Nach Durchstöbern der wirklich hervorragenden Datenbank von Pamalam sind mir mal wieder ein paar Photos in die Hände gefallen, die schon früher meine Aufmerksamkeit erregten. Nebeneinandergestellt haben wir links ein Photo von Madeleine aus dem Portugal Urlaub von 2007, das eindeutig diesem Urlaub zugeordnet werden kann. Rechts dagegen haben wir das Photo, das als "Fahndungsphoto" bereits kurz nach dem "Verschwinden" in der Rezeption des Ocean's Club ausgedruckt wurde und an alle Angestellten, die Polizei und Interpol verteilt wurde. Auf deren Seite steht übrigens noch immer dieses Photo mit der m.M. nach falschen Größenangabe von 90cm, über die ich hier schon einmal berichtet hatte.
Das linke Bild zeigt ein fast 4-jähriges Mädchen, seinem Alter entsprechend groß. Das rechte Bild zeigt ein viel jüngeres Kind, wie schon lange vermutet. Aber wieviel jünger war sie auf diesem Photo? Vergleiche mit Videos und anderen Bildern ergaben eine ungefähre Ähnlichkeit mit der Madeleine, die uns im Christmas Appeal 2007 vorgestellt wurde. Es wurde gesagt, diese Videoausschnitte seien von Weihnachten 2006. Zu diesem Zeitpunkt wären die Zwillinge fast 2 Jahre alt gewesen. Schaut man sich die Videos noch einmal an, ist man verwirrt. Sean z.B. scheint auf diesem Ausschnitt aus dem angeblichen 2006er Weihnachtsvideo gerade mal stehen und evtl. noch nicht mal laufen zu können. Hier ein Bildausschnitt vom angeblichen Weihnachten 2006 bei dem Madeleine dem Fahndungsphoto sehr ähnlich sieht, das Alter betreffend:
Sean im Hintergrund ist meiner Meinung nach noch keine 22 Monate alt, die er gewesen wäre würde es sich um Weihnachten 2006 handeln. Ich denke eher er ist da 10 Monate und das ganze spielte sich Weihnachten 2005 ab. Dann wäre aber das Fahndungsphoto zum Zeitpunkt ihres "Verschwindens" ungefähr 17 Monate alt gewesen. Wer hat einerseits so ein altes Photo auf seiner Kamera und wer gibt andererseits ein so altes Photo an die Polizei, wenn es doch viel aktuellere gab und ein möglichst aktuelles Photo doch einer Suche viel eher gedient hätte? Und vor allem zu welchem Zweck?
Übrigens sieht das Fahndungsphoto von Madeleine der älteren Tocher der Paynes doch recht ähnlich. Sie ist jünger als Madeleine und war sicher auch immer beim gemeinsamen Abendessen aller Kinder mit ihren Eltern gegen 17:30 dabei, bei dem eine Angestellte bezeugte, Madeleine am 3. Mai gesehen zu haben - natürlich nachdem man ihr das Fahndungsphoto gezeigt hatte. Woher sollte sie unter so vielen Kindern sonst wissen nach wem eigentlich gesucht wurde.
Wenn man dann noch bedenkt dass Rachael Oldfield noch im April 2008 in ihrem Rogatory Interview Stein und Bein schwor, dass Madeleine am Donnerstag den 3. Mai noch morgens Tennis gespielt hätte, obwohl lange klar gestellt war, dass dies am Dienstag den 1. Mai stattfand, fragt man sich warum so viel Aufwand betrieben wurde, zu zeigen, dass Madeleine am 3. Mai noch am Leben war.
Update: Wenn das erste Photo, das an die Polizei ging um Weihnachten 2005 aufgenommen wurde, dann wurde das zweite Photo, das an die Presse ging und das berühmteste von ihr wurde, genau an diesem Weihnachten aufgenommen. (links ein Ausschnitt aus dem Weihnachtsvideo, rechts das erste Photo an die Presse):
Nach der Bestätigung der Klage gegen Jane Tanner einerseits und gegen die drei Tapasniks Rachael Oldfield, Fiona Payne und Russell O'Brien andererseits stellt sich die Frage auf welchen Fakten diese strafrechtlichen Klagen (NICHT Zivilklagen) beruhen. Jane Tanner: Sie war diejenige, die den angeblichen Entführer in direkter Laufrichtung zum Eingang von Robert Murats Haus gesehen hat. Obwohl der wahrscheinlichere Weg eines Entführers in Richtung der Smith Sichtung gewesen wäre, alleine schon weil er sich damit den hellen Straßenlaternen und den angeblichen 3 Personen auf der Straße entzogen hätte.
Nachdem Robert Murat in den Focus der Ermittlungen gerückt war, einerseits durch die Anschuldigungen dreier Tapasniks, andererseits durch eine frühere Kollegin von Clarence Mitchell, wurde Jane Tanner zu einer Art Gegenüberstellung gebeten, die scheinbar unter Regie der britischen Polizei stattfand. Daher haben wir über den genauen Ablauf keine Unterlagen in den Akten, da die Briten darauf bestanden ihre Ermittlungen nicht veröffentlicht zu sehen. Wir haben allerdings das Buch von Goncalo Amaral, der folgendes für den 13. Mai berichtet:
Die Zeugin Jane Tanner wird in ein Überwachungsfahrzeug gesetzt, in das von außen keine Einsicht möglich ist, so daß sie ungesehen bleibt. Das Fahrzeug wird dort geparkt, wo Jane Tanner nach ihren Angaben den Entführer mit dem Kind auf dem Arm gesehen haben will. Dann gehen Ermittler mit Robert Murat denselben Weg, den der Entführer genommen haben soll. Jane besteht darauf, Rober Murat als den Entführer wiederzuerkennen. Sie bestätigt, wegen der Gangart Murats keinerlei Zweifel zu haben.
Wie bereits gesagt, gibt es in den Akten keine Bestätigung über diese Untersuchungsmaßnahme der Briten und der PJ. Allerdings finden wir in den halboffiziellen Rogatory Interviews die Stelle wieder. In diesem Interview gegenüber der Leicestershire Polizei druckst Jane allerdings so herum, dass man keine Bestätigung heraushören kann. Sie erwähnt dort allerdings, dass sie Robert Murat kurz vor der Gegenüberstellung Auge in Auge gesehen hat und ihn zu dem Zeitpunkt nicht als Entführer erkannt habe.
Ich gehe davon aus, dass Robert Murat als Arguido Einblick in die belastenden Aussagen und Berichte hatte und aus diesem Grund auch den britischen Bericht zur Gegenüberstellung im Überwachungswagen kennt. Dieser wird die Basis für seine Klage sein.
Die drei Tapasniks: Es gibt keine anderen Zeugen ausser den drei o.g. Personen, die Robert Murat am Abend/in der Nacht des 3. Mai am Ort des Verschwindens gesehen haben wollen. Nur die drei Freunde der McCanns sagen dies aus. Eine Angestellte des Ocean's Clubs schliesst eine Anwesenheit nicht aus, kann diese aber auch nicht bestätigen. Zeugen die Robert Murat besser kannten und am Abend vor Ort waren, sagen genauso wie alle Beamten der GNR aus, dass er nicht dort gewesen sei. Erst sieben Monate später erscheinen Presseberichte in denen eine Nanny und zwei Frauen ihn an dem Abend gesehen haben wollen. Dies wurde aber nie zu Protokoll gegeben und scheint nur einmal mehr eine lancierte Meldung ohne Beweise zu sein.
Was sagten nun die drei Freunde aus, das Robert Murat einen großen Schritt weiter zum Sündenbock trieb?
Alle drei bestätigten, dass er sich zusammen mit Angestellten des Ocean Clubs und Polizisten die halbe Nacht um den Tatort herumtrieb und sich ihnen NAMENTLICH vorstellte. Hier wollte man wohl jede Verwechslung vermeiden.
Der einzige Mensch der Robert Murat zu Hilfe kam, war besagter Martin Smith aus Irland, der mit seiner Familie ja fast sicher Gerry McCann zum Strand gehen sah mit einem schlafenden? Kind auf dem Arm. Als er die Berichte hörte, mit denen man versuchte seine Begegnung mit Robert Murat zu verknüpfen, stellte er sowohl bei der Polizei als auch in der Presse klar, dass der Mann, den er gesehen hatte, keineswegs Robert Murat gewesen wäre, denn den kannte er vom Sehen.
Dieser Versuch Robert zu unterstützen wurde allerdings nur von einer irischen Lokalzeitung aufgegriffen, in der britischen Presse war davon natürlich erst einmal nichts zu lesen.
Als klar wurde, dass Robert nicht wirklich der Entführer sein konnte und die Aussagen von Herrn Smith über Gerry an die Presse zu gelangen drohten dadurch, wurde ein merkwürdiger Rückzugsplan in Szene gesetzt. Hier einmal der zeitliche Ablauf der Rehabilitierung von Murat durch Team McCann:
13.November 2007: Brian Kennedy und Metodo3 zusammen mit dem später wegen Drogendiebstahls angeklagten Antonio Jimenez arrangieren ein Treffen mit der PJ und übergeben ein kleines Büchlein mit angeblich inkriminierenden Details über Murat, Malinka und Michaela Walzcuch
November 2007: Brian Kennedy trifft Murat im Haus seiner Tante.
Dezember 2007: Charlotte Pennington und zwei dubiose Schwestern erscheinen in den britischen Zeitungen und behaupten Rober Murat in der Nacht des 3. Mai in der Umgebung des Oceans Club gesehen zu haben. Sie sind die ersten "Zeugen" ausserhalb der Tapas Gruppe, die sich allerdings erst nach SIEBEN Monaten bei der Presse melden.
1. Januar 2008: Die Daily Mail berichtet dass Kate McCann Freunden anvertraut hätte, dass sie Robert Murat für verdächtig halte. 4. Januar 2008: Herr Smith und seine Familie erscheinen zum ersten Mal in der britischen Presse und bestätigen kategorisch, dass es NICHT Murat gewesen sei, den sie an dem Abend mit einem Kind auf dem Arm gesehen haben. 7. Januar 2008: In einer ersten Rückzugsaktion um möglichen Verleumdungsklagen vorzubeugen erscheint ein Bericht über die Ähnlichkeit von Robert Murat und David Payne in der Presse. Die beiden sehen sich übrigens in keinster Weise ähnlich. 24. January 2008: Da die Ähnlichkeit zwischen Murat und Payne nicht existiert wird nun Herr Symington, ein Immobilienmakler von den Medien hervorgezerrt, der Murat noch ähnlicher sehen soll. Ich habe ihn gesehen und er ist ein Hänfling im Vergleich zu Murat. Dumm nur dass die Tapasniks Robert Murat mit Namen genannt hatten, da nutzt kein Versuch, das Ganze als Verwechslung darzustellen. 27. Januar 2008: Die McCanns lassen durch die Presse feststellen dass Murat nicht der Kidnapper sei.
