Montag, 20. Januar 2014

Decoding the Spin

It took some time and hefty googling into judicial pages that are not easily interpreted, but I think I have found a quite convincing interpretation of the Pink One's headlines.



 And to think that Kate herself gave the clue to Scotland Yard's possible agenda....

"We are incredibly relieved and buoyed by these developments and continue to hope for further collaboration in the near future with the possibility of a JIT (Joint Investigation Team) between Portugal and the UK to enhance the search for our dear daughter."
 So Google led the way:

Requests for setting up a JIT may often come from a Member State but could also often come from Europol and Eurojust. In some Member States this initial request must be in the form of a RogatoryLetter

https://www.europol.europa.eu/sites/default/files/st15790-re01.en11.pdf
Now come to think of it... An arrest of the "Three Burglars" would never have been possible on a simple International Letter of Request. Only with a Joint Investigation Team would arrests be something to contemplate.

And then even the note sent in advance of the possible application for a JIT makes sense:

As some countries have implemented domestic administrative rules which, for example, stipulate notification of the competent ministries in the preparatory stage, the early involvement of all competent persons is of the utmost importance so as not to jeopardise or delay the whole process
And even the involvement of the CPS makes sense then:

In England and Wales a request (for a JIT) can be made by either a judicial authority or a by a designated prosecuting authority. Judicial authority includes any judge or justice of the peace. CPS and RCPO (before the merger) were both included in the list of designated prosecuting authorities under Crime (International Co-Operation) Act 2003 (Designation of Prosecuting Authorities) Orders, namely 2004 SI.1034 of 2004 and SI.1130 of 2005. 
So to sum this up: A possible application for a Joint Investigation Team had to be justified preemptively. The obvious reason for such a measure would be an arrest (spin). And who would be the focus of such an arrest? Obviously a gang of burglars (three as the mystic number) (spin)

In order to preempt possible speculation regarding this:

Prosecutors must obviously satisfy themselves that the courts in England and Wales have jurisdiction in relation to the alleged offending. Prosecutors should consult Jurisdiction elsewhere in Legal Guidance for further information.

If the investigation or proceedings are cross-border in nature then it is possible that another state would also have jurisdiction to try an offence. Co-operation with international partners on such cases can help to ensure that best evidence is obtained, that duplication of work is avoided, and that concurrent prosecutions are avoided. Within the EU, consideration can also be given to the possibility of setting up a joint investigation team. Both investigators and prosecutors must be alive to these issues. If not, there is a danger that investigations can be compromised, e.g. by law enforcement agencies of two states investigating an offence unaware of the others interest. There is also a risk that prosecution in one state will prevent prosecution in the other state where stronger evidence may have been gathered, i.e. by application of the rule of ne bis in idem, double jeopardy.
Good Luck to the Team.

And no, I won't translate all that judicial stuff, sorry...

Kommentare:

  1. könnte man das bitte übersetzen??lg

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  2. Dies sind zum größten Teil Auszüge aus dem Handbuch von Europol zur Einsetzung eines Joint Investigation Teams. Hier die deutsche Version: https://www.europol.europa.eu/sites/default/files/st15790-re01.de11.pdf

    Es geht darum, dass einige Länder den Antrag für ein JIT in der Form eines International Letters of Request vorschreiben und dass dies der wahrscheinlichste Grund für das Ausstellen desselben durch den Crown Prosecution Service in England ist, und nicht die mögliche Verhaftung dreier Einbrecher.

    Die Bildung eines JIT scheint auch eine Vorraussetzung zu sein, Verbrechen in einem Land, in einem anderen vor Gericht zu bringen.

    Ich wollte aufzeigen, dass die Geschichte der 3 Einbrecher sehr wahrscheinlich mal wieder präventiver Spin ist, für den Fall, dass die Medien von der Bildung eines JIT erfahren.

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    1. Mit einem JIT (o. dt.: gemeinsame Ermittlungsgruppe) würde die Problematik des Falles nur auf einer höheren Ebene reproduziert werden:

      Die betroffenen Staaten müssten sich über die Vorgehensweise einigen, die bereits von den Vorermittlungen ("Stand der Dinge"') abhängigig ist. Da der Fall eine brititische Staatsbürgerin (Madeleine McCann) betrifft und die Ermittlungen von SY federführend geleitet wurden, kann man darauf wetten, dass Yard die Federführung im JIT beansprucht und die Grundannahmen vorgibt, anhand derer weiter ermittelt werden soll.

      Die Alternativhypthese wäre, dass es sich hier um eine ganz clevere Strategie von SY handelt, die Ristriktionen zu umgehen, die auf nationaler Ebene mit der Vorgabe der Entführungshypothese bestehen um so auf diesem Umweg über die europäischen Partner
      das Londoner Korsett abzustreifen.

