Sonntag, 18. März 2012

Spot the difference - Update



Wenn sich freundlich gesonnene investigative Einheiten gegenseitig mit Informationen zu einem Fall versorgen, kommen sie dann in größeren Gruppen aus der Zentrale der einen heraus um die Akten zu Fuß und per Flugzeug nach Hause zu bringen oder würden sie eher den folgenden Weg wählen?
 



Die Unterlagen zu 8 möglicherweise entscheidenden Hinweisen zu Posh Spice und den allseits beliebten "Zigeunern" in 30 Kisten, die seit Jahren nur darauf warteten von Scotland Yard persönlich abgeholt zu werden unter Personenschutz der spanischen Polizei? Dream on....

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UPDATE:

heute in portugiesischen Zeitungen

Ermittler von Scotland Yard die sich wieder mit dem Fall des Verschwindens von Madeleine McCann befassen kommen zu dem Schluss, dass die Aktivitäten, die in den letzten Jahren von spanischen Detektiven - angeheuert von den McCanns -  angestoßen wurden, wenig bis nichts dazu beitragen herauszufinden, was dem Mädchen passiert ist.

Kommentare:

  1. Tja, was soll man davon halten? Ist das das "final whitewashing" oder eine echte Untersuchung? Eine Untersuchung des "Find Madeleine Fund", eine angebliche Stiftung, die in Wirklichkeit eine Ltd. Company ist, also eine GmbH? Schön wärs, aber es fällt mir schwer, dran zu glauben. Auf jeden Fall ist Team McCann "spinning like crazy" in den britischen tabloids und das heißt eigentlich immer: Da kommt was!

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  2. Ich war fest davon überzeugt, dass es zu einem final whitewashing kommen würde. Aber die o.g. Bilder sprechen doch eine andere Sprache. Das war definitiv keine einvernehmlicher Austausch von Akten. Sonst hätte man nicht die Unterstützung der spanischen Bundespolizei in Anspruch nehmen müssen. Ein Beamter, der sich das ganze diskret vor Ort angeschaut hätte, wäre da genug gewesen.

    Wir wissen immer noch nichts genaues über Halligen oder?

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  3. Im Moment weiss ich nicht, was ich denken soll. Auf jeden Fall muss ich mich sehr darüber ärgern, dass bei dieser "Leveson-Untersuchung", die zur Zeit in UK zugange ist und die britische Presse-Ethik hinterfragen soll, den McCanns vom Richter und vom Anwalt Jay so extrem nach dem Maul geredet wird. Das Verschwinden von Maddie nennen Beide fortwährend "Entführung" und das Auftauchen von Mrs McCanns Tagebüchern ist ihrer Meinung nach per se verschuldet durch die portugiesische Polizei. Unglaublich! Die McCanns haben schon einen langen Arm und Rieseneinfluss. Und nein, nix zu hören oder zu finden über Kevin Halligen. Zero, nada...

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  4. Dies stand heute in der Daily Mail:

    "British detectives have also recently collected documents from the Portuguese police, Leicestershire police and the McCanns."

    Damit sind alle Unterlagen und Beweise inklusive der Akten, für deren Herausgabe die McCanns seit Jahren verzweifelt kämpfen, in einer Hand. In der Hand einer teilweise korrupten Polizei, die momentan selbst gegenstand einer Untersuchung ist. Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten. Die komplette Reinwaschung oder eine nahe Anklage. Leveson spricht für den Whitewash. Damit wäre die o.g. Aktion in den Büros von M3 eine für die Presse inszenierte Aktion gewesen.

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  5. Nun sind wir alle ein Vierteljahr älter und immer noch fällt es mir schwer zu glauben, dass dieses "review", das heißt, die neuerliche überprüfung der damaligen Untersuchungen durch Scotland Yard kein "whitewashing" ist. Wenn nun auch Scotland Yard die Entführungstheorie nicht unterstützt, wie würde der PR-Mann der McCanns dastehen, Clarence Mitchell? Der Mann, der für David Cameron die Wahlkampfarbeit geleitet hat? Ein Mann mit unglaublichem Einfluss auf die Medien und damit auch auf die Politiker in UK! Oder Tony Blair und Gordon Brown, die damaligen Premierminister, die völlig unangemessen im Fall Maddie intervenierten, was ja schließlich im September 2007 dazu führte, dass der Chefermittler Goncalo Amaral von den Ermittlungen abgezogen wurde und durch den "pflegeleichteren" Paulo Rebelo ersetzt wurde. Ich bin mal gespannt, wie das am Schluss alles gedreht wird!

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