Donnerstag, 12. November 2009

Projekt Gerechtigkeit - Goncalo Amaral


Dieses Projekt hat zwar seinen Ursprung in Portugal, ist aber allgemeingültig für ganz Europa und vor allem für den uns interessierenden Fall zu sehen. Daher habe ich die Petition und das Manifest übersetzt und bitte jeden Besucher diese Petition über den nebenstehenden Link zu unterzeichnen. DANKE

Petition

"Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten." Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 19

"Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.
Artikel 11 der Grundrechtscharta der Europäischen Union

Wir, die Bürger in Verteidigung der Rechte und Freiheiten - Projekt Gerechtigkeit Goncalo Amaral, erklären gemäß Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und gemäß Artikel 11 der Grundrechtscharta unsere Empörung bezüglich des Angriffs auf das Recht zur freien Meinungsäußerung von Bürger Goncalo de Sousa Amaral, der sich der Zensur nicht nur eines Buches gegenübersieht, sondern auch jeder Äußerung, mündlich oder schriftlich, bzgl. seiner These, die er vertritt.

Tatsächlich stellt die kürzliche Entscheidung, nicht nur den Verkauf eines Buches zu verbieten, sondern eine Ganze, das Buch unterstützende Beweisführung, die den Kern einer kriminalistischen Untersuchung repräsentiert und trägt, unserer Meinung nach einen ernsten und besorgniserregenden Präzedenzfall dar.

Dieser Angriff wird erschwert durch die Tatsache, dass die These, die durch Goncalo Amaral vertreten wird, die Tatsachen einer Untersuchung entscheidend widerspiegelt, die nicht länger dem portugiesischen Gesetz der justiziellen Geheimhaltung unterliegt und der breiten Öffentlichkeit verfügbar gemacht wurde. Ob man nun den Schlussfolgerungen zustimmt oder nicht, es ist unhaltbar deren Widergabe und Diskussion zu verbieten.

Freie Meinungsäußerung, verantwortlich gehandhabt, ist ein unverbrüchliches Recht jedes europäischen Staatsbürgers und wir können nicht ohne Protest akzeptieren, dass dieser Wert angegriffen wird.

Daher beantragen wir beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte unter Artikel 44 der Grundrechtscharta der Europäischen Union, die konstitutionellen Rechte des Bürgers Goncalo Amaral zu schützen, in einem Fall von offenkundiger Missachtung des allgemeinen und unverbrüchlichen Rechts auf freie Meinungsäußerung.

Ich stimme zu und unterzeichne,


- Die Unterschrift erfolgt auf epetitions.net, in der rechten Leiste zu erreichen -




Manifest

Am 9. September 2009 erfuhr Portugal und die Welt durch die Medien von einem sehr ernsten Vorfall in diesem Land, das so hart für Demokratie gekämpft hat: Die Zensur eines Buches.

Das Buch “Maddie: A Verdade da Mentira” war Gegenstand einer einstweiligen Verfügung, die nicht nur die Verkäufe des Buches und der darauf basierenden DVD einstellen sollte, sondern auch jedwede Verbreitung der These, die durch Dr. Goncalo Amaral vertreten wird, dem Autor des Buches und der frühere Koordinator der Policia Judiciaria, den Fall 'Madeleine McCann' betreffend.

Durch diese Handlung wurde nicht nur ein Verbot der schriftlichen Arbeit ausgesprochen, sondern eines gesamten Gedankenganges: die Äußerung einer Meinung, basierend auf den Tatsachen einer Polizeiuntersuchung; eine rationale, verantwortliche, reife Entscheidung.

Gleichwohl war die erwähnte einstweilige Verfügung nur die Spitze des Eisbergs. In der Hauptklage auf die sie sich bezieht, versuchen Madeleine's Eltern die Summe von 1,2 Millionen Euro von Dr. Goncalo Amaral zu erklagen - ein astronomischer Betrag jenseits jeder Verhältnismäßigkeit, sowohl legal als auch ethisch.

