Dienstag, 12. Januar 2010

Die Anhörung


Jon di Paolo (Reporter für Sky News) twittert aus dem Gerichtssaal in Lissabon. Ich übersetze Stück für Stück - die tweets sind in umgekehrter Reihenfolge

5:29
OK, das ist alles wofür wir Zeit haben. Bis morgen früh.

5:11
Einige Verwirrung hier - das war nicht das Ende der Verhandlung, nur eine Pause vor dem letzten heutigen Zeugen.

5:08
Die Verhandlung ist für heute zu Ende


4:55
Der Anwalt der McCanns führt mit einem agressiven Tonfall das Kreuzverhör von He. Paiva

4:31
Paiva: wäre sie irgendwo gefangen gehalten worden, hätte die Publicity wahrscheinlich ihren Tod beschleunigt.

4:29
Paiva: Wir fanden die "Merchandising" Aktion mit Armbändern und so weiter sehr merkwürdig.

4:16
He. Amaral sieht aus als ob er wegdöst.

4:13
Paiva: Die McCanns haben mich nie in die Richtung irgendwelcher Beweise gewiesen, dass Madeleine noch am Leben wäre.

4:12
Paiva: Amarals These hat es verhindert, dass andere Theorien untersucht wurden. (das könnte ein vertipper sein "has or hasn't")

4:09
Paiva: Amarals Theorien basieren auf den Fakten der Untersuchung.

4:09
Paiva: es war Scotland Yard, die zuerst dachten es könnte ein Mordfall sein.

4:04
Paiva: Zwischen brit. und port. Polizei gab es in dem Fall eine vollständige Zusammenarbeit.

4:03
Paiva sagt auch dass die McCanns zu Verdächtigen wurden nachdem die britischen Spürhunde ins Spiel kamen.

3:52
Gerry hat seinen Arm um Kate gelegt während sie Paivas Zeugenaussage zuhören

3:47
Kate flüstert etwas in Gerrys Ohr und gibt ihm ein kleines Lächeln. Er schaut weiterhin geradeaus.

3:45
Paiva wird gefragt ob er je den Eindruck von den McCanns gehabt hätte, dass sie dachten, dass Maddie tot sein könnte. Er sagt ja.

3:34
Insp. Paiva sagt dass er der Verbindungsoffizier zur Familie den Fall betreffend war aber auf Bitten der McCanns abgezogen wurde.

3:33
Inspektor Ricardo Paiva, von der port. Polizei, ist im Zeugenstand

3:29
He. Amaral ist gerade hereingekommen und es geht los.

3:28
Wir sind zurück im Gerichtssaal. Die McCanns sind hier aber He. Amaral fehlt.
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2:10
Das Gericht zieht sich zum Mittagessen zurück. Um 3 Uhr (16:00 Uhr) gehts weiter.

2:09
Der Anwalt der McCanns wird zurechtgewiesen, weil sie sagte, de Almeida wäre wegen der Folter von Tatverdächtigen beschuldigt - er war nie angeklagt.

2:05
Der Anwalt der McCanns regt sich ziemlich auf während ihres Kreuzverhörs von de Almeida

1:54
De Almeida: als wir die UK nach Infos über die McCanns befragten, bekamen wir eine einzelne A4 Seite

1:53
De Almeida: britische Behörden ausserhalb der Polizei behinderten die Untersuchung indem sie Informationen einbehielten

1:39
De Almeida: Forensische Laboranten aus Birmingham kamen nach Portugal, daher ist es merkwürdig, dass Bedenken wegen Verunreinigungen geäußert wurden

1:36
De Almeida: die britische Polizei behielt Informationen über die McCanns für sich

1:35
De Almeida: wir wurden durch die britische Polizei kontrolliert

1:34
Die britische Polizei hätte große Schwierigkeiten gehabt die McCanns anzuklagen

1:11
Ein Bericht der britischen Polizei stellte fest, dass einer der Spürhunde in einem nervösen, aufgeregten Zustand war und in den Raum gelangen wollte.

1:02
Das Tier fand auch einen Geruch an einem Stück Stoff (oder Kleidung) in einem Apartment das von den McCanns gemietet worden war nachdem sie das Apartment verlassen hatten wo Madeleine verschwand

12:58
Die Hunde entdeckten Spuren innerhalb des Esszimmers der Ferienwohnung und in dem Wagen, den die McCanns benutzten.

12:56
Einer der Hunde die benutzt wurden um das Apartment in Praia da Luz zu durchsuchen, identifizierte Blut und der andere den Geruch einer menschlichen Leiche.

12:54
Die britische Polizei erzählte den portugiesischen Offizieren, welche Fähigkeiten die Spürhunde hatten, die in der Untersuchung verwendet wurden.

12:53
Er sagt, dass die port. Detektive die Mitarbeit der Briten nützlich fanden.

12:52
Er erzählt dem Gericht dass die britische Polizei eine aktive Rolle in der Untersuchung übernahm.

12:51
Herr de Almeida erzählt dem Gericht, dass er noch als Mitglied der port. Polizei arbeitet.

12:48
Er war von Anfang an an dem Fall beteiligt, aber wurde im September 2007 davon entbunden

12:48
Tavares de Almeida, Chefinspektor der Polizei zu der Zeit von Madeleine's disappearance, ist in den Zeugenstand gekommen

12:45
Der Hauptanwalt der McCanns hat sie in der vorderen Bank des Zuschauerraums für eine schnelle Unterredung angesprochen.

12:39
Die SMS waren nie gedacht gewesen als Teil der Untersuchung weil der Richter sie nicht zugelassen hatte, erfährt das Gericht.

12:38
Wer empfahl die Überprüfung der McCannschen SMS, wird He. Menezes gefragt. Die Polizei, erwidert er.

12:34
Der Anwalt der McCanns fragt den Zeugen ob er den Titel des Buches von He. Amarals so versteht, dass er eine Art Unehrlichkeit von Seiten der McCanns impliziert (Keine Antwort?)

12:33
Sie sagt, dass die McCanns immer vollständig bereit waren nach Portugal zurückzukehren und in einer Rekonstruktion des Verschwindens teilzunehmen.

12:26
Ein anderer Anwalt der McCanns geht zur Befragung auf den Zeugen zu - wörtlich. Sie steht aus ihrem Sitz auf und geht direkt zum Video Bildschirm.

12:25
Er sagt das die McCanns nicht verantwortlich dafür sind irgendwelche dieser 'Beweise' erzeugt zu haben, dass ihre Tochter nicht tot ist.

12:24
Der Anwalt der McCanns macht die Aussage dass "Beweise", gewöhnlich Sichtungen, die Annahme zulassen, dass Madeleine noch lebt.

12:19
Jetzt sind die Anwälte der McCanns dran, den Zeugen ins Kreuzfeuer zu nehmen.

