Samstag, 9. Januar 2010

Keine Gnade für Kindermörder


Das illustre Pärchen Leonor und ihr Bruder Joao Cipriano, wegen des Mordes an ihrer Tochter/Nichte zu je 16 Jahren verurteilt, bekommen vor Gericht keine Chance das Verfahren neu aufzurollen. Der Antrag des "loony lawyers" Marcos Aragao-Correia (im Bild) wurde mit dem Hinweis abgelehnt, es würden keine zusätzlichen neuen Beweise existieren, die einen solchen Schritt rechtfertigen würden. Und das nachdem sich der heimliche Helfer der McCanns (lt. eigener Aussage) so ins Zeug gelegt hatte. Persönlich hatte er eine Aussage formuliert, die Leonor unterschrieb und in der ihr Bruder als alleiniger Mörder bezichtigt wurde, während ausserdem eine Aussage des Bruders nach Correia's Besuch bei Joao im Gefängnis auftauchte, bei dem Correia ihm gedroht haben soll, ein Mitinsasse könnte ihn ermorden wenn er nicht reden würde. Diese Aussage, die helfen sollte den Fall neu aufzurollen, bezeichnete Joao Cipriano als nicht von ihm stammend und damit war der ärmliche Versuch, Leonor in einem erneuten Verfahren reinzuwaschen erledigt.

Denn nur darum geht es hier. Nicht um die Wahrheit, nicht um die Auffindung der immer noch nicht entdeckten Leiche oder um ein Begräbnis für die missbrauchte und ermordete Joana. Sondern ausschliesslich um die Freisprechung der Mutter von den Vorwürfen des Mordes und der Beseitigung der Leiche. Denn an diesem ekelerregenden "Musterfall" wollen bestimmte Leute demonstrieren, dass Goncalo Amaral, der auch in diesem Fall die Untersuchungen führte, einem Modus Operandi folgt und immer die Mütter anklagt im Falle von "Kindesentführungen".

Dies mag vielleicht in ganz ganz schlechten Filmen eine Option sein, im wirklichen Leben muss es einfach potentielle Bemitleider der McCanns abschrecken, wenn diese sich mit dem Abschaum der Menschheit versuchen auf eine Stufe zu stellen. Wer nicht davor zurückschreckt rechtskräftig verurteilte Kindermörder zu rehabilitieren um die eigene Haut zu retten und RACHE am untersuchenden Beamten zu nehmen, der lebt nicht mehr in der Realität und kann meiner Meinung nach nur noch als völlig krank beurteilt werden.

Wer sich für den Fall der kleinen Joana interessiert findet hier einen sehr ausführlichen Abriss der Geschichte.

1 Kommentar:

  1. >Wer nicht davor zurückschreckt rechtskräftig verurteilte Kindermörder zu rehabilitieren um die eigene Haut zu retten und RACHE am untersuchenden Beamten zu nehmen, der lebt nicht mehr in der Realität und kann meiner Meinung nach nur noch als völlig krank beurteilt werden.<

    Du meinst wohl, liebe Johanna, "völlig kriminell", "krank" ist viel zu nett für ordinäre Kriminelle dieser Art.

    Grüße - und Danke für Deine Seite!
    M.

    AntwortenLöschen