclusion. The more than dodgy information that after more than six years a holidaymaker has now come forward to claim to have been Tanner's egg-man points towards a deliberate change of facts. No father would have carried his sleeping child without a blanket in the fashion Tanner had described from Block 4 or 5 of the Ocean Club TOWARDS the crèche at 21:15 with hardly an hour left for the parents to take a drink or a meal. This is complete rubbish.

But it seems to be the only means to solve the Gordian knot of the Tanner sighting that only left a tiny “window of opportunity” while presenting a physical impossibility of Jane passing the two men on the street without them noticing her. Jane's “inaccuracies” are still existent but no longer important for the case.

This desperately smells of whitewash.

But if you think further one sees that not only has she been put out of her misery of being accused a liar and phantacist for ages but on the other hand the alibi for Gerry McCann for the exact time of the “abduction” has been eliminated as well. We remember that this alibi only became necessary when a certain dark haired person with a child in his arms (notice correct carrying style) and buttons on his trousers encountered the family of nine from Ireland who are currently being pestered by the same media that call us trolls.

And low and behold, after more than six years the Smith sighting - we have been on about for ages as the only important sighting in a series of hundreds - has finally reached the Media, thanks to the Yards attention. (Yes my good friend, David James, it IS important) And although the fact that Mr. and Mrs. Smith recognised Gerry McCann with a 60-80% certainty is still held from the unprepared public, the e-fit comes pretty close to his image. And with his alibi for the removal gone it might just be good news for a change.

The offer to Jane is clear, David got no mention at all and Matt's general confusion about locations is well established. So come on guys, just one little push and the future will truly be bright.

Kommentare:

  1. Ich hoffe einfach, dass die Zwillinge eines Tages anfangen kritische Fragen zu stellen. Ich vermute mit zunehmenden Alter und Reife der Kinder werden die Mc's große Aufwände betreiben die Wahrheit von den Kindern und damit von der Öffentlichkeit fern zu halten. Eigentlich ist es im Moment nur mehr als ärgerlich, dass die Presse gleichgeschaltet diesen ganzen dummen Kram ungefiltert und unkritisch mitmacht!

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  2. Wenigstens hat sich das BKA absolut bedeckt gehalten, sehr schmallippig die Anfragen der Presse beantwortet und zumindest nicht den PR-Schrott aus UK wiederholt.

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    1. Danke für die Info! Kannst du eine Quelle dazu posten?

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  3. Ich bin auch sehr von Rudi Cern enttäuscht, nicht nur, dass die Sendung kalter Kaffee war und nichts Neues gebracht hat, sondern ich werfe ihm vor, dass er sich vor den Karren der McCanns hat spannen lassen und nur von Entführung gefaselt. Wenn er vorher als gewissenhafter Journalist seine Hausaufgaben gemacht hätte, dann hätte er sicherlich die Finger von diesem Thema gelassen.
    Heute hat er in einem Interview doch tatsächlich gesagt, dass man der armen Kate angemerkt hätte, wie sehr sie unter der Situation leidet. Er kennt wohl die Bilder aus PDL nicht, wo sie fröhlilch joggend und Geburtstag feierend durch die Gegend laufen.

    Ich habe ihm vorher und nach der Sendung geschrieben und die wichtigsten Links zukommem lassen und ihm geschrieben, wenn er bei allen anderen Fällen so schlecht recherchiert, dann braucht man die Sendung nicht mehr zu schauen. Des weiteren habe ich ihm empfohlen, mal die Polizeiakten zu lesen.

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    1. Cerne ist kein gelernter Jounalist sondern ein ehemaliger Amateur-Eiskunstläufer (dt. Meister u. Silbermedaillengewinner) der anschließend als Profi bei "Holiday on Ice" aktiv war und über Praktika zum Journalismus kam, hat also nicht Journalismus studiert. Wenn man bekannt ist, dann geht eben alles!

      Er reist einen Tag vor der Sendung an um die Sendung zu proben. Dann hat die Redaktion bereits die Einspieler und die Texte fertig, welche es vom Blatt bzw. vom Teleprompter gibt. Die wesentliche Arbeit macht also die Redaktion in Abstimmung mit der der Polizei. Die Fragen sind im Prinzip mit den Kriminalbeamten abgesprochen, was nicht heißt, dass mal was improvisiert wird. Man will möglichst kurz und knapp ohne überflüssige Worte möglichst viele Fälle darstellen. So weit so gut.

      Es ist i. d. R. nicht geboten und auch zeitlich nicht möglich eine Gegenrecherche anzustellen.
      Hier liegen die Dinge in Tat aber etwas anders. Er fliegt auf Kosten der Gebührenzahler nach
      England um sich das von den McCanns erzählen zu lassen, was eh schon bekannt ist und er aufwandlos im Internet selbst erfahren kann. Nebenbei: Nicht bei den McCanns daheim,
      sondern in einem Hotel wird das Treffen abgehalten.