Eine zweite einstweilige Verfügung gipfelte in der erfolgreichen Beschlagnahmung von Eigentum und beruflichen Einkünften des Beklagten und nahmen ihm damit die finanzielle Möglichkeit entsprechend zu reagieren, da die Gerichts- und Prozesskosten am Prozesswert der Hauptklage bemessen werden. Dadurch der freien Meinungsäußerung benommen und wirtschaftlich erstickt, sieht sich der Mann völlig eingekesselt, der unter riesigen persönlichen und familiären Belastungen nichts mehr als die Wiederaufnahme eines Justizprozesses erreichen möchte, um eine Untersuchung abzuschließen, die so viele als nur halb beendet sehen.

Dr. Goncalo Amaral darf nicht sprechen. Aber wir, Weltbürger, können für ihn sprechen.

Wir können sprechen und wir können handeln.

Wir können zum Schutz der freien Meinungsäußerung handeln, einem verfassungsmäßigen Recht, das wir als unverbrüchlich ansehen, vor allem wenn es verantwortungsvoll und reif ausgeübt wird.

Wir können handeln, indem wir einen Mann unterstützen, der mit wohldurchdachten Manövern seitens derer, die seine persönliche und berufliche Vernichtung anstreben, der Mittel beraubt wurde, sich selbst juristisch zu verteidigen.

Wir können handeln, denn heute ist das Opfer der Zensur Dr. Goncalo Amaral - morgen könnte es jeder von uns sein.

Dieses Projekt basiert auf dem Handeln und der Unterstüzung für einen Mann, der Gerechtigkeit möchte. Die Bürger, die diese Bewegung initiieren, schließen sich in freier, unabhängiger und unpolitischer Form zusammen, geeint in der Verteidigung der freien Meinungsäußerung und in gegenseitigem Respekt.

Unsere erste Aktion ist der Start einer Petition; andere Initiativen werden folgen.

Für die Ausübung freier, unveränderlicher und verantungsvoller Bürgerrechte, wir werden nicht schweigen.

Schließe Dich an!

Mittwoch, 4. November 2009

Argumentationshilfe


Für alle die, die sich durch die unglaublichen Vertuschungsakte der Briten (ich sammel hier mal Presse, Polizei und alle anderen Beteiligten unter diesem Begriff)an die Wand gedrückt fühlen und denen es immer schwerer fällt sich nicht in der "sad blogger" Ecke zu sehen, habe ich einmal eine ganz einfache Argumentationskette zusammengestellt, die eigentlich jeden der Logik fähigen Menschen mit einem IQ oberhalb dem einer Kartoffel zumindest zum Nachdenken bringen muss. Ausser es gilt der Grundsatz, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Natürlich gibt es noch viele weitere Argumentationsketten aber diese soll fürs erste reichen.

Für die vielen meiner Leser, die sich von England und den USA aus hier Meinungen holen, werde ich das ganze noch übersetzen. Schreibt es euch ab, druckt es aus und steckt es in eure Manteltasche und jedesmal wenn ein sogenannter Verweigerer sich zu erkennen gibt, holt ihr es heraus und haut es ihm um die Ohren:

1. Eddie, der Leichenspürhund gab einen eindeutigen Alarm hinter dem Sofa des Apartments 5A.

2. Keela, die CSI Hundedame, bestätigte mit einem eigenen Alarm genau diese Stelle hinter dem Sofa und gab so an, dass sich dort Substanzen befanden, die Blut enthielten.

3. Die Fliesen an der dortigen Stelle wurden entfernt und die Fugenmasse als Beweisstück "286A/2007 CRL 3A" an das dem Home Office angegliederte Forensic Science Service Labor geschickt.

4. Aus dieser Fugenmasse wurde Zellmaterial extrahiert aus dem ein unvollständiges DNA Profil erstellt werden konnte, was die Alarme und Funde der Hunde vollständig bestätigt. In die Fugenmasse war menschliche DNA durchgesickert.

5. Obwohl die Ergebnisse nur schwach waren und möglicherweise mehreren Personen zugeordnet werden konnten, waren alle bestätigten DNA Bestandteile innerhalb des Ergebnisses den entsprechenden Bestandteilen in Madeleine McCanns Profil zuzuordnen.

6. Lt. Recherchen der portugiesischen Polizei ist keine Person jemals im Apartment verstorben.

7. Da der CSI Hund den Leichenspürhund bestätigte, muss Madeleine zu einem Zeitpunkt tot hinter dem Sofa gelegen haben und dabei ist DNA Material in die Fugen gelangt.