12:18
Ein Bericht unterzeichnet von Chefinspektor Tavares De Almeida besagt, dass Madeleine im Apartment in Praia da Luz gestorben ist, fügt der Zeuge hinzu.

12:08
He. Menezes sagt dass er das Buch geschrieben von He. Amaral, dass den Fall ausgelöst hat, nicht gelesen hat: Maddie: Die Wahrheit über die Lüge

12:02
Die SMS von Kate und Gerry wurden nie als Beweismittel als Bestandteil der Untersuchung zugelassen.

12:01
Die Polizei fing SMS ab, die von den McCanns geschickt wurden, da ihnen die Rolle der Eltern in Madeleines Verschwinden verdächtig vorkam.

11:57
Er behauptet, dass obwohl die Eltern Madeleine überprüften, war es nicht alle 30 Minuten.

11:56
Der Zeuge sagt, dass Kate und Gerry's Bereicht, dass sie ihre Tochter jede halbe Stunde überprüft hätten, ungenau/falsch sei.

11:55
He. Menezes sagt dass eine Behauptung der McCanns am ersten Tag nach Madeleine's Verschwinden, nicht wahr sei.

11:48
Der Zeuge wurde nach der Wahrscheinlichkeit gefragt dass Madeleine noch am Leben sei. Er antwortet, dass er denkt es sei 50/50

11:40
Es hätte mehrere mögliche Anklagepunkte gegen die McCanns geben können: u.a. Kidnapping und Verkauf eines Kindes. (?)

11:39
Die Entscheidung, Kate und Gerry zu "Arguidos" zu machen, wurde nach den Untersuchungen der Spürhunde getroffen.

11:38
Er sagt, dass die Entscheidung, die McCanns zu "Arguuidos" zu machen, von der Polizei getroffen und vom Generalstaatsanwalt bestätigt wurden.

11:37
He. Menezes sagt, dass die englischen Polizeispürhunde nach Portugal gebracht wurden um bei der Suche nach Madeleine zu helfen.

11:26
Der Anwalt von He. Amaral nimmt den Zeugen ins Kreuzverhör.

11:26
Die McCanns können die Person nicht sehen die die Zeugenaussage macht. He. Amaral schon, aber er scheint nicht zu ihm hin zu sehen.

11:25
Seine Aussage wird durch einen Hochfrequenzton verursacht durch Rückkopplung des Mikrofons, gestört - und durch die Tatsache, dass der Bildschirm nicht von der Öffentlichkeit gesehen werden kann.

11:23
Es ist der Staatsanwalt der die Verantwortung für die ursprüngliche Untersuchung Madeleines Verschwinden betreffend trug, Jose Magalhaes e Menezes.

11:20
Der erste Zeuge wird per Videokonferenz befragt

11:11
Der Anwalt der McCanns bringt Einwände dagegen die Polizei CD im Gericht zuzulassen.

11:07
Der Anwalt von He. Amaral will eine CD als Beweismittel zulassen, die die Polizeiakten enthält, da sie die Behauptungen in seinem Buch unterstützen würden.

11:01
Die Erwähnung eines "Termins geplant für den 14." deutet darauf hin, dass die Verhandlung länger als die geplanten 3 Tage dauern könnte.

11:00
Ein neuer Zeuge, Luis Frois, wird vom Anwaltsteam der McCanns benannt, zu einem Termin geplant am 14.

10:52
Die McCanns becoming die Verhandlung von Übersetzers übermittelt, die zu beiden seiten von ihnen sitzen.

10:51
Der Anwalt der McCanns erwidert, dass das Ehepaar bereit ist auszusagen, aber nur nachdem He. Amaral ausgesagt hat.

10:47
Der Anwalt von He. Amaral sagt, dass die McCanns in den Zeugenstand gerufen werden sollten um Fragen zu beantworten.

10:47
Er erklärt das "Prinzip des Widerspruchs" - der legalen Grundlage von He. Amarals Argumentation

10:46
He. Amarals Anwalt richtet seine Rede an das Gericht, er spricht sehr langsam und überlegt.

10:41
Einer der Polizisten wird Morgen seine Aussage per Video machen, wird uns gesagt.

10:39
Der Richter ist angekommen - eine junge Frau! Die Verhandlung sollte nun beginnen.

10:36
Ein Angestellter mit einem großen Bündel an Akten ist gerade hereingekommen, aber wir warten immer noch auf den Richter.

10:28
An der Wand über dem Richterstuhl ist ein riesiger 3D Fries, der das Urteil des Solomon darstellt - komplett mit Baby, hochgehoben von einem Schwertkämpfer.

10:25
Die Anwaltsteams sind angekommen. Goncalo Amaral sitzt auf einer der Bänke an der Seite des Gerichts, ungefähr 5 Meter entfernt von den McCanns.

10:23
Wir sitzen zwei Reihen hinter den McCanns. Die Bänke hinten im Gerichtssaal sind gefüllt mit Journalisten aus den UK und Portugal.

10:20
Wir sind im Gerichtssaal und warten auf die Ankunft des Richters und der Anwälte. Die McCanns sitzen in der ersten Reihe in der Mitte.

9:52
Die McCanns sind im Gericht angekommen. Man sagt, dass Goncalo Amaral noch kommen muss.

9:05
Die Polizei hat Absperrungen ausserhalb des Gerichtseingangs aufgebaut - offensichtlich erwarten sie große Zuschauermengen.

9:03
Kameracrews und Fotografen versammeln sich ausserhalb des Gerichts.

8:40
Guten Morgen, ich bin ausserhalb des Justizpalasts in Lissabon wo die Verhandlung der McCannschen Verleumndungsklage stattfinden wird.

Samstag, 9. Januar 2010

Keine Gnade für Kindermörder


Das illustre Pärchen Leonor und ihr Bruder Joao Cipriano, wegen des Mordes an ihrer Tochter/Nichte zu je 16 Jahren verurteilt, bekommen vor Gericht keine Chance das Verfahren neu aufzurollen. Der Antrag des "loony lawyers" Marcos Aragao-Correia (im Bild) wurde mit dem Hinweis abgelehnt, es würden keine zusätzlichen neuen Beweise existieren, die einen solchen Schritt rechtfertigen würden. Und das nachdem sich der heimliche Helfer der McCanns (lt. eigener Aussage) so ins Zeug gelegt hatte. Persönlich hatte er eine Aussage formuliert, die Leonor unterschrieb und in der ihr Bruder als alleiniger Mörder bezichtigt wurde, während ausserdem eine Aussage des Bruders nach Correia's Besuch bei Joao im Gefängnis auftauchte, bei dem Correia ihm gedroht haben soll, ein Mitinsasse könnte ihn ermorden wenn er nicht reden würde. Diese Aussage, die helfen sollte den Fall neu aufzurollen, bezeichnete Joao Cipriano als nicht von ihm stammend und damit war der ärmliche Versuch, Leonor in einem erneuten Verfahren reinzuwaschen erledigt.