Wieviel Schuld hier die Presse und die Steuerung derselben durch Herrn Mitchell an der Verleumdung von Robert Murat tragen, sollte meiner Meinung nach in einer weiteren Klage geklärt werden. Immerhin hatte Clarence Mitchell noch als Reporter am Soham Fall gearbeitet und die Vergleiche zu Ian Huntley dem Mörder der beiden Mädchen waren sehr früh durch seine frühere Kollegin Lori Campbell auf Murat ausgerichtet worden.
Alles in allem eine dreckige Angelegenheit finde ich.
Joana hatte ja im Forum das Stichwort gegeben. Robert Murat würde angeblich Jane Tanner verklagen und Ricardo Paiva wäre als Zeuge genannt. Ein paarmal die News getwittert, schon waren ein paar Journalisten am Haken. Keir Simmons von ITV war sehr interessiert, er hatte ja schon vom Prozess berichtet und baut wohl gerade sein Wissen zu dem Fall auf. Dummerweise fehlte der Presse, die sonst Clarence Mitchells Wort als in Stein gemeißelt nimmt, die Quelle für diese brisante Nachricht.
Was tut man nicht alles für die Presse, also flott die Adresse und Telefonnummer von Francisco Pagarete gegoogelt und an den ITV-Mann geschickt. Das war gestern.
Heute hatte er wohl Erfolg am Telefon und konnte uns bestätigen, dass es eine Klage beim Kriminalgericht gegen Jane Tanner gibt. Ricardo Paiva ist einer der Zeugen, Goncalo Amaral wurde scheinbar bereits gehört. Weitere Journos bissen nun an und der Chefredakteur von Skynews in Portugal fragte auch nochmal nach, nachdem auch ihm die Daten von Pagarete auf dem Tablett präsentiert wurden. Er fand heraus, dass der Fall wohl schon seit ungefähr einem Jahr im Untersuchungsstadium vor sich hin dümpelt, was für Portugal normal zu sein scheint. Dies so lange unter Verschluss zu halten zeigt, dass man die Macht und den Einfluss der schützenden Kräfte rund um die McCanns niemal unterschätzen sollte.
Wie dem auch sei, nun ist es raus, Anorak hat bereits berichtet, Keir Simmons will das morgen zum Thema machen, ob er das darf wird sich zeigen. Der Prozessausgang scheint plötzlich nicht mehr so wichtig, denn dies ist größer als der Versuch ein Buch zu verbannen. Nicht im moralischen Sinne aber dies könnte den eigentlichen Fall wiedereröffnen. Sollte der Murat Prozess wirklich eröffnet werden und sollte Jane Tanner ernsthaft als Zeugin diskreditiert werden, MUSS der Fall Madeleine wieder aufgenommen werden.
Was wird nun Jane eigentlich vorgeworfen? Die Spekulationen gehen dahin, dass ihre Begegnung mit Bob Small und einem Überwachungswagen dazu führten, im Übereifer Robert Murat als BUNDLEMAN deklariert zu haben. Die Rogatories geben keine echte Bestätigung dieser Vermutung, die sind einfach zu schwammig. Aber Murat als ehemaliger Arguido hatte Einblick in die ihn belastenden Teile der Akten. Und Amaral und Paiva scheinen die Gelegenheit beim Schopf gepackt zu haben....
Die Firma musste mal wieder ihren jährlichen Einkommensnachweis abliefern, der dieses Jahr ohne Details zu Einnahmen und Ausgaben kam. Dies ist zwar rechtlich nicht notwendig, aber wenn man bedenkt, dass sie sich zu 100% aus Spenden finanziert, wäre es moralisch richtig, hier genaue Angaben zu machen.
Dafür ist die Erklärung von John McCann, dem Chairman der Firma (ja genau, der, der bereits im May 2007 seinen Job aufgab um Vollzeit in der Firma zu arbeiten) so unglaublich, dass man mehrfach hinsehen muss. Nicht nur dass He. Amaral's Name bewusst mehrfach als "Amoral" (also amoralisch) zitiert wird, nein er gibt auch ganz offen und frech zu, dass die Spendengelder für den Zweck ausgegeben wurden ihn zu verklagen und sein Buch vom Markt zu verbannen. Obwohl immer betont wurde, das Geld würde nur für die Suche und nicht für Rechtskosten ausgegeben.
Ausserdem quengelt er, dass ja viel weniger eingenommen worden wäre als 2008, und das diese Einnahmen hauptsächlich aus den Verleumndungsklagen der Express Zeitungsgruppe resultierten. Dummerweise haben lt. Presseberichten die McCanns aber 550.000 und ihre Freunde 375.000 Pfund erhalten. Was zusammen 925.000 Pfund ergibt.
Nun schaut mal was der gute Onkel John sich daraus zurechtgestrickt hat:
Ganze 629.181 Pfund will er in einem Jahr erhalten haben, der arme Mann, dabei muss doch er und sein Bruder und seine Schwägerin und wer noch immer von diesem Geld bezahlt werden, schliesslich sind ja alle Direktoren der Firma.
Dummerweise fehlt eine Aufstellung der Kosten in Höhe von 974.786 Pfund was zu einem Verlustgeschäft führt. Die armen armen Leute. Da kann man wirklich nicht verlangen, dass diese Kosten näher aufgesplittet werden, die müssen ja völlig fertig sein...
Stellt euch nur einmal bitte vor ihr seid Kate McCann.
Eure dreijährige Tocher verschwand letzte Nacht und nun sitzt ihr in der Polizeistation von Portimao und euch werden Fragen zum zeitlichen Ablauf eurer Ferien gestellt. Ihr wollt verzweifelt der Polizei helfen sie zu finden.
Würdet Ihr diese Aussage machen oder würdet ihr genau wissen ob dies gestern oder vorgestern passiert ist? Das erste Mal dass eure Tochter auf einen Segeltörn auf dem Atlantic war, während eures gemeinsamen Familienurlaubs?
Bis zu dem heutigen Tag haben wir keine echten Beweise zum Ablauf des Tages an dem dieses aufregende Ereignis stattfand. Niemand scheint es genau zu wissen. Nicht die Verantwortliche für den Kinder-Club, noch enthüllt der Aktivitätenplan des Clubs das tatsächliche Datum, nur ein verdächtiger Pfeil, der das Segeln der Kinder von Mittwoch auf Donnerstag andeutet. Und natürlich Fiona's und Jane's Erinnerungen an den Ausflug die ich nicht als Beweis ansehen werde. Die einzigen Personen, die den Ausflug hätte bestätigen können, waren ein Segellehrer und seine Assistentin, die leider nie offiziell befragt wurden.
Wenn euer Kind am vorhergehenden Abend entführt worden wäre, würdet Ihr euch an gestern Morgen erinnern? Und würdet Ihr euch daran erinnern dass euer heißgeliebtes Kind auf ihrem ersten Segeltörn war?
Oder würdet ihr euch auf die Aussagen eurer Tapas Freunde verlassen müssen, das Datum zu bestimmen, oder auf die Kindergärtnerin, die ihr zum Tee hattet einladen müssen um eine lebhafte Schilderung zu erhalten, die sie kurz im Anschluss an die Ereignisse nicht erzählen konnte sondern nur Monate später?
Es handelt sich hier entweder um eine völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem was deine Tochter während eures Urlaubs unternahm oder du versuchst den Mittwoch als den Donnerstag auszugeben, da es der entscheidende Tag war, an dem deine Tochter noch lebend gesehen werden musste.
Zusatz: Wer sich an das Waschen eines Teeflecks zum angeblichen Zeitpunkt des Segeltörns erinnert, aber nicht an den Segeltörn an sich, versucht den tatsächlichen Tag zu verschieben.
Momentan passiert gerade wieder einiges an der McCann Front:
Auf Twitter hat sich die amerikanische Profilerin Pat Brown, die schon immer die These vertrat, dass Madeleine im Apartment gestorben ist, mit plötzlichem heftigem Getwitter zurückgemeldet. Sie scheint es nun auch leid zu sein:
ProfilerPatB: @Mairy_Hinge Meine Gedanken zu dem Fall haben sich nie geändert. Ich glaube dass Madeleine im Apartment gestorben ist und die McCanns das vertuscht haben
ProfilerPatB: @newsoutlines Maddie immer noch tot, Eltern immer noch am Vertuschen. Die Portugiesische Ermittung hat ein "Finden von Maddie" nicht verhindert.
ProfilerPatB: Lass es mich umstricken für Carter Ruck: Ich glaube dass Maddie im Apartment gestorben ist und das Verhalten der McCanns ist "bedenklich".
Hier in Englisch noch zwei Texte von Pat zu dem Thema auf Englisch
Die zweite Aufregung für die Eltern bringt die erste Zeitung, die die Aussage von Katerina G**** bzgl. des angeblichen merkwürdigen Verhaltens von David Payne im Mallorca Urlaub 2005 bzgl. Madeleine und seiner Tochter, abdruckt:
Dies könnte endlich mal die richtigen Fragen aufwerfen. Wie kann eine vordergründig seriöse Organisation wie CEOP jetzt noch Gerry als Gastredner zum Thema "sexuell motivierte Entführungen" einladen. Naja wenn ich recht drüber nachdenke, vielleicht gerade jetzt...
Zum eigentlichen Thema des Prozesses kann ich wg. mangelnder juristischer Kenntnisse wenig sagen, daher beschränke ich mich auf den Nebenkriegsschauplatz. Der erste Tag war wohl der katastrophalste Tag seit die McCanns die englischen Zeitungen mit Verleumndungsklagen zum Schweigen gebracht hatten. Eine Menge der Hauptanschuldigungen gegen sie wurden von den Zeugen für Amaral wieder hervorgekramt:
- Der Staatsanwalt zuständig für die damalige Untersuchung sagt aus, dass die McCann bzgl. der Überprüfung ihrer Kinder gelogen hätten. Dies sei nicht wie angegeben jede halbe Stunde passiert.Da muss sich doch jedem Logiker sofort die Frage stellen, warum am 3. Mai nicht nur jede halbe Stunde, sondern in etwa alle 10 Minuten jemand nach den Kindern der McCanns gesehen hat. Das deutet doch dann ganz stark auf eine Inszenierung hin.
- Der gleiche Staatsanwalt schätzt allerdings heute die Wahrscheinlichkeit, dass Maddie noch lebt mit "50/50" ein, obwohl er damals in seinem Abschlussbericht schrieb, dass es wahrscheinlicher wäre, dass sie tot sei. Dies ist ein Schlag für den aktuellen Prozess aber seine vorherige Aussage ein Schlag für die damalige Untersuchung.