8. Da Gerry Madeleine um kurz nach 21:00 Uhr noch in ihrem Bett gesehen haben will, kann sich in der kurzen Zeit bis 22:00 Uhr kein Leichengeruch hinter dem Sofa entwickelt haben, ergo.....

Eigentlich ganz einfach oder?

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Here the argumentationchain for those that feel pushed into the "sad blogger" corner:

1. Eddie the cadaverdog gave a clear alarm behind the sofa of apartment 5A.

2. Keela the CSI dog confirmed with her own alarm the exact same spot behind the sofa and therefore indicated that there were substances that contained blood.

3. The tiles at that spot were removed and the grouting was sent as exhibit "286A/2007 CRL 3A" to the FSS that is affiliated to the Home Office.

4. From this grouting cellular material was extracted from which an incomplete DNA profile was obtained. This totally confirmed the alarms and findings of the dogs. Human DNA had leaked into the grouting.

5. Although the results were weak and showed low level indications of DNA from possibly more than one person,all of the confirmed DNA components within this result matched the corresponding components in the DNA profile of Madeline McCann.

6. With reference to investigation conducted by the portuguese police no person ever died in this apartment.

7. Since the CSI dog confirmed the findings of the cadaverdog Madeleine must have been dead behind the sofa at one stage, when DNA matter ended up in the grouting.

8. Since Gerry claims to have seen Madeleine in her bed shortly after 21:00 no cadaver odour could have developed behind the sofa in the short space of time till 22:00, therefore...

it is quite easy really

Source

Bravo Sandra!!


Das ungekürzte Interview steht ja noch aus, aber Auszüge des von Sandra Felgueiras durchgeführten Interviews mit den McCanns gestern sind mitlerweile bekannt:

Sandra befragte die sichtlich frustrierten Eltern über das Buch von Goncalo Amaral, zu den Funden der Leichenspürhunde, ihren Beziehungen zur britischen Regierung und zu ihrem angeblichen "Pact of Silence" innerhalb der Urlaubergruppe.

Gerry hätte all diese Fragen lieber den Justizbehörden überlassen (die jedoch nicht ermitteln) und musste sich stattdessen mit seiner "Lieblingsreporterin" auseinandersetzen.

Hut ab für dieses Interview und von mir vorab Lorbeeren. Ein leuchtendes Beispiel für alle Schoßhundjournalisten, die sonst über diesen Fall berichten.

Hier die Vorschau, die Langversion gibts Donnerstag auf RTP1

Dienstag, 3. November 2009

Endlich ein ernsthafter Aufruf?


Wer die Madeleine McCann Show heute morgen auf BBC1 verfolgt hat, dem ist sicher aufgefallen, dass dort zwei Parteien saßen, die unterschiedliche Ziele verfolgten. Während die McCanns hauptsächlich mit den gealterten Photos von Madeleine die These untermauern wollten, dass sie noch am Leben ist, hatte Jim Gamble einen ganz anderen Ansatz. Er wischte die Photos als relativ unwichtig weg und betonte, dass der Hauptgrund für diesen neuerlichen Aufruf ein anderer sei. Man wolle die Person oder Personen im Umfeld des Täters, nämlich Freunde und Familie, davon überzeugen, endlich sich zu melden und aufzuhören, den Täter zu schützen.

Nun mag ich mich mitlerweile zu lange mit dem Thema befassen, aber ich hatte das eindeutige Gefühl, dass er sich hier nicht unbedingt an Fremde sondern an uns allen bekannte Menschen wendete. Er beschreibt es sehr gut: Erst hatte man keinen Verdacht geschöpft, dann es nicht glauben wollen, nun den Mut nicht mehr. Das hört sich nicht nach der Lebensgefärtin eines Entführers an....

Also ihr lieben Tapasniks, kommt raus aus euren Verstecken und erzählt wie es wirklich war. Erzählt von den anfänglichen Verdächtigungen, die über die Zeit zur Gewissheit wurden. Russell, warum warst du nicht bei der Verteilung der Schweigegelder auf den Stufen des Gerichtsgebäudes? Irgendeiner wird doch noch einen letzten Rest von Gewissen haben?