      Natürlich sind die Fragen mit den McCanns abgesprochen; Sie verlangen das eh bei ihren anderen meist hochdotierten Interviews.

      Entgegen dem was er in der Sendung suggeriert wird, hat die portugisische Polizei keinen Deut von dem zurückgenommen, was im Abschlussbericht steht. Die Ermittlungen sind lediglich ruhend, weil keine neuen Beweise aufgetaucht sind. De facto: Leiche fehlt, Rekonstruktion mit allen Tapas am vorgeblichen Abend des Verschwindens von Maddie kam
      wegen deren Weigerung und Abreise nicht zustande.

      Man soll Cerne und der Redaktion nicht nur schreiben sondern sollte mal juristisch eine Gegendarstellung prüfen. Ich hoffe es sind Anwalte und den Lesern...

      Übrigens fühlte ich bei dem Einspieler an die Langnese-Honig-Werbung in der 70er Jahren erinnert in dem der beatles-song "Good day sunshine" unterlegt wird, der dieser Emotionsbrühe die Krone aufgesetzt hätte: die netten Doktorenfamilien mit ihren niedlichen kids in der Urlaubsidylle - zu schön um wahr zu sein!





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  4. Richtig, anonym vom 17.10.13, 21:46 Uhr. Das ganze war eine Farce. Schauen wir uns doch mal das Ehepaar Mc Cann an. Er sitzt teilnahmlos dort, antwortet ohne Emotionen den Fragen von Cerne und Kate schaut ihn immer von der Seite mit ihrem Mitleidsblick an. Hauptprotagonisten sind hier doch nur Gerry und der so gradlinig sitzende, ruhige Hauptkommissar Redwood. Man konnte meinen, dass Kate nur eine Nebenrolle ( und das als Mutter!) in diesem Gespräch gespielt hat. Sind alle Fragen mit Scotland Yard abgesprochen gewesen? Saß Redwood als Kontroller dort, einzugreifen, wenn das Gespräch in eine andere Richtung gehen sollte? Ich sage ganz klar, sie sind gute Schauspieler die Mc Canns. Ich habe großen Respekt vor Johanna, die sich eingehender mit diesem Fall beschäftigt. Sie arbeitet(e) alle Fakten richtig aus, was eigentlich die Pflicht der ermittelnden Behörden in Portugal und England war. Und wer halbwegs 1 + 1 zusammenrechen kann, MUSS zu dem gleichen Ergebnis kommen, das hier einiges nicht stimmt.

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    1. Gut beobachtet das Verhalten von Redwood! Gewöhnlich sind die Kriminalbeamten sachlich, nüchtern und zurückhaltend. Eindringlich, fast beschwörend und missionrisch sein Auftritt!
      Die Fragen sind abgesprochen und die Rollenverteilung klar.

      Die Rekonstruktion ist faktenwidrig und irreführend. Beispiel: Das Fenster zu dem Zimmer wo Maddie und die Zwillinge schliefen. Keine Einbruchspuren, nur Fingerabdrücke von Kate, keine Flusen, Trittspuren auf dem Sessel, der Fensterbank etc. Lediglich ein Abdruck des Handschuhs eines der Leute die die Spuren sicherten - eine kleine, jedoch leicht feststellbare Unachtsamkeit des Spurensicherungsteams (nachzulesen b. Amaral, Maddie. Die Wahrheit über die Lüge). Redwood wörtlich im niederländischen Fernsehen: "the window was the way of entry." Die Aussage ist mit größter Wahrscheinlichkeit unzutreffend!

      Die Frage nach der in der Vergangenheit erhobenen Verdachtsmomente gegen die McCanns wird sofort mit großer Bestimmheit abgeblockt:
      Die McCanns seien keine Beschuldigten. Sie hätten ihr Kind verloren...

      Nach meiner Erfahrung und Einschätzung stehen beide unter dem Schutz des britischen Geheimdiestes und waren stets gut über Fortgang der Ermittlungen der port. Polizei informiert.

      Indizien liegen vor und ich werde sie demnächst posten.

      Die ganze Inszenierung geschieht natürlich nicht wegen der netten McCanns sondern hat tiefere Hintergründe, die nicht zum Vorschein kommen sollen.


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    2. SY ist selbstätig (?) an XY herangetreten und zwar im Sommer diesen Jahres. Es blieb also genügend Zeit für eine eigene Recherche; die Orginalakten und genügend Informationen hätten zur Verfügung gestanden...

      Hätte man auch nur diesen blog zur Kenntnis genommen, so hätte man den Fall mit spitzen Fingern angefaßt und vollig unverfänglich und distanziert berichtet.

      Statt dessen wird unvollständig und verzerrt bereichtet. Beispiel:

      "Die portugiesische Polizei glaubt inszwischen, dass Madeleine im Appartement einen tödlichen Unfall hatte und von ihren Eltern beiseitegeschafft wurde."