- Die abgefangenen SMS wurden von ihm noch einmal ins Spiel gebracht. Da keiner ausserhalb der PJ die Inhalte kennt, ist hier viel Raum für Spekulationen gegeben. Sicherlich sollte diese Aussage die Rechtmäßigkeit der "Arguidisierung" bekräftigen.
- Der Bericht von Tavares de Almeida ist nun in aller Munde und es kann kräftig danach gegoogelt werden. Sein Schluss, dass Maddie im Apartment gestorben und die Eltern die Leiche versteckt haben, ist nun einmal schriftlich in den Akten vermerkt und sind die Basis für Amarals Buch.
- Der induktive Beweis für den Tod von Madeleine sind die Hunde. Dies wird von allen Zeugen noch einmal sehr deutlich hervorgehoben. Merkwürdigerweise scheint es immer noch Leute zu geben, die nichts von den Hunden gewusst haben. Dies scheint damit behoben zu sein.
- Die Anwältin der McCanns kontert mit einer völlig unlogischen Behauptung, dass nämlich die vielen "Sichtungen" von Madeleine ein Beweis dafür seien, dass sie noch lebe. Dies ist so lächerlich, dass ich mich des Fremdschämens hingeben musste vor meinem Rechner.
- Tavares de Almeida erhebt schwere Vorwürfe gegen die Mitarbeit der britischen Polizei und gegen das forensiche Institut. Informationen wären vorenthalten worden (über die McCanns gab es nur eine einzelne DIN A4 Seite an Informationen) und es wäre lächerlich von Verunreinigungen zu sprechen, wenn Techniker des Labors selbst die Proben genommen hätten.
- Ricardo Paiva sagt aus, dass Scotland Yard als erste von MORD gesprochen hätten. Dumm nur dass der zuständige Mann von Scotland Yard nicht zur Anhörung kommen durfte. Eine klare Behinderung der Justiz von Seiten der Engländer.
- Paiva bringt noch einmal die Merchandising Aktionen und die Publicity in Erinnerung, die ihrer Meinung nach den Tod Madeleines im Falle einer Entführung beschleunigt hätten. (jaja die geschmackvollen Wristbands...)
- Die physische Unmöglichkeit einer Entführung aus dem Fenster heraus wird noch einmal deutlich.
Teile dieser schweren Anschuldigungen schafften es dann tatsächlich in die britische Presse am ersten Tag, was sich zu einem Desaster für die McCanns hätte auswirken können. Daher musste die Prozessberichterstattung möglichst oft mit einer spontanen Presseerklärung unterbrochen werden. Die nichtssagenden Aussagen der McCanns (there is aaaaaaabsoluuuutely no evidence...) verdrängten dann die harten Fakten erwartungsgemäss am nächsten Tag. Aber das reichte den McCanns noch nicht. Amaral musste der gewonnenen Sympathie wieder vollständig beraubt werden. Wer nun genau dem Heimatsender der McCanns, der BBC East Midlands, den Floh ins Ohr setzte, Amaral hätte "Fuck the McCanns" gesagt, obwohl er kein Englisch spricht und sowas in seiner ruhigen Art auch nie gesagt haben könnte, ist nicht sicher. Die Tatsache, dass dieser Bericht kurz nach der überraschenden Rückkehr von Gerry nach England erschien, gibt mir zu denken...
Mitlerweile sind fast alle Hinweise auf die "dirty deed" der BBC verschwunden und der Daily Star klärte das Missverständnis sogar auf, aber in einem Kampf "Fakten gegen PR" haben die McCanns mal wieder mit Hilfe der übelsten Tricks gewonnen.
4:58 Kate McCann hat das Gericht verlassen. Sie sagte, dass sie an die port. Justiz glaubt und dass diese Verfahren sie ein großes Stück näher bringen, Madeleine zu finden.
4:47 Die Verhandlung wurde für eine kurze Pause unterbrochen
4:26 Isabel Duarte nimmt He. Soares zum Thema der Entscheidungsfindung des Senders ins Kreuzverhör.
4:05 Soares: Der Marketing und Kommunikationsplan war gleich für beide Versionen.
4:03 Wir hatten einen speziellen Sendeplatz reserviert für die Dokumentation über Madeleine - egal ob brit. oder port. Version.
4:01 Soares: Daher wählten wir stattdessen die port. Dokumentation.
4:01 Soares: Der Deal mit Channel 4 hätte die verfügbare Zeit eingeschränkt während der wir die Dokumentation hätten ausstrahlen können.
3:59 Soares: Channel 4 kaufte die Rechte an der Dokumentation die die Ausstrahlung in Portugal mit einschlossen
3:56 Soares: Plötzlich verlor die Produktionsfirma Interesse am Verkauf der Dokumentation weil die McCanns sie nicht auf unserem Kanal ausstrahlen lassen wollten.
3:48 Soares: Obwohl es viele Kameras in der Algarve gab, gab es keine tiefgehende Analyse des Falles.
3:47 Soares: Ich hörte dass die McCanns involviert waren in der Produktion der Dokumentation.
3:45 Soares: Ich wusste nicht welches Material die brit. Doku enthielt.
3:44 Soares: Ich nahm die Email mit in unsere wöchentliche Vorstandssitzung um zu entscheiden ob wir wir sie kaufen wollten.
3:42 Soares: Ich erhielt eine Email von einer brit. Produktionsfirma die uns mitteilten dass sie eine weitere Dokumentation über Madeleine produzieren würden.
3:39 Soares: Wir versuchten die Dokumentation produziert von Channel 4 (brit) zu kaufen aber scheiterten.
3:36 Der nächste Zeuge ist Paulo Soares, ein weiterer Direktor von TVI.
3:36 He Velhos Aussage ist beendet und er hat das Gericht verlassen.
3:34 Velho: Weil wir eine Dokumentation über den Fall wollten.
3:34 Duarte: Warum war Ihr Kanal an der Dokumentation interessiert?
3:34 Velho: Nein.
3:31 Duarte: Kannten Sie den Inhalt der Dokumentation bevor sie gesendet wurde?
3:29 He. Velho: Nein das wusste ich nicht.
3:29 Duarte: Wussten Sie dass die Dokumentation an Madeleines Geburtstag übertragen wurde?
3:29 He. Velho: Nicht viele Menschen haben das Oprah Interview gesehen weil es über Kabelfernsehen übertragen wurde.
3:26 Isabel Duarte: Wie viele Menschen in Portugal sagen das Oprah Interview mit den McCanns?
3:24 He. Velho: Die Anzahl der Menschen die die Dokumentation basierend auf dem Buch sahen war viel kleiner als die Zuschauer des Oprah Interviews der McCanns.
3:23 Luis Cunha Velho, vom größten Fernsehkanal Portugals, TVI, ist im Zeugenstand.
3:17 Kate McCann und Fiona Payne sind in den Saal zurückgekommen und haben ihre Plätze auf der ersten Bank wieder eingenommen.
3:01 Fr. Duarte sagte auch dass sie eine offizielle Anzeige gegen He. Amaral bei der Polizei eingereicht hätte, weil er angeblich das Rechtshilfesystem missbrauche.
3:01 Jedoch, wäre es einfach zu erkennen wer gewonnen hätte - wenn man sehen würde, ob He. Amarals Buch wieder zum Verkauf stünde.
2:59 Das endgültige Urteil in dieser ersten Anhörung wird den Anwälten beider Seiten zugehen, aber wird nicht öffentlich gemacht werden. (LOL)
2:59 Der Richter könnte seine Entscheidung bereits am 10. Februar nach Anhörung der zwei zusätzlichen Zeugen treffen, oder sie könnte mehr Zeit benötigen ihr Urteil zu überdenken.
2:58 Die Anhörung in dieser Woche entscheidet nur über die Aufrechterhaltung der einstweiligen Verfügung, später gefolgt von der Hauptunterlassungsklage.
2:58 Isabel Duarte, die Hauptanwältin der McCanns, sagte währen der Mittagspause dies sei nur der erste Teil der Unterlassungsklage.
------------------------------------------------------------------------------------------------ 1:49 Amaral hat einen Bericht zurückgewiesen dass er geflucht hätte als er gestern über die McCanns gesprochen habe. (Sein "Forca McCanns" wurde wohl "zufällig" als "Fuck McCanns" gedeutet.)
1:43 Amaral sagt, dass er falls er den Fall verliert, and den obersten Gerichtshof und and den europ. Gerichtshof für Menschenrechte appellieren wird.
1:39 Es wird eine weitere Anhörung in diesem Fall am 10. Februar geben, wenn 2 weitere Zeugen befragt werden.
1:37 Isabel Duarte: Die Seite von Amaral versucht in einem Zivilgericht das zu tun, was sie vor einem Strafgericht nicht schafften.
1:36 Isabel Duarte: Wir wussten, wir würden die Dose der Pandora öffnen und dass wir dem Feind gegenüber treten mussten.
1:34 Kate McCann sagt, dass es eine große Unterstützung sei, dass ihre Freundin Fiona Payne hier sei.
1:33 Kate McCann ausserhalb des Gerichts: es wurde wieder gezeigt, dass es keine Beweise für Amarals Anschuldigungen gibt.
12:35 Die Verhandlung wird zum Mittagessen unterbrochen.
12:32 He. da Silva hat seine Zeugenaussage beendet und den Gerichtssaal verlassen
12:29 He da Silva: Weil ich eine Geschichte erzählt habe
12:29 Isabel Durarte: Warum haben sie nicht das Urteil der Staatsanwaltschaft eingeschlossen, dass die Schlussfolgerungen zu denen die Ermittler gekommen waren, falsch waren?
12:23 Frau Duarte, die Hauptanwältin der McCanns fragt nun wie He. da Silva behaupten kann, dass He. Amarals Buch auf dem Fall basierte, wenn er nicht die Akten gelesen habe.
12:23 Isabel Duarte fragt He. da Silva ob er die offiziellen Akten gesehen habe. Er sagt nein.
12:17 He. da Silva: Meiner Meinung nach spricht die Dokumentation nicht das letzte Wort in dem Fall. Ihre Schlussfolgerung verlangt nach einer weiteren Untersuchung.
12:07 He. da Silva: Als wir eine Rekonstruktion durchführten wurde mir He. Amarals Frustration in Bezug auf den Bericht der McCanns zu Madeleines Verschwinden bewusst.
12:02 He. da Silva: Wenn wir einen neuen Film planen, haben wir schon Profit im Sinn, da wir eine kommerzielle Firma sind.
11:59 He. da Silva: Die Dokumentation basiert auf dem Buch. Ich habe nichts hinzugefügt.
11:57 He. da Silva scheint sich unbehaglich zu fühlen angesichts der Richtung der Befragung.