Denn nur darum geht es hier. Nicht um die Wahrheit, nicht um die Auffindung der immer noch nicht entdeckten Leiche oder um ein Begräbnis für die missbrauchte und ermordete Joana. Sondern ausschliesslich um die Freisprechung der Mutter von den Vorwürfen des Mordes und der Beseitigung der Leiche. Denn an diesem ekelerregenden "Musterfall" wollen bestimmte Leute demonstrieren, dass Goncalo Amaral, der auch in diesem Fall die Untersuchungen führte, einem Modus Operandi folgt und immer die Mütter anklagt im Falle von "Kindesentführungen".

Dies mag vielleicht in ganz ganz schlechten Filmen eine Option sein, im wirklichen Leben muss es einfach potentielle Bemitleider der McCanns abschrecken, wenn diese sich mit dem Abschaum der Menschheit versuchen auf eine Stufe zu stellen. Wer nicht davor zurückschreckt rechtskräftig verurteilte Kindermörder zu rehabilitieren um die eigene Haut zu retten und RACHE am untersuchenden Beamten zu nehmen, der lebt nicht mehr in der Realität und kann meiner Meinung nach nur noch als völlig krank beurteilt werden.

Wer sich für den Fall der kleinen Joana interessiert findet hier einen sehr ausführlichen Abriss der Geschichte.

Freitag, 8. Januar 2010

Der Berlin Zwischenfall

Lange Zeit hatten wir uns gefragt, was denn hinter dem mysteriösen Telefonanruf steckte, der den Abflug der McCanns von Berlin nach Amsterdam am 6.6.2007 um Stunden verzögerte. In den Polizeiakten wurde ich fündig. Ein angeblicher Doktor hatte ein Schreiben an die McCanns und an die Polizei gerichtet in dem er sich sicher zeigte, dass er Madeleine in Düsseldorf gesehen habe:



Dieser Herr hatte wohl schon am Tag zuvor versucht dies über die Polizei zu melden. Während ihres Besuches in Berlin wurden die McCanns dann über diese angebliche Sichtung von der PJ informiert. Ein schwerer Schlag denn dadurch verpassten sie 2 Fernsehauftritte in Amsterdam und nur aufgrund von Gerry's beherztem Beteuern, dies sei irrelevant, ist es zu verdanken, dass sie überhaupt noch an dem Abend nach Amsterdam fliegen konnten. Leider kein TV für die McCanns.

Damals konnte es keiner wissen, dass dieser Mensch wohl nur ein verwirrter Zeitgenosse ist, heute wissen wir dass er Deutschland beim internationalen Gerichtshof in Den Haag wg. "Anstiftung zur Ermordung u.a. ca. drei Millionen Bürger Deutschland durch verantwortliche deutsche Richter, Staatsanwälte, Ärzte" verklagen wollte.

Aber das konnte Gerry damals sicher nicht wissen...

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Frohe Weihnachten euch allen


Allen dort draußen, für die Wahrheit und Gerechtigkeit noch schützenswerte Güter in einer immer ungerechteren und verlogeneren Welt sind, danke ich für ihre Unterstützung und wünsche euch wunderschöne Weihnachten.

Merry Christmas
Feliz Navidad
Feliz Natal
Joyeux Noel



Montag, 21. Dezember 2009

Der Teefleck


Kate McCann's Zeugenaussage vom 6. September 2007 bevor sie zur "Arguido" gemacht wurde:

(3. Mai) Sie bemerkte einen Fleck, wahrscheinlich Tee, auf Madeleine's Schlafanzug Oberteil, das sie etwas später am gleichen Morgen auswusch. Sie hängte es zum Trocknen auf einen kleinen Ständer und es war nachmittags getrocknet. Madeleine trank manchmal Tee; der Fleck passierte nicht während des Frühstücks, vielleicht an einem anderen Tag, da Madeleine am Abend vorher keinen Tee trank und der Fleck trocken war.
Ein 3-jähriges Kind, das Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat bekommt Tee?? Später als ihr Tagebuch an die Öffentlichkeit kommt, das aber nicht in den Akten veröffentlicht wird findet sich lt. Duarte Levy folgender Eintrag für den 3. Mai:

Wash M top of pyjamas - big stain
Auf der Suche nach der forensischen Bedeutung von Teeflecken stieß ich auf den folgenden wissenschaftlichen Bericht vom März 2006, der den Gebrauch von sog. "Polilight" bei der Entdeckung von forensischen Spuren erläutert. Dazu folgender (übersetzter) Auszug:

Vergleich von Samenflüssigkeit, Speichel und Blutflecken mit anderen flüssigen Flecken unter Polilight
Alle vorhandenen Flüssigkeiten, Speichel, Blut, Samen, Urin, Tee, vaginal und Nasensekret wurden unter Polilight entdeckt...... ......nur Blut, Urin und möglicherweise unverdünnte Samenflüssigkeit können unterschieden werden, während der Teefleck, Speichel, Vaginal- und Nasensekret schwer zu unterscheiden sind.....

Rückschlüsse aus diesen Auszügen überlasse ich dem geneigten Leser. Carter-Ruck liest mit.
Wenn man allerdings den Blogeintrag von Gerry vom 8.6.07 hinzunimmt, in dem er berichtet, das Sean eine Vorliebe für Wolfsbarsch (seabass) entwickelt hatte, und man weiterhin weiss, dass speziell Wolfsbarsch einen starken Kadavergeruch (Cadaverine und Putrescin) entwickelt, könnte man auf die Idee kommen, dass die Lektüre der McCanns einige forensische Wälzer umfasste. Tun wir aber nicht....

Freitag, 4. Dezember 2009

Goncalo Amaral schreibt

Danksagung

04.12.2009

Liebe Freunde,

Mein Name ist Goncalo Amaral. Ich bin ein ehemaliger koordinierender Kriminalbeamter und Autor des Buches "Maddie - Die Wahrheit über die Lüge", das mit der Absicht geschrieben wurde, zur Wahrheitsfindung und zur Gerechtigkeit beizutragen, und unter dem Gesichtspunkt, meinen Ruf zu rehabilitieren, der öffentlich beschmutzt wurde.

Dieses Buch wurde unter Verwendung all meiner Rechte geschrieben und steht für eine technische Meinung, die auf Tatsachen, Hinweisen und Ereignissen beruht, die Teil eines Prozesses sind, der auf der Untersuchung des mysteriösen Verschwindens von Madeleine McCann basiert.

Im September diesen Jahres wurde einer einstweiligen Verfügung stattgegeben, ohne vorher den Beklagten zu hören, die auf Lügen und missbräuchlichen Interpretationen der Absichten beruht, die zur Entstehung des Buches führten.