Natürlich kann ich mich auch komplett irren und Jim Gamble will ausschliesslich die McCanns unterstützen, dann ist er, so leid es mir tut, Teil einer Bewegung, die diesen Fall wissentlich vertuschen will. Denn ein Polizist seines Ranges, wird sich sicher alle Fragen gestellt haben, die wir uns alle auch stellen.



Dienstag, 13. Oktober 2009

F*** Carter Ruck ;)


Nun ist es passiert!

Die Medienknebler Carter Ruck wurden von denselben zur Aufgabe gezwungen. Nachdem Carter Ruck es dem Guardian hatte verbieten lassen, über die Anfrage eines Abgeordneten im britischen Parlament (!!!) bzgl. der Schweinereien von Trafigura zu berichten, schaukelte sich dies in Twitter über Stunden zum Nummer 1 Topic hoch und bewegte die Leutchen, die das Internet zensieren wollen zum Rückzug. Der Guardian darf berichten, die Anhörung wurde abgesagt, lang lebe das Internet.

Die Interessengemeinschaft für ein freies Internet hat mal wieder gezeigt, dass sich heutzutage nichts wirklich effektiv unter den Teppich kehren lässt, wenn nur genug Leute über die Social Media twittern, bloggen, mailen und ähnliches.

Wobei Twitter wohl der Alptraum der Spin-Doctors sein muss.

Montag, 12. Oktober 2009

Aisling Symes is tot.



Die 2-jährige Neuseeländerin, die seit einer Woche vermisst wurde, ist heute tot aus einem Wasserschacht geborgen worden. Der völlig erschütterte leitende Ermittler in dem Fall,Gary Davey, gab dies persönlich bekannt. So sieht ein Mann aus, dem das Schicksal eines kleinen Kindes nicht egal ist, Mr. Edgar.

Obwohl die Polizei die Suche im näheren Umkreis des Ortes ihres Verschwindens bereits abgeschlossen erklärt hatte, wurde heute Abend (neuseeländischer Zeit), nachdem vorher eine Belohnung für Informationen von einem britischen Lord ausgesetzt wurde, kurzfristig dieses Rohr mit schwerem Gerät geöffnet. Dies sieht sehr danach aus, als ob gezielte Informationen über ihren Aufenthalt an die Polizei herangetragen wurden.

Naja die McCanns wird es jedenfalls nicht freuen, die Wahrscheinlichkeit einer Entführung wird kleiner. Und tot ist das arme Ding ja auch. Was ja Madeleine auf GARKEINENFALL ist.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Barack Obama zum Internet

Let me also be clear about what we will not do. Our pursuit of cybersecurity will not -- I repeat, will not include -- monitoring private sector networks or Internet traffic. We will preserve and protect the personal privacy and civil liberties that we cherish as Americans. Indeed, I remain firmly committed to net neutrality so we can keep the Internet as it should be -- open and free.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Parallelen...



Nach dem völlig einseitigen, von wem auch immer beauftragten, Märchen in der Daily Mail vom heutigen Sonntag, finde ich es an der Zeit einmal die erstaunlichen Parallelen in beiden Fällen, die mir merkwürdigerweise von Anfang an sofort ins Auge sprangen, hervorzuheben:

Lenny Harper und Goncalo Amaral, zwei sehr erfahrene und erfolgreiche Polizeibeamte, denen nichts wichtiger als die Opfer der beiden Verbrechen ist. Ihnen wird eine ganze Weile erlaubt, in die Richtung zu ermitteln, in die alle Indizien deuten. Nach Veröffentlichung ihrer Berichte, hier und hier, wurden sie unehrenhaft entfernt und durch Teppichkehrer Mick Gradwell/David Warcup und Paulo Rebelo ersetzt. In beiden Fällen wurde Beweismaterial entweder vernichtet oder unter Geheimhaltung gestellt. In beiden Fällen wurden die Hunde Eddie und Keela, die erstklassige Arbeit verrichteten und jeweils Knochen und Zähne bzw. DNA als Ergebnis vorweisen konnten, auf übelste Art und Weise diskreditiert. Beide Polizeibeamte wurden bezichtigt ausgiebige Essen womöglich auf Kosten der Steuerzahler durchgeführt zu haben, die Kosten beider Ermittlungen wurden in der Öffentlichkeit breitgetreten um die Empörung zu schüren. Die wenigen Personen, wie z.B. Stuart Syvret im Jersey Fall und Anthony Bennett im Madeleine Fall, die die Vertuschung in beiden Fällen öffentlich machen wollen, werden juristisch belangt und versucht mundtot zu machen. In beiden Fällen unterstützt die britische Journaille die Vertuschungsversuche.