11:56 Mr da Silva: Mr Amaral's theory is that the McCanns hid Madeleine's body.
11:54 He. da Silva: Es war äußerst wichtig, dass He. Amaral in der Produktion der Dokumentation involviert war.
11:49 He. da Silva: Wir rekonstruierten eine Szenen um das Verständnis der Ereignisse um Madeleines Verschwinden zu erleichtern.
11:48 He. da Silva sagt, dass er eine berufliche Beziehung zu He. Amaral hat.
11:47 Carlos Coelho da Silva, TV Direktor bei VC Film, der Produktionsfirma hinter dem Film, der auf Amarals Buch basiert, ist im Zeugenstand.
11:45 He. Amaral hat das Gerichtsgebäude durch den Hintereingang verlassen.
11:37 He. Amaral ist aufgestanden und hat den Gerichtssaal ohne Erklärung verlassen.
11:30 Die Richterin sitzt zusammengesackt auf ihrem Stuhl, ihr Kinn ruht auf einer Hand während sie dem Austausch zwischen Fr. Duarte und He. Santos zuhört.
11:25 He. Santos sagt, dass er sich nicht mehr erinnert. Fr. Duarte sagt dass sie das merkwürdig findet.
11:25 Der Anwalt der McCanns, Isabel Duarte, fragt He. Santos ob er sich an die Farbe der ersten Seite der Polizeiuntersuchungsakte erinnert.
11:17 He. Santos: Raubkopien der Dokumentation, die auf He. Amarals Buch basieren wurden ins Internet gestellt und eine Anzeige wg. Urheberrechtsverletzung wurde bei der Polizei erstellt.
11:14 He. Santos: Die Fakten der Untersuchung können im Internet gefunden werden und sind jedem zugänglich.
11:11 He. Santos: Aber bis jetzt war keine information, die durch die Medien veröffentlicht wurde, stark genug um die Polizei zu einer Wiedereröffnung des Falles zu bewegen.
11:10 He. Santos: Wenn es Beweise gibt, dass Madeleine gesehen wurde, dann wird die Untersuchung wieder eröffnet.
11:09 He. Santos: Es gibt keinen größeren Schmerz als sein Kind zu verlieren.
11:08 He. Santos: Ich glaube nicht, dass das Buch oder die Dokumentation den Schmerz von Madeleines Eltern vergrößert hat.
11:08 He. Santos: Ich bin auch ein Vater. Gott bewahre dass ich jemals eins meiner Kinder verliere. Ich verstehe den Schmerz der McCanns.
11:06 He. Santos: He Amaral entschied das Buch zu veröffentlichen um seinen professionellen Ruf wieder herzustellen.
11:05 Mr Santos: Mr Amaral was pursuing the truth, and only the truth, no matter what conclusions it led to.
11:04 He. Santos: He. Amaral bekam keine Unterstützung von seinen Vorgesetzten in der port. Polizei
11:04 Mr Santos: Sections of the British media portrayed Mr Amaral as an alcoholic.
11:03 He. Santos wirkt zunehmend erregter und hebt seine Stimme während er seine Aussage macht.
11:02 He. Santos: Während He. Amaral die Untersuchung leitete wurde er von Teilen der brit. Medien attackiert.
11:00 Der Vertrag zwischen dem Filmemacher, VC Films, und He. Amaral wurde im März 2008 unterzeichnet.
10:58 He. Santos: He. Amarals persönliche Ehre hinderte ihn daran das Buch vor der Einreichung seiner Entlassung aus dem Polizeidienst zu veröffentlichen.
10:57 He. Santos: Als ein ehemaliger Polizist, denke ich dass He. Amarals Schlussfolgerungen auf den Beweisen basieren, die während den offiziellen Ermittlungen gesammelt wurden.
10:53 He. Santos: He. Amaral hat niemals die McCanns als schuldig bezeichnet, weder im Buch noch in der Dokumentation..
10:52 He. Santos: Ich habe das Buch von He. Amaral gelesen und habe die Dokumentation im Fernsehen gesehen.
10:51 He. Santos erklärt Details des Vertrages zwischen He. Amaral und den Machern der Dokumentation.
10:44 Sie betont, dass diese Verhandlung ausschliesslich die Publikation und Distribution des Buches und der Dokumentation betrifft, das auf ihm beruhte.
10:42 Die Richterin betonte dass diese Anhörung separat von der 1 mio Pfund-Klage der McCanns wg. Schadenersatz zu sehen ist.
10:39 He. Santos erzählt dem Gericht, dass er sich selbst als Bekannten von He. Amaral sieht.
10:38 He. Amaral ist im Gericht angekommen und hat sich zwischen seine beiden Anwälte gesetzt.
10:38 Er ist auch ein Ex-Ermittler der port. Polizei, was ihn zu einem Kollegen von He. Amaral macht, obwohl sie in unterschiedlichen Bereichen arbeiteten.
10:36 He. Santos ist Anwalt und geschäftsführender Leiter der Video Produktionsgemeinschaft, einer nationalen Produktionsfirma.
10:32 Der erste Zeuge wird aufgerufen - Antonio Paulo Santos.
10:24 Ein weiterer namhafter Abwesender ist Goncalo Amaral, der ehemalige Polizist, dessen kontroverses Buch die Verleumndungsklage auslöste.
10:24 Es sind nur ungefähr acht Leute ausser Fr. McCann, Fr. Payne und den Übersetzern der McCanns anwesend.
10:21 Heute sind wesentlich weniger Leute im Gericht. Jounalisten, Befürworter und Mitglieder der Öffentlichkeit hatten die Bänke in den letzten zwei Tagen gefüllt.
10:20 Fr. McCann sitzt in der ersten Reihe mit Fiona Payne, einer guten Freundin und Mitglied der sogenannten "Tapas Sieben".
10:18 Wir sind zurück im Gericht und die Verhandlung beginnt. Kate McCann ist hier, aber Gerry ist zurück in die UK geflogen.
9:59 Kate McCann: wir müssen Madeleine finden. Darum sind wir hier.
9:58 Kate McCann: Ich glaube dies war der richtige Weg. Ich habe Vertrauen in das port. Justizsystem.
9:56 Kate McCann: Es wurden Fehler während der Untersuchung gemacht aber wir müssen wirklich nach vorne schaun.
9:53 Fr. McCann sagt sie sei noch immer zuversichtlich den Fall zu gewinnen.
9:53 Kate mcann has arrived at court. She stopped briefly outside to speak to the waiting press pack.
9:35 Kameras sind wieder in Aktion heute vor dem Gericht - das Interesse an dem Verfahren zeigt keine Zeichen des Nachlassens.
9:26 Bis jetzt hat es jeden Tag geregnet - Aber heute Morgen ist die Sonne raus gekommen und hat einen Regenbogen über das Gerichtsgebäude geschickt. Ein gutes Omen für jemand?
9:23 Guten Morgen. Wir sind ausserhalb des Gerichtsgebäudes am dritten Tag der Verleumndungsverhandlung der McCanns. (Völlig falsch mein Lieber)
Live dabei, wie immer in umgekehrter zeitlicher Reihenfolge:
Schade, dass Gerry mal wieder die Aufmerksamkeit auf sich ziehen musste auf seinem Weg zurück in die Sicherheit seines Heimatlandes. So haben wir nichts weiter von He. Lopes erfahren, wo doch sein anfänglicher OJ Simpson Vergleich so viel versprach. Ein Schelm wer böses dabei denkt...
5:10 He. McCann widersprach der Auffassung, dass die Verhandlung ein Versuch sei, die freie Meinungsäußerung zu behindern, wie dies von He. Amarals Unterstützern behauptet wurde.
5:09 Er fügte hinzu dass obwohl die Aussage He. Amarals Version der Ereignisse unterstützt hätte, hätte sie dennoch keinen Beweis erbracht, dass Madeleine tot sei.
5:07 "Darum machen wir weiter. Wir haben andere Kinder, die Madeleine sehr vermissen".
5:07 "Ich hoffe, dass jeder sich daran erinnert, dass ein kleines Mädchen verschwunden ist, das noch gefunden werden muss," fuhr He. McCann fort.
5:04 Er wies die Zeugenaussage von gestern zurück, dass Kate einen Traum gehabt hätte, in dem Madeleine irgendwo vergraben liegen würde, er sagte "das ist nie passiert"..
5:04 "Wir haben einen Fehler gemacht als wir Madeleine alleine im Apartment ließen, und wir müssen damit leben. Wir können es nicht ändern," sagte He. McCann.
5:01 He. McCann fügte hinzu dass Fehler während der Untersuchung gemacht worden wären, die jetzt nicht mehr berichtigt werden könnten - aber das wäre nicht Bestandteil der Verhandlung.
4:59 "Die Suche nach Madeleine geht weiter. Wir haben keine Hinweise und wir müssen weitersuchen."
4:59 "...die Selben Beamten sind von denen es abhängt die Suche nach Madeleine fortzusetzen."
4:58 "Es ist besonders enttäuschend, dass die Polizeibeamten, die uns verantwortlich für Madeleines Verschwinden machen...
4:50 "Aus unserer Sicht, was here in den vergangenen paar Tagen passiert ist, war zu erwarten."
4:50 "Ich denke es ist wichtig dass diese Dinge in einem Gerichtssaal diskutiert wurden," erzählte er den Reportern
4:50 Trotz der Lavine an positiven Zeugenaussagen für He. Amaral während der letzten zwei Tage, schien He. McCann ziemlich euphorisch zu sein.
4:50 Er erklärte dass er den Gerichtsfall verlassen würde, da er unaufschiebbare Verpflichtungen wg. seiner Arbeit in der UK hätte, aber dass Kate bis zum Ende dabeibleiben würde.
4:47 He. McCann hielt eine Pressekonferenz aus dem Stehgreif vor dem Gericht ab, wo er von den Fragen der Journalisten überschüttet wurde.
4:46 Entschuldigung für die Pause - wir hatten eine kurze Auszeit während der Gerry McCann das Gericht verließ.
(der Reporter scheint eingeschlafen zu sein, sorry)
4:05 Der Marketingplan für das Buch war viel kleiner als üblich, weil wir ein kleines Verlagshaus sind, erzählt He. Lopes dem Gericht.
4:01 Das Buch wurde sehr schnell veröffentlicht um von Marketing Möglichkeiten am meisten zu profitieren, hört das Gericht.
4:01 He. Lopes erzählt dem Gericht dass He. Amarals Buch zur Veröffentlichung bereit war in der letzten Juliwoche 2008
3:52 He. Enes hat den Zeugenstand verlassen und wurde von Mario Sena Lopes, dem früheren Chefeditor beim Verlag des Buches, Guerra e Paz, ersetzt.