Um die Verteidigung meiner Rechte schwieriger zu gestalten wurde eine Schadenersatzklage im Wert von 1.200.000 € angesetzt, der eine Beschlagnahmung von Rechten und Gütern folgte.

Die Strategie derer, die uns weiterhin verlumden war einfach: Der Mann wird zum Schweigen gebracht und der Weg Einstellungen und Verhalten durch die Manipulation der öffentlichen Meinung nach ihrem Belieben zu manipulieren, ist offen. Eine Kampagne der Verleumdung und Fehlinformation wird betrieben, während gleichzeitig versucht wird, uns finanziell zu ersticken um den Fall zu gewinnen, ohne vor Gericht erscheinen zu müssen.

Wir werden uns der Beschränkung unserer Grundrechte nicht ergeben, durch verfassungswidrige juristische Entscheidungen, die die eigenverantwortliche freie Meinungsäußerung gefährden.

Ich danke all jenen, die während der letzten Jahre mich unterstützt haben und die die öffentliche Petition während der letzten Tage unterschrieben haben. Auch danke ich denjenigen, die mit finanziellen Beiträgen zum kürzlich geschaffenen Fonds und in einer Demonstration von Solidarität meinen Glauben an die Verteidigung von Werten gestärkt haben, die moderne und demokratische Gesellschaften formen sollten, freie Meinungsäusserung, die Entdeckung der Wahrheit und die Erfüllung der Gerechtigkeit.

Was mich betrifft, werde ich mich dafür einsetzen die Hoffnungen von euch allen zu verkörpern und nicht aufzugeben, obwohl das Überleben meiner eigenen Familie auf dem Spiel steht, aber die Verteidigung dieser Werte und Prinzipien ist unerlässlich.

An Alle, ein von Herzen kommendes DANKE


Portimão, 2009-12-03

Gonçalo Amaral


Und hier mein persönliches Dankschreiben:

Dear
xxxxxxxxxxxxxxxx

I would like to thank you personally for the monetary contribution that you have made to support my defence in the judicial actions that have been filed by the McCann couple.

I recall that the astronomical amount of said action, 1.200.000 euros, was in itself a limitation to the right to defence. This was worsened by the arrest of rights and goods that I have been targeted with.

Your solidarity is essential for the free exercise of responsible freedom of expression and for the defence of values like the discovery of truth and the performance of justice.

Thank you.

Portimão, 03.12.2009

Gonçalo Amaral


Montag, 23. November 2009

Brian Kennedy reloaded (updated)


Brian Kennedy, der Mann der die Privatdetektive im Fall Madeleine nur so aus der Tasche zauberte, der die ominöse Metodo3 Agentur kontraktierte und angeblich mit seinem ganzen Vermögen hinter den McCanns stand, schien sich im März diesen Jahres aus der Finanzierung zurückgezogen zu haben. Nachdem immer lauter seine Aktivitäten bei der Befragung von Zeugen, und sein generelles extremes Interesse hinterfragt wurden, schien ihm der Druck zu hoch zu sein. Daher erklärte Clarence Mitchell, der ja lange Zeit von Kennedy bezahlt wurde, derselbe hätte die Zahlungen eingestellt und sich aus dem Fall zurückgezogen.

Es wurde danach etwas ruhiger um ihn auf den einschlägigen Foren und Blogs, ganz in der Versenkung konnte er jedoch nicht verschwinden. Nun werden Einzelheiten in Bezug auf Oakley International bekannt, die Firma, die von ihm beauftragt wurde, Ermittlungen im Fall Madeleine anzustellen und die angeblich 100.000 Pfund monatlich erhielten. In einigen Berichten ist von insgesamt 300.000 - 500.000 Pfund zu lesen. Angeblich einziger Mitarbeiter dieser Firma ist der jetzt polizeilich gesuchte Kevin Halligen, der angeblich Millionen von Trafigura veruntreut hat und deshalb vom FBI gesucht wird.

In diesem Timesonline Artikel wird folgendes bzgl. der Zahlung des Madeleine Fonds an Oakley International erwähnt:

The contract was agreed with Oakley International, and the money was paid into the company's American account through a middle company called Housing Agent Holdings.

Die Mittlerfirma Housing Agent Holdings ist scheinbar eine sehr interessante Größe. Nach Recherchen durch Tara9 von www.themaddiecasefiles.com beim Firmenregister Company House ergibt sich für diese Firma die gleiche Adresse wie die Firmenadresse der Latium Group von Brian Kennedy.

Warum wurde dieser Ein-Mann-Betrüger-Betrieb über eine Mittelsfirma bezahlt, die Brian Kennedy gehört oder zumindest mit ihm assoziiert ist? Muss der Fonds keine Rechenschaft abgeben an wen und wofür Gelder fliessen? Woher wissen wir nun wieviel wirklich an Oakley International und den feinen Mr. Halligen geflossen ist?

Nun ist auch klar warum Clarence Mitchell immer betont hat, die Zahlungen wären alle korrekt gewesen und mit der Arbeit von Halligen wäre alles in Ordnung gewesen. Verklagen konnten sie ihn sicher nicht. Ich würde zu gerne wissen, ob die Zahlungen an Metodo3 und Alpha Investigations (Dave & Edgar) über den gleichen Weg geflossen sind bzw. fließen.

Hoffen wir mal dass das FBI Kevin Halligen bald aufspürt. Vielleicht stürzt dann das Kartenhaus zusammen?


Update:
Halligen wurde mitlerweile verhaftet und Kaution wurde verweigert. Am 2. Dezember wird der Fall wieder gehört.

Die Firma Housingagent Holdings wurde übrigens zuletzt am 31.10.07 buchhaltungstechnisch überprüft und wurde zeitnah mit dem Abschuss von Oakley International liquidiert, sodass wohl keine Unterlagen für die Zahlungen zwischen Anfang 2008 und August 2008 vorliegen werden.



Freitag, 20. November 2009

Presseerklärung

Presseerklärung - Verteidigungsfonds

20.11.2009

Zur sofortigen Freigabe

Die Bewegung "Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral" kündigt offiziell die Bildung eines Verteigungsfonds mittels eines Solidaritätskontos an, um den Bürger Goncalo Amaral zu unterstützen, dem sein Bürgerrecht auf freie Meinungsäußerung verweigert wurde.

Freie Meinungsäußerung ist ein unverbrüchliches Verfassungsrecht, für das das portugiesische Volk hart gekämpft hat und das nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, vor allem wenn es mit Verantwortung und Anstand ausgeübt wird.

