Freitag, 27. August 2010

Es herrscht Krieg


Daniel Assange, der Sohn des Wikileaks Protagonisten, schrieb auf seiner Facebook Seite den Satz: "Dieser Mann (sein Vater) hat eine Art mit der er sich viele Frauen zu Feinden macht".

Daraus wurde in der Presse dann:

"Wikileaks Gründer hat eine schlechte Bilanz bei Frauen"
"Mein Wiki Dad ist ganz fürchterlich mit den Damen"
"..er sei ein Aptraum wenn es sich um Frauen handele..."

Darauf via Twitter angesprochen, meinte Daniel zu mir: " Ich hatte nicht erwartet, dass sich die Medien so hinterhältig verhalten würden; werde vorsichtiger in der Zukunft sein müssen."

  1. Daniel Assange
    somnidea @UnterdenTeppich Most certainly. I wasn't expecting the media to behave quite so underhandedly; will have to be more cautious in the future.
-- this quote was brought to you by quoteurl


Wenn selbst der Sohn eines Mannes wie Julian Assange scheinbar keinen Schimmer hat, wie bösartig die Medien sein können, wenn es um Auflagen und Interessen Dritter geht, dann verwundert es nicht, dass immer noch kaum jemand die Manipulationen, Auslassungen, Übertreibungen und schlichtweg Lügen der Mainstream Medien so bewusst wahrnimmt, dass er es auf sein eigenes Leben bezieht.

Dabei werden diese Auswüchse immer offensichtlicher, je heftiger der Krieg zwischen den etablierten Medien und der Blogosphäre tobt.

Im April 2009!!!! wurden die Gerichtsdokumente des Falls Dutroux von Wikileaks veröffentlicht und erst in den letzten beiden Tagen berichten die Medien darüber. Warum wird nun alles was ein negatives Licht auf die Whistleblowerseite werfen könnte hervorgekramt? Da kann ja nicht überall die CIA oder das Pentagon dahinterstecken.

Nein, die Angst der MSM vor den "neuen" Medien wie Blogs und Whistleblower Sites führt zu einer gehäuften Diskreditierung derselben in den letzten Wochen. Alles was nicht in den Zeitungen steht, also nicht gemässigtem Mainstream entspricht und/oder mit Regierungssprechern oder Herausgebern abgestimmt und entschärft wurde, wird per se als Verschwörungstheorie diskreditiert und lächerlich gemacht. Auch deutsche Zeitungen mischen hier kräftig mit. Die ZEIT bezeichnet das berechtigte Bürgerbegehren im Fall des Todes von Dr. Kelly nach einer offiziellen gerichtsmedizinischen Untersuchung, als Auswuchs einer Verschwörungstheorie, obwohl der Abschlussbericht der letzten nicht-gerichtsmedizinischen Untersuchung für 70 Jahre unter Verschluss bleiben soll.

Jeder Blogger, Twitterer oder Facebooker, der nicht der Meinung der MSM ist, wird momentan als kauziger Verschwörungstheoretiker diffamiert, womöglich mit einem Hut aus Stanniol auf dem Kopf um elektromagnetische Wellen abzuwehren, der völligen Lächerlichkeit preisgegeben.

Natürlich kennen wir, die wir uns seit Jahren mit dem Fall McCann und angrenzenden Themen befassen, diese Strategie nur zu gut. OBWOHL die Akten des Falls öffentlich verfügbar sind und den Medien explizit ausgehändigt wurden, hat sich ausser uns bisher keine der MSM wirklich mit dem Inhalt der Akten befasst und sie analysiert. Stattdessen werden die, die es tun, als Hütchenträger diffamiert.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Die Veröffentlichung der Akten auf Wikileaks würde ihnen ganz sicher die Aufmerksamkeit zur Zeit bescheren, die wir uns immer gewünscht haben.

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