      Aufgrund welcher starken Indizien (9-faches Anschlagen der Leichen- bzw. Blutspürhunde
      an der Kleidung der Eheleute bzw. am gemieteten Fahrzeug) wird dem Zuschauer verschwiegen, so dass er sich darüber keine Meinung bilden kann.

      Weiteres Beispiel:

      "Auch dieser Ermittlungsansatz wird schließlich zu den Akten gelegt. Am 21. Juli 2008 - nach fast 15 Monaten - erklären die portugiesischen Behörden den Fall ohne Ergebnis für
      beendet."

      Ohne Ergebnis für beendet: Diese Formulierung suggeriert dem uninformierten Zuschauer, dass dieser Ermittlungsansatz ein Holzweg war und die McCann´s entlastet sind. Der Abschlussbericht der potugiesischen Polizei belegt das Gegenteil!

      Dass dies nicht der Fall ist, hat Johanna hier mehrfach dargelegt.

      Die Berichterstattung weist typische Merkmale einer bewust unvollständigen, teilweise
      verzerrenden Berichterstattung auf, die Sachverhalte insinuiert, die so nicht gegeben sind.

      Hier wird gegen Grundprinzipien journalistischer Sorgfaltspflicht verstoßen und rechtliche Schritte sollten geprüft werden.

      Gleichzeitig sollte man massiv auf der facebook-Seite von XY posten und die Verantwortlichen zur Stellungnahme zwingen!

      Wenn dergleichen nicht geschieht, wird sich XY nicht zur Stellungnahme gezwungen
      sehen und die Angelegenheit unter den Teppich kehren.

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  5. Liebe Johanna,
    was ändert es an Ihrer Theorie, dass Jane Tanners Sichtung ja mittlerweile geklärt wurde. In diesem Fall hat es sich wirklich um einen Vater, der sein schlafendes Kind trägt gehandelt. Dieser Mann hat sích gemeldet.
    Somit wäre die ganze von Ihnen beschriebene Vertuschungsversion nicht geschehen.
    Weitere Schwachstellen sind die Einweihung der Tapas 7 - es gibt KEINEN Grund warum, sie da mitgemacht haben sollen, sowie das Verschwindenlassen der Leiche. In dem kurzen Zeitrahmen, den Sie beschreiben ist es unmöglich eine Leiche so verschwinden zu lassen, dass eine mehrmonatige intensive Suche sie nicht zum Vorschein bringt.
    Des weiteren reden Sie von einem leerstehenden Haus..warum wurde wenn dies Amaral erwähnt nicht untersucht ob sich dort Spuren DNA von Maddie finden lassen?
    Man kann über die Eltern und deren Reaktion auf das Verschwinden denken was man will, aber innerhalb von 24h so ein Komplott aufzubauen ist für Eltern, die Ihr Kind verloren haben unmöglich!
    Ich glaube Sie erwähnen auch den Casey Anthony Fall..hier liegt eine Reaktion vor, die nachvollziehbar ist, die Mutter ist vom (Unfall)Tod der Tochter so traumatisiert, dass sie das Kind wochenlang in ihrem Auto mitführt, nicht in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen.Und dann sollen die McCanns das alles im Handumdrehen vertuschen können und nebenbei noch eine riesen PR Maschinerie aufziehen? Das würde sie zu Übermenschen in meinen Augen machen und das sind sie nicht, sie sind ein vielleicht nicht sonderlich sympathisches, durchschnittlich erfolgreiches Ärzteehepaar...tut mir leid, ich glaube nicht dass es so war?

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  6. Ich weiß nicht, ob der Eintrag zu dem hier kommentiert wird gelesen und verstanden wurde. Ich schreibe dort jedenfalls, dass ich die mirakulöse Meldung des Mannes, der angeblich von Jane Tanner gesehen wurde, eine Finte ist. Und zwar der Polizei. Wer die örtlichen Gegebenheiten kennt, weiß, dass sie weder dort unbemerkt hätte an den beiden Männern vorbeigehen können, noch dass ein Vater um 21:15 ein schlafendes Kind auf ausgestreckten Armen in die Richtung ZUM Kinderclub getragen hätte. Noch dazu auf einer unmöglichen Route. Ich denke, dies war ein Angebot an die Zeugin Jane Tanner ihre (auch von der port. Polizei so gesehene) Lüge zu vergessen. Oder eben der Anfang eines Whitewashs.

    Selbst wenn es diesen Vater, der ungewöhnlicherweise nicht von der Presse aufgespürt wurde und dem erst nach über 6 Jahren seine Bedeutung aufgefallen war obwohl hundertfach in der Presse erwähnt, gegeben hätte, würde es am Ablauf nichts ändern, denn ein Alibi für Gerry ist nun einmal weggefallen. Er war NICHT zum Zeitpunkt der Entführung mit einem neutralen Dritten im Gespräch. Das ist die Message an Gerry.

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  7. und sie kennen die örtlichen Gegebenheiten?

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  8. Ja in der Tat die kenne ich sehr gut.

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