Ein gemeinsamer Nenner SCHEINT zu fehlen: Während das Leiden der Kinder in Jersey von Pädophilen ausgelöst wurde, wissen wir es im Madeleine Fall noch nicht wirklich. Angesichts des gleichen Vorgehens bei der Vertuschung drängen sich aber auch hier Parallelen auf...

P.S.: Hier ein offener Brief von Lenny Harper zu all den unglaublichen Vorwürfen seine Untersuchung betreffend

Freitag, 2. Oktober 2009

Feliz Aniversário Goncalo Amaral!


Gesundheit, Glück und Durchhaltevermögen wünsche ich Ihnen.

Es gibt nur noch sehr, sehr wenige Menschen wie Sie auf dieser Welt.

Helden gibt es fast nur noch im Märchen.

Freitag, 25. September 2009

Zensursula auf portugiesisch





Mein persönliches Unwort des Jahres, bestimmt es in Deutschland einen wichtigen Teil der politischen Diskussion so kurz vor der Wahl. Wie weit darf Zensur gehen, wie kann vor ihr geschützt werden...

Während Deutschland noch längere Zeit mit diesen Fragen ringen wird, haben zwei andere europäische Länder sich bereits den Verfechtern von Persönlichkeitsrechten contra Meinungsfreiheit ergeben. In England und Portugal scheint der Kampf verloren, in Portugal wurde gerichtlich geurteilt, dass die Persönlichkeitsrechte der McCanns, die durch ihre "Unachtsamkeit" ein Kind verloren, höher zu bewerten sind als das Recht auf freie Meinungsäusserung des ermittelnden Beamten, der seine Seite der Geschichte genauso in der Presse vertreten sehen will, wie das psychedelische Mantra der McCanns: "Es gibt keine Beweise dass sie tot ist und keine Beweise dass wir Schuld an ihrem Tod haben", verplapperte sich Gerry gestern noch auf seiner eigenen Pressekonferenz, währen sein von ihm selbst zum Antichristen hochstilisierter Gegner aus seinem eigenen Land getrieben, von jenseits des Flusses aus Spanien sein neues Buch ankündigen musste. Ätsch Bätsch.
Währenddessen wurden die restlichen 7000 (lol) Bücher von ihm zusammengekramst und den Anwälten der McCanns übergeben. Wo die Verbrennung stattfinden wird ist noch nicht geklärt.

Um dem Zensurwahn der McCanns, die mit ihren Haus- und Hofverklägern Carter-Ruck nun tatsächlich auch noch das Internet so zensieren wollen, dass nur noch ihre "Wahrheit" vertreten werden darf, ein wenig Futter zu geben, hier noch der Link zum Buch von Amaral - leider in Englisch - aber diejenigen, die sich dafür interessieren haben es ja sicher HIER schon mehrfach gekauft.

GONCALO AMARAL - THE TRUTH OF THE LIE


Die zensierte Dokumentation ist ja schon seit längerem hier auf der rechten Seite des Blogs zu erreichen. Bitte hundertfach verbreiten. Keine Chance der Zensur!!!

Zum Abschluss noch ein Satz für die Menschen, die sowohl im Jersey Fall als auch im Madeleine Fall, die Hunde zu diskreditieren versuchen, weil sie die logische Kette: Geruch, Tod, Leiche, Verstecken erst möglich machen: Sie haben an 9 Stellen/Gegenständen Leichengeruch entdeckt, alle in Bezug auf die McCanns, an 2 dieser Stellen wurde daraufhin auch DNA gefunden. Sie haben also 100% richtig reagiert.