Der Bürger Goncalo Amaral befindet sich momentan an vorderster Front in einem Kampf für die Meinungsfreiheit. Ein ungleicher Kampf in dem die Parteien unterschiedlichen Zugriff auf finanzielle Ressourcen haben – der Bürger Goncalo Amaral ist gezwungen all seine persönlichen Ressourcen die er besitzt auszuschöpfen, die eindeutig nicht ausreichen um die Ausgaben zu bestreiten, die zu seiner Verteidigung unabdingbar sind.

Seine Gegner, die seine Grenzen sehr genau kennen, und die von Dritten finanziert, beträchtliche Summen zu ihrer Verfügung haben, riskieren wenig bis nichts; sie setzen Alles um den früheren Koordinator der Kriminalpolizei zum Schweigen zu bringen.

Goncalo Amaral möchte nichts weiter, als dass diese Angelegenheit vor Gericht geklärt wird, der einzige Platz wo die tatsächliche Beweislage ermittelt werden kann und soll. Und wir, Bürger Portugals, werden alles tun um das geschehen zu lassen.

Beide Parteien müssen gleichen Zugriff zur Gerechtigkeit haben, und zu angemessener juristischer Vertretung. In diesem speziellen Fall sehen wir den Bedarf für die Errichtung eines juristischen Verteidigungsfonds um sicherzustellen, dass Bürger Goncalo Amaral Zugriff zu eben dieser Gerechtigkeit erhält.

Daher können die Bürger, die ihre Solidarität mit diesem Anliegen zeigen wollen, mit ihrer Unterstützung über ein Bankkonto bei BPI – Banco Português de Investimento, Sete Rios Zweigstelle, in Lissabon, mit NIB: 0010 0000 438 0385 000 1 62; IBAN: PT 50 0010 0000 438 0385 000 1 62; Swift: BB PI PT PL beitragen.

Der Blog zum Projekt "Gerechtigkeit Goncalo Amaral" - www.pjga.blogspot.com - bietet die Möglichkeit über das PayPal System zu spenden.

Diese Aktion unterliegt dem Prinzip völliger Transparenz und Ernsthaftigkeit.

Gleiches Recht für alle, mit Respekt vor den Bürgerrechten von Portugiesen und Europäern.

Für Wahrheit und für Freiheit.

Dienstag, 17. November 2009

Deutschland im "Bann" der McCanns


Gestern noch hier angepriesen müssen wir heute feststellen, dass das Buch "Die Wahrheit über die Lüge" von Goncalo Amaral von der Verkaufsliste bei Amazon.DE genommen wurde. Auskünfte warum genau dies geschah, gibt es noch nicht von Amazon, aber auch der Verleger Argo Verlag prüft momentan ob das Buch aus dem Verkehr gezogen werden muss.

Unbestätigten Gerüchten zufolge sollen die Medienknebler Carter-Ruck Amazon aufgefordert haben, das Buch vom Markt zu nehmen, da eine einstweilige Verfügung gegen das Buch in PORTUGAL erwirkt wurde, und sich dies auf alle europäischen Länder erstrecken soll. WIE BITTE? Eine einstweilige Verfügung in Portugal bringt uns die Zensur eines Buches in Deutschland? You must be fucking joking???

Wenn allerdings wie in vielen weiteren Fällen mit Millionenklagen gedroht wird, zieht auch ein Konzern wie Amazon scheinbar den Schwanz ein. Wo kauf ich nun meine Weihnachtsgeschenke?

Merkwürdig erscheint, dass im gleichen Online-Store das für einige Verleumndungsklagen reichende Buch einer obskuren ProMcCann Gruppe weiterhin ihre Hasstiraden auf den Chefermittler der heiligen Familie loslassen darf.

Nochmal aus ganzem Herzen: F*** Carter-Ruck

Sonntag, 15. November 2009

Der kleine Unterschied


Warum verbot die portugiesische Justiz das Buch von Goncalo Amaral? Nur Monate vorher wurden die Akten des Falles Madeleine McCann von derselben portugiesischen Justiz an die gesamte Weltpresse per DVD verteilt und sind mitlerweile Bestandteil jedes Forums, das etwas auf sich hält zu diesem Thema. Die Ergebnisse der vorläufigen Untersuchung sind im Internet für jeden erreichbar, der Bericht von Tavares de Almeida der aufs Deutlichste die Verstrickung der Eltern benennt, wurde bewusst unters Volk gestreut. Die Aussagen von Martin Smith sind jedem bekannt, der sich mit dem Fall befasst...

Warum also dieses Urteil, das es Goncalo Amaral verbietet diese Thesen zu verbreiten und sein Buch verbietet? Was steht in dem Buch, "Die Wahrheit über die Lüge", das Gottseidank noch fürs Weihnachtsgeschäft bei Amazon.de erhältlich ist, das nicht im Untersuchungsbericht bereits erwähnt wird? Wo liegt der kleine Unterschied?

22. Kapitel - Seite 228

...Aus Großbritannien trafen noch Mitteilungen anderer Art ein. Der britische Premierminister hatte sich telefonisch mit Stuart Prior, Leiter der Polizei von Leicestershire, in Verbindung gesetzt, und ihn gefragt, ob er die Ablösung des Ermittlungsleiters bestätigen könnte. Den Grund für dieses ungewöhnliche Interesse des britischen Premierministers an einem unbedeutenden portugiesischen Beamten des Öffentlichen Dienstes kennen wir nicht. Auch möchten wir nicht glauben, was sich anlässlich der Unterzeichnung des "Vertrags von Lissabon" hinter den Kulissen abgespielt hat, wo das Hauptanliegen desselben Premierministers die nochmalige ausdrückliche Bestätigung der Ablösung des Ermittlungsleiters gewesen ist, bevor dieser sich dem Akt der Unterzeichnung des Vertrages zuwandte. Ganz sicher nicht mehr als bloße Gerüchte.....
Nachdem vor ein paar Tagen die Untersuchung im Fall Freeport von den Briten unter fadenscheinigsten Gründen eingestellt wurde, hält sich in Portugal hartnäckig das Gerücht, das dies ein Zugeständnis an die Portugiesen war, damit der Fall Madeleine dort trotz massiver Eingaben nicht wiederaufgerollt wird.

Die politischen Verstrickungen treten immer deutlicher hervor und geben uns zumindest die Hoffnung, dass Parteien und Verantwortliche nicht ewig im Amt bleiben. Für einen "unbedeutenden portugiesischen Beamten" mag das zu spät kommen. Daher rufe ich alle Leser auf, alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen um noch Unterzeichner für die nebenstehende Petition zu überzeugen. Danke.