3:49 ... die Wege der Justiz sollten nicht durch Bücher oder Filme beeinflusst werden, sie sollten blind und taub dafür sein.
3:49 He. Enes: Einige Teile des Buches waren sehr drastisch - es nicht die Art wie ich es gemacht hätte, aber das ist weil ich aus einer anderen Ära komme...
3:47 He. Enes sagt, das nur weil Menschen ihre eigenen Theorien bekanntgeben, verhindert dies nicht die Untersuchung anderer Aspekte der Ermittlung.
3:45 He. Enes sagt dass die Madeleine Ermittlung Opfer von "friendly fire"durch die Medien gewesen wäre, die den Verlauf beeinträchtigt hatten.
3:43 Ok. Zurück zum Gerichtssaal. He. Enes sagt ist immer noch im Zeugenstand.
3:40 Er fügte hinzu dass er noch heute Morgen in einer brit. Zeitung als "inkompetent" beschrieben wurde.
3:40 Der frühere Polizist sagte, dass das, was er als Kampagne gegen ihn in der brit. Presse bezeichne, weitergehen würde.
3:39 He. Amaral fügte hinzu dass er das Buch schrieb um seine Ehre zu verteidigen und Mißverständnisse aus dem Weg zu räumen.
3:39 He. Amaral sagte, dass er mit der vorherigen Aussage von He. Flores zufrieden war, und fügte hinzu, dass zum ersten Mal erklärt worden wäre warum er das Buch geschrieben habe.
3:37 He. Amaral hat das Gerichtsgebäude verlassen, zuvor gab er ein paar Kommentare in portugiesisch bevor er in einen wartenden Wagen stieg.
3:22 He. Amaral ist plötzlich aufgesprungen und geht aus dem Gerichtssaal, was zu Raunen bei den Zuschauern auf den öffentlichen Bänken führt.
3:22 He. Enes: I respektiere die Überzeugungen und die Arbeit von He. Amaral sehr.
3:17 He. Enes sagt dass sich Gerichte in vielen Fällen in denen er als Zeuge aussagt, komplett auf seine Schlussfolgerungen verlassen.
3:17 He. Enes erzählt dem Gericht, dass er in einigen anderen Fällen als Gutachter zu Aussagen gerufen wurde.
3:15 He. Enes Handy hat sich gerade gemeldet zum Gelächter des Gerichtssaals. Die Richterin lächelt auch während der Gerichtsdiener es für ihn ausstellen muss.
3:13 He. Enes verglich den Madeleine McCann Fall mit dem von OJ Simpson, Behauptungen über die Verunreinigung von Beweismitteln hätten ihn beeinträchtigt.
3:12 He. Enes sagt, dass das immense Medieninteresse im Madeleine Fall nicht hilfreich war für die Ermittler die ihn zu lösen versuchten.
(der Herr heisst wohl Anes nicht Enes)
3:04 He. Enes wurde von einem port. Journalisten wegen eines Buches über Madeleines Verschwinden befragt.
3:00 He. Enes hat eine Teilhaberschaft(?) in Chemie und ein Doktorat in Anthropologie, aber ist nun im Ruhestand und nicht mehr bei der Polizei
Enes wird in Persona aussagen, im Gegensatz zu He. Flores, der dies per Videokonferenz heute Morgen tat.
3:00 Jose Manuel Enes, ein früherer Leiter eines forensischen Labors der port. Polizei ist der nächste Zeuge (Kommentar: Jippieh, Forensik!!!)
2:57 Richterin Maria Gabriela Cunha Rodrigues ist gerade angekommen, nun kann die Nachmittagsverhandlung beginnen.
2:42 Wir erwarten drei Zeugenaussagen heute Nachmittag, die an der Veröffentlichung des Buches beteiligt waren.
2:41 Wir sind zurück im Gerichtssaal zusammen mit den Anwälten, He. Amaral und den McCanns. Der Richter zeigt sich noch nicht.
2:30 Wir warten ausserhalb des Gerichtssaals darauf dass die Nachmittagsverhandlung beginnt. He. Amaral ist auch hier, er unterhält sich über sein Handy
---------------------------------------------------------------------------------------------- Während der Mittagspause noch ein paar zusätzliche Impressionen von Frederico D Carvalho, der auch im Gerichtssaal sitzt:
Handys dürfen im Gerichtssaal nicht eingeschaltet werden. Aber Gerry, Kate und Übersetzer nutzen ihre ununterbrochen...
Moita Flores: Das Einzige das bewiesen wurde, ist dass es keine Entführung gab.
Moita Flores: Jemand der mit einem Kind aus dem Fenster flüchtete, hätte entweder 4 Arme oder 4 Beine gebraucht.
Gestern:
Luís Neves war heute dran und sagte dass man manchmal die Tatsachen kennt aber keine Beweise hat
Der Sky News Reporter war nicht da während der Zeugenaussage von L. Neves. Es war ein sehr produktiver Moment. Neves war sehr zäh.
Übrigens berichten einige Zeitungen, dass Gerry heute zurückfliegt und unsere allseits beliebte Fiona Payne rüber kommt und für ihn einspringt. Wie ist das denn nun mit der Zeugenaussage GERRY????
Martin (reimt sich auf Brunt) Brunt twittert: Unwahrscheinlich dass einer von beiden eine Aussage machen wird. ------------------------------------------------------------------------------ 12:41 Die Verhandlung wird fürs Mittagessen unterbrochen. Zurück in einer Stunde.
12:40 Duarte: Was bedeutet der Titel des Buches (von He. Amaral)? Flores: Das buch ist eine These, nicht die absolute Wahrheit.
12:27 Flores: He. Amaral war der Koordinator der Untersuchung. Er war nicht im Aussendienst.
12:27 Flores: He. Amral war das Opfer einer Schmierkampagne. Er ist ein guter Fachmann mit gutem technischem Hintergrundwissen.
12:22 Flores: Es war ein Skandal solch hässliche Berichte über den port. Ermittler durch die brit. Medien zu sehen.
12:20 Die glamouröse Richterin Maria Gabriela Cunha Rodrigues stoppt das Kreuzverhör von He. Flores durch den Anwalt der McCanns und sagt es wäre nicht relevant
12:16 Flores: Teile der brit. Medien verbreiten Propaganda über He. Amaral.
12:13 Flores: Das Buch ist autobiographisch, es verfolgt einen Zeitraum in He. Amrals Leben
12:12 Flores: Die Dokumentation (auf He. Amarals Buch basierend) ist eine Hypothese, die von ihren Unterstützern als Wahrheit angesehen wird.
12:06 Flores: Die McCanns haben alle Rechte alles zu tun was darüber hinaus geht, was die port. Polizei tat um ihre Tochter zu finden.
12:04 Flores: Dieser Fall ist erbärmlich. Ein Bürger wird daran gehindert seine Meinung in angemessener Weise auszudrücken.
12:00 Isabel Duarte, die Hauptanwältin der McCanns, verlässt die Bank und nähert sich dem Ehepaar zu einem schnellen Gespräch bevor sie sich wieder ins Kampfgetümmel stürzt.
11:47 Flores: Ich arbeitete bei einem anderen Teil der Polizei als He. Amaral aber ich kenne ihn durch die Untersuchung und ich respektiere ihn sehr.
11:42 Die McCanns unterhalten sich beide mit ihren Übersetzern. Gerry jedoch sieht entspannt aus und lächelt während er spricht.
11:41 Die Anwältin der McCanns, Isabel Duarte, wiederhold die selbe Frage an He. Flores. Gestern hat sie sich sehr leidenschaftlich für sie eingesetzt.
11:30 Flores: Die Theorie, die besagt, dass das Kind durch das Fenster verbracht wurde lässt die Vermutung zu, dass jemand die Polizei zum Narren halten will.
11:30 Flores: Es musste schon eine sehr dumme Person sein, die ein schlafendes Kind versuchte durch das Fenster des Apartments der McCanns zuverbringen.
11:27 Flores: Ein Detektiv muss bedenken was im Kopf des Opfers und des Täters vor sich ging.
11:26 Flores: Viele, viele Stunden wurden von den Offizieren damit verbracht alle möglichen Untersuchungbereiche zu überprüfen.
11:26 Es ist nicht wahr wenn gesagt wird dass die Polizei nur nur in Richung der Schuld der McCanns untersuchten.
11:24 He. Flores wird ins Kreuzverhör genommen vom Anwalt der port. Fernsehgesellschaft die die Dokumentation ausstrahlten, die auf He. Amarals Buch basierte.
11:17 Flores: Niemandem sollte es erlaubt sein unsere Verfassungsrechte zu stehlen - Rechte, die sehr schwer erkämpft wurden. Das ist es worum es in dieser Verhandlung geht.
11:12 Flores: Kein Richter sollte in der Lage sein Menschen zu verbieten über den Fall nachzudenken, nur weil die Polizeiuntersuchung aufgehört hat.
11:11 Wie am ersten Tag des Falles, sitzen die McCanns in der ersten Reihe und hören teilnahmslos der Verhandlung zu.
11:05 Flores: Der gute Ruf der Familie McCann wird nicht durch He. Amarals Buch angegriffen. Das Buch handelt von der Untersuchung.
11:03 Flores: Unsere Verfassungsrechte können nicht angegriffen werden.
11:03 Flores: Wir würden alle gerne Madeleine lebend finden, aber das ist eine andere Sache.
11:03 Flores: Es ist nicht möglich einen Untersuchungsbeamten irgendwo in der freien Welt zu bitten, ausschliesslich von einer Entführung auszugehen.
11:02 Flores: Ich habe mit angesehenen Kriminalexperten gesprochen und keiner von ihnen ist der Meinung, dass es möglich gewesen wäre ein Kind durch das Fenster zu tragen.
10:54 Flores: Die McCanns haben versucht, die Polizei von Anfang an zu überzeugen, dass eine Entführung der einzige Untersuchungsweg sei, der es wert sei ihn zu verfolgen.
10:50 Flores: Die Untersuchung der PJ basierte auf etablierten Grundsätzen der Polizeiarbeit in der ganzen Welt.
10:44 Flores is ein Bekannter Amarals und schrieb das Vorwort zum Nachfolger des Buches über Madeleine.
10:41 Flores: Dieser Fall dreht sich um die Frage nach freier Meinungsäußerung.
10:38 Wir sind zurück im Gericht. Der erste Zeuge ist Moita Flores, früherer hochrangiger Polizist und eine bekannte öffentliche Person.
10:15 Ausserhalb des Gerichtsgebäudes sprach He. Amral von einem Sieg, und sagte, die Zeugen hätten seine Argumentation unterstützt.
10:03 Gerry McCann: Jeder andere mit Kindern würde das selbe tun.
10:02 Gerry McCann: Dies ist der juristische Prozess den wir durchlaufen um unsere Tochter zu beschützen. Wir wollen mehr Information um die Suche zu unterstützen.