Y Venceremos!!!

edit: Das Bild von der Bücherverbrennung habe ich gegen das der portugiesischen Zensursula ausgetauscht. Goncalo Amaral hat es ja ganz klar heute in der Correia da Manha gemacht

Dienstag, 25. August 2009

Von den 3 Arguidos zu den 3 Amigas


Gute Nachrichten,

nach der Schließung der threearguidos haben Xclamation, Astro und Kazlux mit Unterstützung von weiteren ehemaligen Postern ein neues Forum unter dem Namen The Maddie Case Files eröffnet.

Hauptaugenmerk liegt auf der Archivierung der Akten und Zeitungsberichten, aber auch Diskussion der Fakten soll in der Lounge möglich sein.

Vielen Dank allen Beteiligten und viel Erfolg kann man uns allen nur wünschen.

Samstag, 22. August 2009

Casus Knaxus


In Ermangelung eines bestimmten Forums habe ich einmal mehr den Abschlussbericht der PJ vom 20. Juni 2008 gelesen, der sich zu dem vorhergehenden Bericht vom September 2007 um 180° dreht und ja den Fall Madeleine ad acta legt. Viele der Indizien, die dazu führten dass die McCanns zu Arguidos gemacht wurden, werden hier nur am Rande erwähnt, so z.B. das Anschlagen des Leichenhundes.

Er enthält aber auch eine eklatante Unwahrheit, die das Schließen der Akte meiner Meinung nach erst möglicht machte.

Die Tatsache, dass Martin Smith glaubt Gerry McCann gesehen zu haben, wie er Madeleine Richtung Strand trug wird mit einer lapidaren Bemerkung abgetan:
It was established that at the time that was being mentioned, GERALD McCANN was sitting at the table, in the Tapas Restaurant.
Es war niemals bewiesen worden, dass sich Gerry zur gleichen Zeit am Tisch befand. Dies basiert ausschließlich auf den Aussagen der Freunde. Es existiert eine andere Zeitachse, die die Ereignisse um ca. 15-30 Minuten nach vorne schiebt, belegt durch Aussagen von Personen, die bereits gegen 21.30 von dem verschwundenen Kind gewusst haben wollen. So z.B. der Chefkoch des Ocean Club und ein Makler.

Bezeichnend ist jedoch, dass der entscheidende Zeuge dadurch niemals mehr befragt werden musste, einzig und allein aufgrund der Aussagen der Tapas9. Zementiert wurde dieser falsche Status Quo durch die Weigerung der kompletten Tapas Gruppe an einer Rekonstruktion teilzunehmen. Eine Rekonstruktion, die vielleicht ergeben hätte, dass Gerry eben nicht am Tisch saß als Martin Smith ihn auf der Rua da Escola gesehen hat.

Das Schließen eines so spektakulären Falles auf der Basis einer Unwahrheit zeigt, wie dünn das Eis geworden war auf dem die portugiesischen Behörden agieren mussten.

Donnerstag, 20. August 2009

Wollen die McCanns Maddie wirklich finden?

von Karin Leuthold

Ihre Tochter Maddie sei entführt worden, behaupten Kate und Gerry McCann seit Mai 2007. Falsch, sagt die Madeleine Foundation. Die Eltern selbst seien an Maddies Tod schuldig. Doch die Ermittlungen gegen sie würden systematisch unterbunden. Und zwar von der britischen Regierung.

Der Ansatz der «Madeleine Foundation» ist klar und simpel: Ihre Mitglieder trauen der Version der McCanns nicht; sie glauben nicht, dass deren Tochter Maddie am 3. Mai 2007 von einem Unbekannten aus ihrem Schlafzimmer im portugiesischen Ferien-Resort entführt wurde. Sie glauben vielmehr, das Kind sei tot. Und sie vermuten, dass Kate und Gerry McCann in irgend einer Weise mit ihrem Tod zu tun haben.

Die «Madeleine Foundation» hat sich die «Suche nach der Wahrheit» auf die Fahne geschrieben. Ihre Sicht der Dinge deckt sich dabei präzise mit jener des abgesetzten portugiesischen Chefermittlers Gonçalo Amaral.

Die Organisation werde nicht ruhen, bis die Eltern zur Rechenschaft gezogen würden, steht auf ihrer Webseite. 20 Minuten Online sprach mit Vera Steinke, der deutschen Vertreterin der «Madeleine Foundation».