Donnerstag, 12. November 2009

Projekt Gerechtigkeit - Goncalo Amaral


Dieses Projekt hat zwar seinen Ursprung in Portugal, ist aber allgemeingültig für ganz Europa und vor allem für den uns interessierenden Fall zu sehen. Daher habe ich die Petition und das Manifest übersetzt und bitte jeden Besucher diese Petition über den nebenstehenden Link zu unterzeichnen. DANKE

Petition

"Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 19

"Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.
Artikel 11 der Grundrechtscharta der Europäischen Union

Wir, die Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral, erklären gemäß Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und gemäß Artikel 11 der Grundrechtscharta unsere Empörung bezüglich des Angriffs auf das Recht zur freien Meinungsäußerung von Bürger Goncalo de Sousa Amaral, der sich der Zensur nicht nur eines Buches gegenübersieht, sondern auch jeder Äußerung, mündlich oder schriftlich, bzgl. seiner These, die er vertritt.

Tatsächlich stellt die kürzliche Entscheidung, nicht nur den Verkauf eines Buches zu verbieten, sondern eine Ganze, das Buch unterstützende Beweisführung, die den Kern einer kriminalistischen Untersuchung repräsentiert und trägt, unserer Meinung nach einen ernsten und besorgniserregenden Präzedenzfall dar.

Dieser Angriff wird erschwert durch die Tatsache, dass die These, die durch Goncalo Amaral vertreten wird, die Tatsachen einer Untersuchung entscheidend widerspiegelt, die nicht länger dem portugiesischen Gesetz der justiziellen Geheimhaltung unterliegt und der breiten Öffentlichkeit verfügbar gemacht wurde. Ob man nun den Schlussfolgerungen zustimmt oder nicht, es ist unhaltbar deren Widergabe und Diskussion zu verbieten.

Freie Meinungsäußerung, verantwortlich gehandhabt, ist ein unverbrüchliches Recht jedes europäischen Staatsbürgers und wir können nicht ohne Protest akzeptieren, dass dieser Wert angegriffen wird.

Daher beantragen wir beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unter Artikel 44 der Grundrechtscharta der Europäischen Union, die konstitutionellen Rechte des Bürgers Goncalo Amaral zu schützen, in einem Fall von offenkundiger Missachtung des allgemeinen und unverbrüchlichen Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Ich stimme zu und unterzeichne,


- Die Unterschrift erfolgt auf epetitions.net, in der rechten Leiste zu erreichen -




Manifest

Am 9. September 2009 erfuhr Portugal und die Welt durch die Medien von einem sehr ernsten Vorfall in diesem Land, das so hart für Demokratie gekämpft hat: Die Zensur eines Buches.

Das Buch “Maddie: A Verdade da Mentira” war Gegenstand einer einstweiligen Verfügung, die nicht nur die Verkäufe des Buches und der darauf basierenden DVD einstellen sollte, sondern auch jedwede Verbreitung der These, die durch Dr. Goncalo Amaral vertreten wird, dem Autor des Buches und der frühere Koordinator der Policia Judiciaria, den Fall 'Madeleine McCann' betreffend.

Durch diese Handlung wurde nicht nur ein Verbot der schriftlichen Arbeit ausgesprochen, sondern eines gesamten Gedankenganges: die Äußerung einer Meinung, basierend auf den Tatsachen einer Polizeiuntersuchung; eine rationale, verantwortliche, reife Entscheidung.

Gleichwohl war die erwähnte einstweilige Verfügung nur die Spitze des Eisbergs. In der Hauptklage auf die sie sich bezieht, versuchen Madeleine's Eltern die Summe von 1,2 Millionen Euro von Dr. Goncalo Amaral zu erklagen - ein astronomischer Betrag jenseits jeder Verhältnismäßigkeit, sowohl legal als auch ethisch.

Eine zweite einstweilige Verfügung gipfelte in der erfolgreichen Beschlagnahmung von Eigentum und beruflichen Einkünften des Beklagten und nahmen ihm damit die finanzielle Möglichkeit entsprechend zu reagieren, da die Gerichts- und Prozesskosten am Prozesswert der Hauptklage bemessen werden. Dadurch der freien Meinungsäußerung benommen und wirtschaftlich erstickt, sieht sich der Mann völlig eingekesselt, der unter riesigen persönlichen und familiären Belastungen nichts mehr als die Wiederaufnahme eines Justizprozesses erreichen möchte, um eine Untersuchung abzuschließen, die so viele als nur halb beendet sehen.

Dr. Goncalo Amaral darf nicht sprechen. Aber wir, Weltbürger, können für ihn sprechen.

Wir können sprechen und wir können handeln.

Wir können zum Schutz der freien Meinungsäußerung handeln, einem verfassungsmäßigen Recht, das wir als unverbrüchlich ansehen, vor allem wenn es verantwortungsvoll und reif ausgeübt wird.

Wir können handeln, indem wir einen Mann unterstützen, der mit wohldurchdachten Manövern seitens derer, die seine persönliche und berufliche Vernichtung anstreben, der Mittel beraubt wurde, sich selbst juristisch zu verteidigen.

Wir können handeln, denn heute ist das Opfer der Zensur Dr. Goncalo Amaral - morgen könnte es jeder von uns sein.

Dieses Projekt basiert auf dem Handeln und der Unterstüzung für einen Mann, der Gerechtigkeit möchte. Die Bürger, die diese Bewegung initiieren, schließen sich in freier, unabhängiger und unpolitischer Form zusammen, geeint in der Verteidigung der freien Meinungsäußerung und in gegenseitigem Respekt.

Unsere erste Aktion ist der Start einer Petition; andere Initiativen werden folgen.

Für die Ausübung freier, unveränderlicher und verantungsvoller Bürgerrechte, wir werden nicht schweigen.

Schließe Dich an!

Mittwoch, 4. November 2009

Argumentationshilfe


Für alle die, die sich durch die unglaublichen Vertuschungsakte der Briten (ich sammel hier mal Presse, Polizei und alle anderen Beteiligten unter diesem Begriff)an die Wand gedrückt fühlen und denen es immer schwerer fällt sich nicht in der "sad blogger" Ecke zu sehen, habe ich einmal eine ganz einfache Argumentationskette zusammengestellt, die eigentlich jeden der Logik fähigen Menschen mit einem IQ oberhalb dem einer Kartoffel zumindest zum Nachdenken bringen muss. Ausser es gilt der Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Natürlich gibt es noch viele weitere Argumentationsketten aber diese soll fürs erste reichen.

Für die vielen meiner Leser, die sich von England und den USA aus hier Meinungen holen, werde ich das ganze noch übersetzen. Schreibt es euch ab, druckt es aus und steckt es in eure Manteltasche und jedesmal wenn ein sogenannter Verweigerer sich zu erkennen gibt, holt ihr es heraus und haut es ihm um die Ohren:

1. Eddie, der Leichenspürhund gab einen eindeutigen Alarm hinter dem Sofa des Apartments 5A.

2. Keela, die CSI Hundedame, bestätigte mit einem eigenen Alarm genau diese Stelle hinter dem Sofa und gab so an, dass sich dort Substanzen befanden, die Blut enthielten.