10:00 Gerry McCann: Wir leugnen nicht die Existenz der Hunde, oder irgendetwas sonst. Es sind Beweise, die uns interessieren.
9:59 Gerry McCann ausserhalb des Gerichtsgebäudes: wir haben von keinen Beweisen gehört dass Madeleine tot sei.
9:54 Kate and Gerry McCann sitting ausserhalb des Gerichts nur ein paar Meter entfernt von He. Amaral und seinem Team.
Jon di Paolo (Reporter für Sky News) twittert aus dem Gerichtssaal in Lissabon. Ich übersetze Stück für Stück - die tweets sind in umgekehrter Reihenfolge
5:29 OK, das ist alles wofür wir Zeit haben. Bis morgen früh.
5:11 Einige Verwirrung hier - das war nicht das Ende der Verhandlung, nur eine Pause vor dem letzten heutigen Zeugen.
5:08 Die Verhandlung ist für heute zu Ende
4:55 Der Anwalt der McCanns führt mit einem agressiven Tonfall das Kreuzverhör von He. Paiva
4:31 Paiva: wäre sie irgendwo gefangen gehalten worden, hätte die Publicity wahrscheinlich ihren Tod beschleunigt.
4:29 Paiva: Wir fanden die "Merchandising" Aktion mit Armbändern und so weiter sehr merkwürdig.
4:16 He. Amaral sieht aus als ob er wegdöst.
4:13 Paiva: Die McCanns haben mich nie in die Richtung irgendwelcher Beweise gewiesen, dass Madeleine noch am Leben wäre.
4:12 Paiva: Amarals These hat es verhindert, dass andere Theorien untersucht wurden. (das könnte ein vertipper sein "has or hasn't")
4:09 Paiva: Amarals Theorien basieren auf den Fakten der Untersuchung.
4:09 Paiva: es war Scotland Yard, die zuerst dachten es könnte ein Mordfall sein.
4:04 Paiva: Zwischen brit. und port. Polizei gab es in dem Fall eine vollständige Zusammenarbeit.
4:03 Paiva sagt auch dass die McCanns zu Verdächtigen wurden nachdem die britischen Spürhunde ins Spiel kamen.
3:52 Gerry hat seinen Arm um Kate gelegt während sie Paivas Zeugenaussage zuhören
3:47 Kate flüstert etwas in Gerrys Ohr und gibt ihm ein kleines Lächeln. Er schaut weiterhin geradeaus.
3:45 Paiva wird gefragt ob er je den Eindruck von den McCanns gehabt hätte, dass sie dachten, dass Maddie tot sein könnte. Er sagt ja.
3:34 Insp. Paiva sagt dass er der Verbindungsoffizier zur Familie den Fall betreffend war aber auf Bitten der McCanns abgezogen wurde.
3:33 Inspektor Ricardo Paiva, von der port. Polizei, ist im Zeugenstand
3:29 He. Amaral ist gerade hereingekommen und es geht los.
3:28 Wir sind zurück im Gerichtssaal. Die McCanns sind hier aber He. Amaral fehlt. ----------------------------------------------------------- 2:10 Das Gericht zieht sich zum Mittagessen zurück. Um 3 Uhr (16:00 Uhr) gehts weiter.
2:09 Der Anwalt der McCanns wird zurechtgewiesen, weil sie sagte, de Almeida wäre wegen der Folter von Tatverdächtigen beschuldigt - er war nie angeklagt.
2:05 Der Anwalt der McCanns regt sich ziemlich auf während ihres Kreuzverhörs von de Almeida
1:54 De Almeida: als wir die UK nach Infos über die McCanns befragten, bekamen wir eine einzelne A4 Seite
1:53 De Almeida: britische Behörden ausserhalb der Polizei behinderten die Untersuchung indem sie Informationen einbehielten
1:39 De Almeida: Forensische Laboranten aus Birmingham kamen nach Portugal, daher ist es merkwürdig, dass Bedenken wegen Verunreinigungen geäußert wurden
1:36 De Almeida: die britische Polizei behielt Informationen über die McCanns für sich
1:35 De Almeida: wir wurden durch die britische Polizei kontrolliert
1:34 Die britische Polizei hätte große Schwierigkeiten gehabt die McCanns anzuklagen
1:11 Ein Bericht der britischen Polizei stellte fest, dass einer der Spürhunde in einem nervösen, aufgeregten Zustand war und in den Raum gelangen wollte.
1:02 Das Tier fand auch einen Geruch an einem Stück Stoff (oder Kleidung) in einem Apartment das von den McCanns gemietet worden war nachdem sie das Apartment verlassen hatten wo Madeleine verschwand
12:58 Die Hunde entdeckten Spuren innerhalb des Esszimmers der Ferienwohnung und in dem Wagen, den die McCanns benutzten.
12:56 Einer der Hunde die benutzt wurden um das Apartment in Praia da Luz zu durchsuchen, identifizierte Blut und der andere den Geruch einer menschlichen Leiche.
12:54 Die britische Polizei erzählte den portugiesischen Offizieren, welche Fähigkeiten die Spürhunde hatten, die in der Untersuchung verwendet wurden.
12:53 Er sagt, dass die port. Detektive die Mitarbeit der Briten nützlich fanden.
12:52 Er erzählt dem Gericht dass die britische Polizei eine aktive Rolle in der Untersuchung übernahm.
12:51 Herr de Almeida erzählt dem Gericht, dass er noch als Mitglied der port. Polizei arbeitet.
12:48 Er war von Anfang an an dem Fall beteiligt, aber wurde im September 2007 davon entbunden
12:48 Tavares de Almeida, Chefinspektor der Polizei zu der Zeit von Madeleine's disappearance, ist in den Zeugenstand gekommen
12:45 Der Hauptanwalt der McCanns hat sie in der vorderen Bank des Zuschauerraums für eine schnelle Unterredung angesprochen.
12:39 Die SMS waren nie gedacht gewesen als Teil der Untersuchung weil der Richter sie nicht zugelassen hatte, erfährt das Gericht.
12:38 Wer empfahl die Überprüfung der McCannschen SMS, wird He. Menezes gefragt. Die Polizei, erwidert er.
12:34 Der Anwalt der McCanns fragt den Zeugen ob er den Titel des Buches von He. Amarals so versteht, dass er eine Art Unehrlichkeit von Seiten der McCanns impliziert (Keine Antwort?)
12:33 Sie sagt, dass die McCanns immer vollständig bereit waren nach Portugal zurückzukehren und in einer Rekonstruktion des Verschwindens teilzunehmen.
12:26 Ein anderer Anwalt der McCanns geht zur Befragung auf den Zeugen zu - wörtlich. Sie steht aus ihrem Sitz auf und geht direkt zum Video Bildschirm.
12:25 Er sagt das die McCanns nicht verantwortlich dafür sind irgendwelche dieser 'Beweise' erzeugt zu haben, dass ihre Tochter nicht tot ist.
12:24 Der Anwalt der McCanns macht die Aussage dass "Beweise", gewöhnlich Sichtungen, die Annahme zulassen, dass Madeleine noch lebt.
12:19 Jetzt sind die Anwälte der McCanns dran, den Zeugen ins Kreuzfeuer zu nehmen.
12:18 Ein Bericht unterzeichnet von Chefinspektor Tavares De Almeida besagt, dass Madeleine im Apartment in Praia da Luz gestorben ist, fügt der Zeuge hinzu.
12:08 He. Menezes sagt dass er das Buch geschrieben von He. Amaral, dass den Fall ausgelöst hat, nicht gelesen hat: Maddie: Die Wahrheit über die Lüge
12:02 Die SMS von Kate und Gerry wurden nie als Beweismittel als Bestandteil der Untersuchung zugelassen.
12:01 Die Polizei fing SMS ab, die von den McCanns geschickt wurden, da ihnen die Rolle der Eltern in Madeleines Verschwinden verdächtig vorkam.
11:57 Er behauptet, dass obwohl die Eltern Madeleine überprüften, war es nicht alle 30 Minuten.
11:56 Der Zeuge sagt, dass Kate und Gerry's Bereicht, dass sie ihre Tochter jede halbe Stunde überprüft hätten, ungenau/falsch sei.
11:55 He. Menezes sagt dass eine Behauptung der McCanns am ersten Tag nach Madeleine's Verschwinden, nicht wahr sei.
11:48 Der Zeuge wurde nach der Wahrscheinlichkeit gefragt dass Madeleine noch am Leben sei. Er antwortet, dass er denkt es sei 50/50
11:40 Es hätte mehrere mögliche Anklagepunkte gegen die McCanns geben können: u.a. Kidnapping und Verkauf eines Kindes. (?)
11:39 Die Entscheidung, Kate und Gerry zu "Arguidos" zu machen, wurde nach den Untersuchungen der Spürhunde getroffen.
11:38 Er sagt, dass die Entscheidung, die McCanns zu "Arguuidos" zu machen, von der Polizei getroffen und vom Generalstaatsanwalt bestätigt wurden.
11:37 He. Menezes sagt, dass die englischen Polizeispürhunde nach Portugal gebracht wurden um bei der Suche nach Madeleine zu helfen.
11:26 Der Anwalt von He. Amaral nimmt den Zeugen ins Kreuzverhör.
11:26 Die McCanns können die Person nicht sehen die die Zeugenaussage macht. He. Amaral schon, aber er scheint nicht zu ihm hin zu sehen.
11:25 Seine Aussage wird durch einen Hochfrequenzton verursacht durch Rückkopplung des Mikrofons, gestört - und durch die Tatsache, dass der Bildschirm nicht von der Öffentlichkeit gesehen werden kann.
11:23 Es ist der Staatsanwalt der die Verantwortung für die ursprüngliche Untersuchung Madeleines Verschwinden betreffend trug, Jose Magalhaes e Menezes.
11:20 Der erste Zeuge wird per Videokonferenz befragt
11:11 Der Anwalt der McCanns bringt Einwände dagegen die Polizei CD im Gericht zuzulassen.
11:07 Der Anwalt von He. Amaral will eine CD als Beweismittel zulassen, die die Polizeiakten enthält, da sie die Behauptungen in seinem Buch unterstützen würden.
11:01 Die Erwähnung eines "Termins geplant für den 14." deutet darauf hin, dass die Verhandlung länger als die geplanten 3 Tage dauern könnte.
11:00 Ein neuer Zeuge, Luis Frois, wird vom Anwaltsteam der McCanns benannt, zu einem Termin geplant am 14.
10:52 Die McCanns becoming die Verhandlung von Übersetzers übermittelt, die zu beiden seiten von ihnen sitzen.