20 Minuten Online: Frau Steinke, was ist die Motivation der «Madeleine Foundation», sich für das kleine Mädchen einzusetzen?
Vera Steinke: Wir sagen ganz einfach, dass die britische Bevölkerung ein Recht auf eine faire Darlegung und Analyse der Fakten hat, die nur einen Schluss zulassen: nämlich dass keine Entführung stattgefunden haben kann. Im Fall der verschwundenen Madeleine haben wir das Beispiel eines ungewöhnlichen Paares, das einerseits eines schwerwiegenden Verbrechens verdächtigt wird, dabei aber von der britischen Regierung und von der britischen Presse durch seine einseitige Berichterstattung massiv unterstützt wird.

Sie behaupten, die McCanns würden von der britischen Regierung unterstützt? Warum?
Das ist leider bis heute die grosse Frage. Es gibt nur Vermutungen und Spekulationen, aber nichts Konkretes. Fest steht, dass von Anfang an eine massive Einmischung und Unterstützung der britischen Regierung stattgefunden hat, die weit über das Mass des Normalen hinausgeht. Es scheint, als ob es nicht nur um das Verschwinden eines kleinen Mädchens geht.

Um was denn?
Es gibt zwei Tatsachen, die es hier zu erwähnen gilt: Einerseits ist der jetzige Pressesprecher der Familie McCann, Clarence Mitchell, ein ehemaliger Regierungssprecher, der auf Weisung des Premiers Gordon Brown die Medienarbeit der Eltern ab September 2007 übernahm – kurz nachdem sie zu Verdächtigen wurden. Zum anderen ist der portugiesische Ermittler Gonçalo Amaral nach dem Portugal Summit 2007 und einem Gespräch zwischen Gordon Brown und seinem portugiesischen Amtskollegen José Sócrates vom Fall abgezogen worden – genau in dem Moment, als er eine kritische Haltung gegenüber den Eltern einnahm.

Gonçalo Amaral arbeitet seit Herbst 2007 nicht mehr an dem Fall. Er verbreitet im Internet aber die Theorie, dass Maddie tot ist und dass sie von den Eltern – infolge eines Unfalls oder eines Verbrechens – getötet wurde. Wieso wird ihm keine Beachtung geschenkt?
Es scheint, dass Kräfte in der britischen Regierung verhindern, dass dieser Fall objektiv und in alle Richtungen untersucht wird. Es wird nur eine Theorie zugelassen, und zwar die von den Eltern behauptete Entführung, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt. Gonçalo Amaral musste den Fall abgeben, als er die Eltern zu Verdächtigen erklärte, nachdem die Spürhunde eindeutige Beweise gefunden hatten.

Was macht Ihre Organisation konkret, um zur Aufklärung des Falles beizutragen?
Da die Mitglieder der «Madeleine Foundation» keine Ermittler sind, können sie in dieser Richtung auch nichts unternehmen. Sie können aber durch Aktionen - etwa Petitionen -versuchen, die britische Regierung dazu zu veranlassen, den Fall wieder aufzunehmen bzw. wegen Vernachlässigung und Verletzung der Aufsichtspflicht gegen die Eltern vorzugehen. Die Verteilung von Leaflets in Leicester und Umgebung vor wenigen Tagen hat zum Beispiel für viel Aufsehen in der britischen Presse gesorgt.

Glauben Sie, dass der Fall noch einmal aufgerollt wird?
Die Eltern scheinen jedenfalls nicht an einer Wiederaufnahme des Falles interessiert zu sein. Das wirft wiederum eine weitere Frage auf: Warum nicht? Eltern, deren Kind verschwunden ist, sollten doch das grösste Interesse an der Klärung eines solchen Falles haben.


http://www.20min.ch/news/dossier/maddie/story/Wollen-die-McCanns-Maddie-wirklich-finden--21265542

Mittwoch, 8. Juli 2009

Unglaubliche Vertuschung




Weitere 11 Fälle von Kindesmissbrauch werden fallengelassen

Generalstaatsanwalt William Bailhache, unumstrittener Herrscher der Judikative der Insel Jersey, hat angeordnet, 11 weitere Fälle von Kindesmissbrauch fallenzulassen.