3. Die Fliesen an der dortigen Stelle wurden entfernt und die Fugenmasse als Beweisstück "286A/2007 CRL 3A" an das dem Home Office angegliederte Forensic Science Service Labor geschickt.

4. Aus dieser Fugenmasse wurde Zellmaterial extrahiert aus dem ein unvollständiges DNA Profil erstellt werden konnte, was die Alarme und Funde der Hunde vollständig bestätigt. In die Fugenmasse war menschliche DNA durchgesickert.

5. Obwohl die Ergebnisse nur schwach waren und möglicherweise mehreren Personen zugeordnet werden konnten, waren alle bestätigten DNA Bestandteile innerhalb des Ergebnisses den entsprechenden Bestandteilen in Madeleine McCanns Profil zuzuordnen.

6. Lt. Recherchen der portugiesischen Polizei ist keine Person jemals im Apartment verstorben.

7. Da der CSI Hund den Leichenspürhund bestätigte, muss Madeleine zu einem Zeitpunkt tot hinter dem Sofa gelegen haben und dabei ist DNA Material in die Fugen gelangt.

8. Da Gerry Madeleine um kurz nach 21:00 Uhr noch in ihrem Bett gesehen haben will, kann sich in der kurzen Zeit bis 22:00 Uhr kein Leichengeruch hinter dem Sofa entwickelt haben, ergo.....

Eigentlich ganz einfach oder?

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Here the argumentationchain for those that feel pushed into the "sad blogger" corner:

1. Eddie the cadaverdog gave a clear alarm behind the sofa of apartment 5A.

2. Keela the CSI dog confirmed with her own alarm the exact same spot behind the sofa and therefore indicated that there were substances that contained blood.

3. The tiles at that spot were removed and the grouting was sent as exhibit "286A/2007 CRL 3A" to the FSS that is affiliated to the Home Office.

4. From this grouting cellular material was extracted from which an incomplete DNA profile was obtained. This totally confirmed the alarms and findings of the dogs. Human DNA had leaked into the grouting.

5. Although the results were weak and showed low level indications of DNA from possibly more than one person,all of the confirmed DNA components within this result matched the corresponding components in the DNA profile of Madeline McCann.

6. With reference to investigation conducted by the portuguese police no person ever died in this apartment.

7. Since the CSI dog confirmed the findings of the cadaverdog Madeleine must have been dead behind the sofa at one stage, when DNA matter ended up in the grouting.

8. Since Gerry claims to have seen Madeleine in her bed shortly after 21:00 no cadaver odour could have developed behind the sofa in the short space of time till 22:00, therefore...

it is quite easy really

Source

Bravo Sandra!!


Das ungekürzte Interview steht ja noch aus, aber Auszüge des von Sandra Felgueiras durchgeführten Interviews mit den McCanns gestern sind mitlerweile bekannt:

Sandra befragte die sichtlich frustrierten Eltern über das Buch von Goncalo Amaral, zu den Funden der Leichenspürhunde, ihren Beziehungen zur britischen Regierung und zu ihrem angeblichen "Pact of Silence" innerhalb der Urlaubergruppe.

Gerry hätte all diese Fragen lieber den Justizbehörden überlassen (die jedoch nicht ermitteln) und musste sich stattdessen mit seiner "Lieblingsreporterin" auseinandersetzen.

Hut ab für dieses Interview und von mir vorab Lorbeeren. Ein leuchtendes Beispiel für alle Schoßhundjournalisten, die sonst über diesen Fall berichten.

Hier die Vorschau, die Langversion gibts Donnerstag auf RTP1

Dienstag, 3. November 2009

Endlich ein ernsthafter Aufruf?


Wer die Madeleine McCann Show heute morgen auf BBC1 verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, dass dort zwei Parteien saßen, die unterschiedliche Ziele verfolgten. Während die McCanns hauptsächlich mit den gealterten Photos von Madeleine die These untermauern wollten, dass sie noch am Leben ist, hatte Jim Gamble einen ganz anderen Ansatz. Er wischte die Photos als relativ unwichtig weg und betonte, dass der Hauptgrund für diesen neuerlichen Aufruf ein anderer sei. Man wolle die Person oder Personen im Umfeld des Täters, nämlich Freunde und Familie, davon überzeugen, endlich sich zu melden und aufzuhören, den Täter zu schützen.

Nun mag ich mich mitlerweile zu lange mit dem Thema befassen, aber ich hatte das eindeutige Gefühl, dass er sich hier nicht unbedingt an Fremde sondern an uns allen bekannte Menschen wendete. Er beschreibt es sehr gut: Erst hatte man keinen Verdacht geschöpft, dann es nicht glauben wollen, nun den Mut nicht mehr. Das hört sich nicht nach der Lebensgefärtin eines Entführers an....

Also ihr lieben Tapasniks, kommt raus aus euren Verstecken und erzählt wie es wirklich war. Erzählt von den anfänglichen Verdächtigungen, die über die Zeit zur Gewissheit wurden. Russell, warum warst du nicht bei der Verteilung der Schweigegelder auf den Stufen des Gerichtsgebäudes? Irgendeiner wird doch noch einen letzten Rest von Gewissen haben?

Natürlich kann ich mich auch komplett irren und Jim Gamble will ausschliesslich die McCanns unterstützen, dann ist er, so leid es mir tut, Teil einer Bewegung, die diesen Fall wissentlich vertuschen will. Denn ein Polizist seines Ranges, wird sich sicher alle Fragen gestellt haben, die wir uns alle auch stellen.



Dienstag, 13. Oktober 2009

F*** Carter Ruck ;)


Nun ist es passiert!

Die Medienknebler Carter Ruck wurden von denselben zur Aufgabe gezwungen. Nachdem Carter Ruck es dem Guardian hatte verbieten lassen, über die Anfrage eines Abgeordneten im britischen Parlament (!!!) bzgl. der Schweinereien von Trafigura zu berichten, schaukelte sich dies in Twitter über Stunden zum Nummer 1 Topic hoch und bewegte die Leutchen, die das Internet zensieren wollen zum Rückzug. Der Guardian darf berichten, die Anhörung wurde abgesagt, lang lebe das Internet.

Die Interessengemeinschaft für ein freies Internet hat mal wieder gezeigt, dass sich heutzutage nichts wirklich effektiv unter den Teppich kehren lässt, wenn nur genug Leute über die Social Media twittern, bloggen, mailen und ähnliches.

Wobei Twitter wohl der Alptraum der Spin-Doctors sein muss.

Montag, 12. Oktober 2009

Aisling Symes is tot.