10:51 Der Anwalt der McCanns erwidert, dass das Ehepaar bereit ist auszusagen, aber nur nachdem He. Amaral ausgesagt hat.
10:47 Der Anwalt von He. Amaral sagt, dass die McCanns in den Zeugenstand gerufen werden sollten um Fragen zu beantworten.
10:47 Er erklärt das "Prinzip des Widerspruchs" - der legalen Grundlage von He. Amarals Argumentation
10:46 He. Amarals Anwalt richtet seine Rede an das Gericht, er spricht sehr langsam und überlegt.
10:41 Einer der Polizisten wird Morgen seine Aussage per Video machen, wird uns gesagt.
10:39 Der Richter ist angekommen - eine junge Frau! Die Verhandlung sollte nun beginnen.
10:36 Ein Angestellter mit einem großen Bündel an Akten ist gerade hereingekommen, aber wir warten immer noch auf den Richter.
10:28 An der Wand über dem Richterstuhl ist ein riesiger 3D Fries, der das Urteil des Solomon darstellt - komplett mit Baby, hochgehoben von einem Schwertkämpfer.
10:25 Die Anwaltsteams sind angekommen. Goncalo Amaral sitzt auf einer der Bänke an der Seite des Gerichts, ungefähr 5 Meter entfernt von den McCanns.
10:23 Wir sitzen zwei Reihen hinter den McCanns. Die Bänke hinten im Gerichtssaal sind gefüllt mit Journalisten aus den UK und Portugal.
10:20 Wir sind im Gerichtssaal und warten auf die Ankunft des Richters und der Anwälte. Die McCanns sitzen in der ersten Reihe in der Mitte.
9:52 Die McCanns sind im Gericht angekommen. Man sagt, dass Goncalo Amaral noch kommen muss.
9:05 Die Polizei hat Absperrungen ausserhalb des Gerichtseingangs aufgebaut - offensichtlich erwarten sie große Zuschauermengen.
9:03 Kameracrews und Fotografen versammeln sich ausserhalb des Gerichts.
8:40 Guten Morgen, ich bin ausserhalb des Justizpalasts in Lissabon wo die Verhandlung der McCannschen Verleumndungsklage stattfinden wird.
Das illustre Pärchen Leonor und ihr Bruder Joao Cipriano, wegen des Mordes an ihrer Tochter/Nichte zu je 16 Jahren verurteilt, bekommen vor Gericht keine Chance das Verfahren neu aufzurollen. Der Antrag des "loony lawyers" Marcos Aragao-Correia (im Bild) wurde mit dem Hinweis abgelehnt, es würden keine zusätzlichen neuen Beweise existieren, die einen solchen Schritt rechtfertigen würden. Und das nachdem sich der heimliche Helfer der McCanns (lt. eigener Aussage) so ins Zeug gelegt hatte. Persönlich hatte er eine Aussage formuliert, die Leonor unterschrieb und in der ihr Bruder als alleiniger Mörder bezichtigt wurde, während ausserdem eine Aussage des Bruders nach Correia's Besuch bei Joao im Gefängnis auftauchte, bei dem Correia ihm gedroht haben soll, ein Mitinsasse könnte ihn ermorden wenn er nicht reden würde. Diese Aussage, die helfen sollte den Fall neu aufzurollen, bezeichnete Joao Cipriano als nicht von ihm stammend und damit war der ärmliche Versuch, Leonor in einem erneuten Verfahren reinzuwaschen erledigt.
Denn nur darum geht es hier. Nicht um die Wahrheit, nicht um die Auffindung der immer noch nicht entdeckten Leiche oder um ein Begräbnis für die missbrauchte und ermordete Joana. Sondern ausschliesslich um die Freisprechung der Mutter von den Vorwürfen des Mordes und der Beseitigung der Leiche. Denn an diesem ekelerregenden "Musterfall" wollen bestimmte Leute demonstrieren, dass Goncalo Amaral, der auch in diesem Fall die Untersuchungen führte, einem Modus Operandi folgt und immer die Mütter anklagt im Falle von "Kindesentführungen".
Dies mag vielleicht in ganz ganz schlechten Filmen eine Option sein, im wirklichen Leben muss es einfach potentielle Bemitleider der McCanns abschrecken, wenn diese sich mit dem Abschaum der Menschheit versuchen auf eine Stufe zu stellen. Wer nicht davor zurückschreckt rechtskräftig verurteilte Kindermörder zu rehabilitieren um die eigene Haut zu retten und RACHE am untersuchenden Beamten zu nehmen, der lebt nicht mehr in der Realität und kann meiner Meinung nach nur noch als völlig krank beurteilt werden.
Wer sich für den Fall der kleinen Joana interessiert findet hier einen sehr ausführlichen Abriss der Geschichte.
Lange Zeit hatten wir uns gefragt, was denn hinter dem mysteriösen Telefonanruf steckte, der den Abflug der McCanns von Berlin nach Amsterdam am 6.6.2007 um Stunden verzögerte. In den Polizeiakten wurde ich fündig. Ein angeblicher Doktor hatte ein Schreiben an die McCanns und an die Polizei gerichtet in dem er sich sicher zeigte, dass er Madeleine in Düsseldorf gesehen habe:
Dieser Herr hatte wohl schon am Tag zuvor versucht dies über die Polizei zu melden. Während ihres Besuches in Berlin wurden die McCanns dann über diese angebliche Sichtung von der PJ informiert. Ein schwerer Schlag denn dadurch verpassten sie 2 Fernsehauftritte in Amsterdam und nur aufgrund von Gerry's beherztem Beteuern, dies sei irrelevant, ist es zu verdanken, dass sie überhaupt noch an dem Abend nach Amsterdam fliegen konnten. Leider kein TV für die McCanns.
Allen dort draußen, für die Wahrheit und Gerechtigkeit noch schützenswerte Güter in einer immer ungerechteren und verlogeneren Welt sind, danke ich für ihre Unterstützung und wünsche euch wunderschöne Weihnachten.
Kate McCann's Zeugenaussage vom 6. September 2007 bevor sie zur "Arguido" gemacht wurde:
(3. Mai) Sie bemerkte einen Fleck, wahrscheinlich Tee, auf Madeleine's Schlafanzug Oberteil, das sie etwas später am gleichen Morgen auswusch. Sie hängte es zum Trocknen auf einen kleinen Ständer und es war nachmittags getrocknet. Madeleine trank manchmal Tee; der Fleck passierte nicht während des Frühstücks, vielleicht an einem anderen Tag, da Madeleine am Abend vorher keinen Tee trank und der Fleck trocken war.
Ein 3-jähriges Kind, das Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat bekommt Tee?? Später als ihr Tagebuch an die Öffentlichkeit kommt, das aber nicht in den Akten veröffentlicht wird findet sich lt. Duarte Levy folgender Eintrag für den 3. Mai:
Wash M top of pyjamas - big stain
Auf der Suche nach der forensischen Bedeutung von Teeflecken stieß ich auf den folgenden wissenschaftlichen Bericht vom März 2006, der den Gebrauch von sog. "Polilight" bei der Entdeckung von forensischen Spuren erläutert. Dazu folgender (übersetzter) Auszug:
Vergleich von Samenflüssigkeit, Speichel und Blutflecken mit anderen flüssigen Flecken unter Polilight Alle vorhandenen Flüssigkeiten, Speichel, Blut, Samen, Urin, Tee, vaginal und Nasensekret wurden unter Polilight entdeckt............nur Blut, Urin und möglicherweise unverdünnte Samenflüssigkeit können unterschieden werden, während der Teefleck, Speichel, Vaginal- und Nasensekret schwer zu unterscheiden sind.....
Rückschlüsse aus diesen Auszügen überlasse ich dem geneigten Leser. Carter-Ruck liest mit. Wenn man allerdings den Blogeintrag von Gerry vom 8.6.07 hinzunimmt, in dem er berichtet, das Sean eine Vorliebe für Wolfsbarsch (seabass) entwickelt hatte, und man weiterhin weiss, dass speziell Wolfsbarsch einen starken Kadavergeruch (Cadaverine und Putrescin) entwickelt, könnte man auf die Idee kommen, dass die Lektüre der McCanns einige forensische Wälzer umfasste. Tun wir aber nicht....
Mein Name ist Goncalo Amaral. Ich bin ein ehemaliger koordinierender Kriminalbeamter und Autor des Buches "Maddie - Die Wahrheit über die Lüge", das mit der Absicht geschrieben wurde, zur Wahrheitsfindung und zur Gerechtigkeit beizutragen, und unter dem Gesichtspunkt, meinen Ruf zu rehabilitieren, der öffentlich beschmutzt wurde.
Dieses Buch wurde unter Verwendung all meiner Rechte geschrieben und steht für eine technische Meinung, die auf Tatsachen, Hinweisen und Ereignissen beruht, die Teil eines Prozesses sind, der auf der Untersuchung des mysteriösen Verschwindens von Madeleine McCann basiert.
Im September diesen Jahres wurde einer einstweiligen Verfügung stattgegeben, ohne vorher den Beklagten zu hören, die auf Lügen und missbräuchlichen Interpretationen der Absichten beruht, die zur Entstehung des Buches führten.
Um die Verteidigung meiner Rechte schwieriger zu gestalten wurde eine Schadenersatzklage im Wert von 1.200.000 € angesetzt, der eine Beschlagnahmung von Rechten und Gütern folgte.
Die Strategie derer, die uns weiterhin verlumden war einfach: Der Mann wird zum Schweigen gebracht und der Weg Einstellungen und Verhalten durch die Manipulation der öffentlichen Meinung nach ihrem Belieben zu manipulieren, ist offen. Eine Kampagne der Verleumdung und Fehlinformation wird betrieben, während gleichzeitig versucht wird, uns finanziell zu ersticken um den Fall zu gewinnen, ohne vor Gericht erscheinen zu müssen.
Wir werden uns der Beschränkung unserer Grundrechte nicht ergeben, durch verfassungswidrige juristische Entscheidungen, die die eigenverantwortliche freie Meinungsäußerung gefährden.
Ich danke all jenen, die während der letzten Jahre mich unterstützt haben und die die öffentliche Petition während der letzten Tage unterschrieben haben. Auch danke ich denjenigen, die mit finanziellen Beiträgen zum kürzlich geschaffenen Fonds und in einer Demonstration von Solidarität meinen Glauben an die Verteidigung von Werten gestärkt haben, die moderne und demokratische Gesellschaften formen sollten, freie Meinungsäusserung, die Entdeckung der Wahrheit und die Erfüllung der Gerechtigkeit.
Was mich betrifft, werde ich mich dafür einsetzen die Hoffnungen von euch allen zu verkörpern und nicht aufzugeben, obwohl das Überleben meiner eigenen Familie auf dem Spiel steht, aber die Verteidigung dieser Werte und Prinzipien ist unerlässlich.