      Voraussetzung einer Lösung des Falles wäre m. E., dass die auf höhster Ebene des Regierungs- bzw. Justizappartes getroffene Entscheidung die McCanns zu decken, fallengelassen wird.

      Ob dann mit bilateraler Kooperation oder anderweitig die Polizeiarbeit weitergefährt wird,
      ist nachrangig.

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  3. Dies ist ein portugiesischer Fall und die Hohheit liegt in Portugal, wie immer wieder betont wird, auch von den Briten.

    Die Empfehlungen von Europol sind dahingehend, die Federführung dem Land zu überlassen, von dem der Antragsteller Hilfe erwartet und in dem die Hauptarbeit erfolgen wird. Abwarten.

    Wenn die Eltern (immer noch) von wem auch immer gedeckt würden, wäre das Thema lange abgeschlossen und sie müssten nicht auf so lächerliche Stories von den 3 kleinen Räuberlein zurückgreifen.

    Damals zu Labour Zeiten, als Hewlett gerade als Sündenbock groß heraus kam, war die Gefahr einer Vertuschung groß. Jetzt, wo man sich um die Zusammenarbeit bemüht, mit dem Land, das so unter der englischen Presse gelitten hat, sehe ich dafür keinerlei Indizien mehr. Dies könnte man so viel besser ohne Beteiligung Portugals unter den Teppich kehren.

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  4. Nur für mein Verständnis (bin nicht so firm mit allen Einzelheiten des Falles;-) :
    Du gehst also davon aus, dass der Antrag für eine JIT von Seiten der Briten über Umwege eine Möglichkeit gesucht wird gegen die Mc Canns tätig zu werden - hab ich das jetzt richtig verstanden?
    Eine Vertuschungsgefahr ist deiner Meinung nach nun nicht mehr gegeben - aber warum dann noch dein Misstrauen was die Smith Sichtung angeht? Siehe beitrag von 22.01. -?? bitte klär mich kurz auf, bin heute nicht ganz wach;-))

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    1. mhmm
      Ich bin der Meinung, dass ein Antrag für eine JIT mit dem 2. ILOR gestellt wurde und dass dieser Schritt wieder die Aufmerksamkeit Richtung Eltern lenken könnte und daher die Story der 3 kleinen Räuber von Mitchell gestreut wurde.

      Dadurch dass sich die Eltern nun offen gegen Redwoods "Revelation" stellen, müssten alle Vertuschungsängste zerstreut sein. Ich bin 100% davon überzeugt dass die Smiths Gerry sahen und dass Tanner komplett gelogen hat und gar niemanden sah, denn wenn es nicht der Alibibeschaffung diente, warum wird sich daran so verzweifelt geklammert?

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    2. Ich bin ebenfalls 100% davon überzeugt, dass die Smith Familie Gerry sah. Nur ist eine 60-88%-tige Sicherheit keine eindeutige Identifizierung im juristischen Sinne.

      Es wurde erwähnt, dass Vater Smith Gerry am Gang wiederkannte. Ich habe selbst diese Fähigkeit.Ich habe mit 18 jemanden wiedererkannt, den ich 12 Jahre nicht gesehen hatte. Sein Gesicht war mir nicht erinnerlich, aber am Gang erkannte ich ihn. Auch glaube ich nicht, dass dies für eine eindeutige Identifizierung vor Gericht ausreichend sein würde.

      Die Tanner-Sichtung ist klar eine Lüge. Allerdings wohl auch Redwoods angebliches Auffinden dieser Person.

      Auch deckt die timeline die in crimewatch und XY gezeigt wurde immer noch Gerry ab.
      Er kann´s ja nicht gewesen, weil er zum Zeitpunkt der Smith-Sichtung bei den anderen
      war.

      Überhaupt scheint mir, dass von SY eine bewusst falsche Rekonstruktion mit eigenen Lügen durch die Medien gejagt wird.

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  5. Im deutschen Interpol-Handbuch steht:

    "GEG werden in der Regel bei Ermittlungen im Zusammenhang mit schwereren Formen der
    Kriminalität in Betracht gezogen."

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass darunter auch die Einbrüche dreier Einbrecher gemeint sind!

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    1. ...naja es geht ja auch nicht um die Einbrüche sondern Verdacht der Kindesentführung/Tötung durch diese erwähnten Einbrecher

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    2. Es gibt keine Einbrecher Bunkt!

      SY will Gerrys Alibi zwischen 21:40 und 22:00 Uhr an Hand von Telefonanrufen der Mitarbeiter des Ocean Club überprüfen. Clarence Mitchell strickt daraus das Märchen von den 3 Räubern.

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