Die 2-jährige Neuseeländerin, die seit einer Woche vermisst wurde, ist heute tot aus einem Wasserschacht geborgen worden. Der völlig erschütterte leitende Ermittler in dem Fall,Gary Davey, gab dies persönlich bekannt. So sieht ein Mann aus, dem das Schicksal eines kleinen Kindes nicht egal ist, Mr. Edgar.

Obwohl die Polizei die Suche im näheren Umkreis des Ortes ihres Verschwindens bereits abgeschlossen erklärt hatte, wurde heute Abend (neuseeländischer Zeit), nachdem vorher eine Belohnung für Informationen von einem britischen Lord ausgesetzt wurde, kurzfristig dieses Rohr mit schwerem Gerät geöffnet. Dies sieht sehr danach aus, als ob gezielte Informationen über ihren Aufenthalt an die Polizei herangetragen wurden.

Naja die McCanns wird es jedenfalls nicht freuen, die Wahrscheinlichkeit einer Entführung wird kleiner. Und tot ist das arme Ding ja auch. Was ja Madeleine auf GARKEINENFALL ist.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Barack Obama zum Internet

Let me also be clear about what we will not do. Our pursuit of cybersecurity will not -- I repeat, will not include -- monitoring private sector networks or Internet traffic. We will preserve and protect the personal privacy and civil liberties that we cherish as Americans. Indeed, I remain firmly committed to net neutrality so we can keep the Internet as it should be -- open and free.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Parallelen...



Nach dem völlig einseitigen, von wem auch immer beauftragten, Märchen in der Daily Mail vom heutigen Sonntag, finde ich es an der Zeit einmal die erstaunlichen Parallelen in beiden Fällen, die mir merkwürdigerweise von Anfang an sofort ins Auge sprangen, hervorzuheben:

Lenny Harper und Goncalo Amaral, zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Polizeibeamte, denen nichts wichtiger als die Opfer der beiden Verbrechen ist. Ihnen wird eine ganze Weile erlaubt, in die Richtung zu ermitteln, in die alle Indizien deuten. Nach Veröffentlichung ihrer Berichte, hier und hier, wurden sie unehrenhaft entfernt und durch Teppichkehrer Mick Gradwell/David Warcup und Paulo Rebelo ersetzt. In beiden Fällen wurde Beweismaterial entweder vernichtet oder unter Geheimhaltung gestellt. In beiden Fällen wurden die Hunde Eddie und Keela, die erstklassige Arbeit verrichteten und jeweils Knochen und Zähne bzw. DNA als Ergebnis vorweisen konnten, auf übelste Art und Weise diskreditiert. Beide Polizeibeamte wurden bezichtigt ausgiebige Essen womöglich auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt zu haben, die Kosten beider Ermittlungen wurden in der Öffentlichkeit breitgetreten um die Empörung zu schüren. Die wenigen Personen, wie z.B. Stuart Syvret im Jersey Fall und Anthony Bennett im Madeleine Fall, die die Vertuschung in beiden Fällen öffentlich machen wollen, werden juristisch belangt und versucht mundtot zu machen. In beiden Fällen unterstützt die britische Journaille die Vertuschungsversuche.

Ein gemeinsamer Nenner SCHEINT zu fehlen: Während das Leiden der Kinder in Jersey von Pädophilen ausgelöst wurde, wissen wir es im Madeleine Fall noch nicht wirklich. Angesichts des gleichen Vorgehens bei der Vertuschung drängen sich aber auch hier Parallelen auf...

P.S.: Hier ein offener Brief von Lenny Harper zu all den unglaublichen Vorwürfen seine Untersuchung betreffend

Freitag, 2. Oktober 2009

Feliz Aniversário Goncalo Amaral!


Gesundheit, Glück und Durchhaltevermögen wünsche ich Ihnen.

Es gibt nur noch sehr, sehr wenige Menschen wie Sie auf dieser Welt.

Helden gibt es fast nur noch im Märchen.

Freitag, 25. September 2009

Zensursula auf portugiesisch





Mein persönliches Unwort des Jahres, bestimmt es in Deutschland einen wichtigen Teil der politischen Diskussion so kurz vor der Wahl. Wie weit darf Zensur gehen, wie kann vor ihr geschützt werden...

Während Deutschland noch längere Zeit mit diesen Fragen ringen wird, haben zwei andere europäische Länder sich bereits den Verfechtern von Persönlichkeitsrechten contra Meinungsfreiheit ergeben. In England und Portugal scheint der Kampf verloren, in Portugal wurde gerichtlich geurteilt, dass die Persönlichkeitsrechte der McCanns, die durch ihre "Unachtsamkeit" ein Kind verloren, höher zu bewerten sind als das Recht auf freie Meinungsäusserung des ermittelnden Beamten, der seine Seite der Geschichte genauso in der Presse vertreten sehen will, wie das psychedelische Mantra der McCanns: "Es gibt keine Beweise dass sie tot ist und keine Beweise dass wir Schuld an ihrem Tod haben", verplapperte sich Gerry gestern noch auf seiner eigenen Pressekonferenz, währen sein von ihm selbst zum Antichristen hochstilisierter Gegner aus seinem eigenen Land getrieben, von jenseits des Flusses aus Spanien sein neues Buch ankündigen musste. Ätsch Bätsch.
Währenddessen wurden die restlichen 7000 (lol) Bücher von ihm zusammengekramst und den Anwälten der McCanns übergeben. Wo die Verbrennung stattfinden wird ist noch nicht geklärt.

Um dem Zensurwahn der McCanns, die mit ihren Haus- und Hofverklägern Carter-Ruck nun tatsächlich auch noch das Internet so zensieren wollen, dass nur noch ihre "Wahrheit" vertreten werden darf, ein wenig Futter zu geben, hier noch der Link zum Buch von Amaral - leider in Englisch - aber diejenigen, die sich dafür interessieren haben es ja sicher HIER schon mehrfach gekauft.

GONCALO AMARAL - THE TRUTH OF THE LIE


Die zensierte Dokumentation ist ja schon seit längerem hier auf der rechten Seite des Blogs zu erreichen. Bitte hundertfach verbreiten. Keine Chance der Zensur!!!

Zum Abschluss noch ein Satz für die Menschen, die sowohl im Jersey Fall als auch im Madeleine Fall, die Hunde zu diskreditieren versuchen, weil sie die logische Kette: Geruch, Tod, Leiche, Verstecken erst möglich machen: Sie haben an 9 Stellen/Gegenständen Leichengeruch entdeckt, alle in Bezug auf die McCanns, an 2 dieser Stellen wurde daraufhin auch DNA gefunden. Sie haben also 100% richtig reagiert.

Y Venceremos!!!

edit: Das Bild von der Bücherverbrennung habe ich gegen das der portugiesischen Zensursula ausgetauscht. Goncalo Amaral hat es ja ganz klar heute in der Correia da Manha gemacht