An Alle, ein von Herzen kommendes DANKE
Portimão, 2009-12-03
Gonçalo Amaral
Und hier mein persönliches Dankschreiben:
Dear
xxxxxxxxxxxxxxxx
I would like to thank you personally for the monetary contribution that you have made to support my defence in the judicial actions that have been filed by the McCann couple.
I recall that the astronomical amount of said action, 1.200.000 euros, was in itself a limitation to the right to defence. This was worsened by the arrest of rights and goods that I have been targeted with.
Your solidarity is essential for the free exercise of responsible freedom of expression and for the defence of values like the discovery of truth and the performance of justice.
Brian Kennedy, der Mann der die Privatdetektive im Fall Madeleine nur so aus der Tasche zauberte, der die ominöse Metodo3 Agentur kontraktierte und angeblich mit seinem ganzen Vermögen hinter den McCanns stand, schien sich im März diesen Jahres aus der Finanzierung zurückgezogen zu haben. Nachdem immer lauter seine Aktivitäten bei der Befragung von Zeugen, und sein generelles extremes Interesse hinterfragt wurden, schien ihm der Druck zu hoch zu sein. Daher erklärte Clarence Mitchell, der ja lange Zeit von Kennedy bezahlt wurde, derselbe hätte die Zahlungen eingestellt und sich aus dem Fall zurückgezogen.
Es wurde danach etwas ruhiger um ihn auf den einschlägigen Foren und Blogs, ganz in der Versenkung konnte er jedoch nicht verschwinden. Nun werden Einzelheiten in Bezug auf Oakley International bekannt, die Firma, die von ihm beauftragt wurde, Ermittlungen im Fall Madeleine anzustellen und die angeblich 100.000 Pfund monatlich erhielten. In einigen Berichten ist von insgesamt 300.000 - 500.000 Pfund zu lesen. Angeblich einziger Mitarbeiter dieser Firma ist der jetzt polizeilich gesuchte Kevin Halligen, der angeblich Millionen von Trafigura veruntreut hat und deshalb vom FBI gesucht wird.
In diesem Timesonline Artikel wird folgendes bzgl. der Zahlung des Madeleine Fonds an Oakley International erwähnt:
The contract was agreed with Oakley International, and the money was paid into the company's American account through a middle company calledHousing Agent Holdings.
Die Mittlerfirma Housing Agent Holdings ist scheinbar eine sehr interessante Größe. Nach Recherchen durch Tara9 von www.themaddiecasefiles.com beim Firmenregister Company House ergibt sich für diese Firma die gleiche Adresse wie die Firmenadresse der Latium Group von Brian Kennedy.
Warum wurde dieser Ein-Mann-Betrüger-Betrieb über eine Mittelsfirma bezahlt, die Brian Kennedy gehört oder zumindest mit ihm assoziiert ist? Muss der Fonds keine Rechenschaft abgeben an wen und wofür Gelder fliessen? Woher wissen wir nun wieviel wirklich an Oakley International und den feinen Mr. Halligen geflossen ist?
Nun ist auch klar warum Clarence Mitchell immer betont hat, die Zahlungen wären alle korrekt gewesen und mit der Arbeit von Halligen wäre alles in Ordnung gewesen. Verklagen konnten sie ihn sicher nicht. Ich würde zu gerne wissen, ob die Zahlungen an Metodo3 und Alpha Investigations (Dave & Edgar) über den gleichen Weg geflossen sind bzw. fließen.
Hoffen wir mal dass das FBI Kevin Halligen bald aufspürt. Vielleicht stürzt dann das Kartenhaus zusammen?
Update: Halligen wurde mitlerweile verhaftet und Kaution wurde verweigert. Am 2. Dezember wird der Fall wieder gehört.
Die Firma Housingagent Holdings wurde übrigens zuletzt am 31.10.07 buchhaltungstechnisch überprüft und wurde zeitnah mit dem Abschuss von Oakley International liquidiert, sodass wohl keine Unterlagen für die Zahlungen zwischen Anfang 2008 und August 2008 vorliegen werden.
Die Bewegung "Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral" kündigt offiziell die Bildung eines Verteigungsfonds mittels eines Solidaritätskontos an, um den Bürger Goncalo Amaral zu unterstützen, dem sein Bürgerrecht auf freie Meinungsäußerung verweigert wurde.
Freie Meinungsäußerung ist ein unverbrüchliches Verfassungsrecht, für das das portugiesische Volk hart gekämpft hat und das nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, vor allem wenn es mit Verantwortung und Anstand ausgeübt wird.
Der Bürger Goncalo Amaral befindet sich momentan an vorderster Front in einem Kampf für die Meinungsfreiheit. Ein ungleicher Kampf in dem die Parteien unterschiedlichen Zugriff auf finanzielle Ressourcen haben – der Bürger Goncalo Amaral ist gezwungen all seine persönlichen Ressourcen die er besitzt auszuschöpfen, die eindeutig nicht ausreichen um die Ausgaben zu bestreiten, die zu seiner Verteidigung unabdingbar sind.
Seine Gegner, die seine Grenzen sehr genau kennen, und die von Dritten finanziert, beträchtliche Summen zu ihrer Verfügung haben, riskieren wenig bis nichts; sie setzen Alles um den früheren Koordinator der Kriminalpolizei zum Schweigen zu bringen.
Goncalo Amaral möchte nichts weiter, als dass diese Angelegenheit vor Gericht geklärt wird, der einzige Platz wo die tatsächliche Beweislage ermittelt werden kann und soll. Und wir, Bürger Portugals, werden alles tun um das geschehen zu lassen.
Beide Parteien müssen gleichen Zugriff zur Gerechtigkeit haben, und zu angemessener juristischer Vertretung. In diesem speziellen Fall sehen wir den Bedarf für die Errichtung eines juristischen Verteidigungsfonds um sicherzustellen, dass Bürger Goncalo Amaral Zugriff zu eben dieser Gerechtigkeit erhält.
Daher können die Bürger, die ihre Solidarität mit diesem Anliegen zeigen wollen, mit ihrer Unterstützung über ein Bankkonto bei BPI – Banco Português de Investimento, Sete Rios Zweigstelle, in Lissabon, mit NIB: 0010 0000 438 0385 000 1 62; IBAN: PT 50 0010 0000 438 0385 000 1 62; Swift: BB PI PT PL beitragen.
Der Blog zum Projekt "Gerechtigkeit Goncalo Amaral" - www.pjga.blogspot.com - bietet die Möglichkeit über das PayPal System zu spenden.
Diese Aktion unterliegt dem Prinzip völliger Transparenz und Ernsthaftigkeit.
Gleiches Recht für alle, mit Respekt vor den Bürgerrechten von Portugiesen und Europäern.
Gestern noch hier angepriesen müssen wir heute feststellen, dass das Buch "Die Wahrheit über die Lüge" von Goncalo Amaral von der Verkaufsliste bei Amazon.DE genommen wurde. Auskünfte warum genau dies geschah, gibt es noch nicht von Amazon, aber auch der Verleger Argo Verlag prüft momentan ob das Buch aus dem Verkehr gezogen werden muss.
Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Medienknebler Carter-Ruck Amazon aufgefordert haben, das Buch vom Markt zu nehmen, da eine einstweilige Verfügung gegen das Buch in PORTUGAL erwirkt wurde, und sich dies auf alle europäischen Länder erstrecken soll. WIE BITTE? Eine einstweilige Verfügung in Portugal bringt uns die Zensur eines Buches in Deutschland? You must be fucking joking???
Wenn allerdings wie in vielen weiteren Fällen mit Millionenklagen gedroht wird, zieht auch ein Konzern wie Amazon scheinbar den Schwanz ein. Wo kauf ich nun meine Weihnachtsgeschenke?
Merkwürdig erscheint, dass im gleichen Online-Store das für einige Verleumndungsklagen reichende Buch einer obskuren ProMcCann Gruppe weiterhin ihre Hasstiraden auf den Chefermittler der heiligen Familie loslassen darf.
Warum verbot die portugiesische Justiz das Buch von Goncalo Amaral? Nur Monate vorher wurden die Akten des Falles Madeleine McCann von derselben portugiesischen Justiz an die gesamte Weltpresse per DVD verteilt und sind mitlerweile Bestandteil jedes Forums, das etwas auf sich hält zu diesem Thema. Die Ergebnisse der vorläufigen Untersuchung sind im Internet für jeden erreichbar, der Bericht von Tavares de Almeida der aufs Deutlichste die Verstrickung der Eltern benennt, wurde bewusst unters Volk gestreut. Die Aussagen von Martin Smith sind jedem bekannt, der sich mit dem Fall befasst...
Warum also dieses Urteil, das es Goncalo Amaral verbietet diese Thesen zu verbreiten und sein Buch verbietet? Was steht in dem Buch, "Die Wahrheit über die Lüge", das Gottseidank noch fürs Weihnachtsgeschäft bei Amazon.de erhältlich ist, das nicht im Untersuchungsbericht bereits erwähnt wird? Wo liegt der kleine Unterschied?
22. Kapitel - Seite 228
...Aus Großbritannien trafen noch Mitteilungen anderer Art ein. Der britische Premierminister hatte sich telefonisch mit Stuart Prior, Leiter der Polizei von Leicestershire, in Verbindung gesetzt, und ihn gefragt, ob er die Ablösung des Ermittlungsleiters bestätigen könnte. Den Grund für dieses ungewöhnliche Interesse des britischen Premierministers an einem unbedeutenden portugiesischen Beamten des Öffentlichen Dienstes kennen wir nicht. Auch möchten wir nicht glauben, was sich anlässlich der Unterzeichnung des "Vertrags von Lissabon" hinter den Kulissen abgespielt hat, wo das Hauptanliegen desselben Premierministers die nochmalige ausdrückliche Bestätigung der Ablösung des Ermittlungsleiters gewesen ist, bevor dieser sich dem Akt der Unterzeichnung des Vertrages zuwandte. Ganz sicher nicht mehr als bloße Gerüchte.....
Nachdem vor ein paar Tagen die Untersuchung im Fall Freeport von den Briten unter fadenscheinigsten Gründen eingestellt wurde, hält sich in Portugal hartnäckig das Gerücht, das dies ein Zugeständnis an die Portugiesen war, damit der Fall Madeleine dort trotz massiver Eingaben nicht wiederaufgerollt wird.
Die politischen Verstrickungen treten immer deutlicher hervor und geben uns zumindest die Hoffnung, dass Parteien und Verantwortliche nicht ewig im Amt bleiben. Für einen "unbedeutenden portugiesischen Beamten" mag das zu spät kommen. Daher rufe ich alle Leser auf, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen um noch Unterzeichner für die nebenstehende Petition zu überzeugen. Danke.