Die Polizei bestätigte, dass keine Anklagen gegen 11 Personen erfolgen würden, die hauptsächlich im Bildungs- und Sozialsektor beschäftigt sind oder waren.

Senator Stuart Syvret schreibt unterdessen in seinem Blog, dass die komplette Untersuchung ad acta gelegt würde. Eine entsprechende Erklärung von Seiten der "Zahnfee" David Warcup und seinem Komplizen, sorry Kollegen, wäre auf dem Weg.

Es wird also keine Erklärung geben bezüglich der vielen Kinderzähne und Knochen, die in den Kellern von Haute de la Garenne gefunden wurden. Keine Erklärung warum vor 20 Jahren riesige Gruben ausgehoben wurden, mit Kalk gefüllt und am nächsten Tag wieder mit schwerem Gerät zugeschüttet wurden. Die meisten Opfer leben noch, sie werden keine Gerechtigkeit bekommen.

Allen Polizisten, deren Aufgabe es ist, die Unversehrtheit von Kindern zu schützen, und die sowohl in diesem absolut desaströsen Missbrauchsskandal als auch im Fall Maddie, ihr Wohl über das der Kinder gestellt haben, wünsche ich auf Neudeutsch die Schweinegrippe an den Hals, die Pest gibts ja nicht mehr.

p.s. Die Nachricht wurde veröffentlicht, als die Trauerfeier für Michael Jackson gerade übertragen wurde. So vergräbt man schlechte Nachrichten. Allerdings mit fatalen Bezügen...

p.p.s. Senator Stuart Syvret wurde heute erneut verhaftet wegen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. 11 Paedos sind frei - 1 Senator verhaftet. Das ist Gerechtigkeit auf Jersey.

Dienstag, 23. Juni 2009

Amaral: "Die Politiker sind die Gleichen"


Die Politiker sind die Gleichen/Correio da Manha

Gonçalo Amaral, ehemaliger Leiter der polizeilichen Untersuchung des Falles Maddie, ist der Auffassung, dass der Freeport Fall auf dem gleichen Niveau was den "Druck der Mächtigen"angeht, behandelt wird, wie das Verschwinden des britischen Mädchens.

"Die politischen Akteure sind sogar die gleichen. ", sagte gestern Gonçalo Amaral, in Porto, beim Kongress"O Desejo".

Gonçalo Amaral bekräftigte, dass es im Fall Maddie politischen Druck gegeben habe. "Es gab Druck aus London, diesen Fall zu schließen und nun gibt es scheinbar Druck aus London, den Freeport Fall in Portugal NICHT zu schließen."

Der Ermittler der PJ, obwohl im Ruhestand, fordert das Team von Ermittlern im Fall Freeport heraus. "Die Frau Staatsanwältin könnte einen Tee mit Kate McCann trinken. Es könnte ja sein, dass diese jetzt die Wahrheit sagt. Und sie könnte auch das Manipulieren der forensischen Ergebnisse auflösen", sagte Gonçalo Amaral.


Gonzalo Amaral bezichtigt also Kate mal wieder des Lügens und spricht zum ersten Mal öffentlich davon, dass die forensischen Ergebnisse des REGIERUNGSEIGENEN forensischen Instituts FSS manipuliert wurden.
Ausserdem meint er mit politischen Akteuren doch wohl nicht Brown und Socrates?? ;)

Freitag, 19. Juni 2009

Endlich lieferbar: Die Wahrheit über die Lüge




Nach vielem Hin und Her endlich bei Amazon bestellbar und es gibt bereits Berichte von Personen die es in den Händen halten :)


Also kauft reichlich...

Donnerstag, 11. Juni 2009

Indizien


Vom ersten Tag an war es oberstes Ziel der McCanns alle möglichen Indizien und Zeugen für ein Verbrechen zu diskreditieren. Es war klar, dass es eine Menge Indizien und Aussagen gab, die nicht vermieden werden konnten, da es so etwas wie ein mögliches perfektes Verbrechen nicht gibt. Schon während sie mit einer Anklage rechneten und sich die teuersten Rechtsanwälte gesichert hatten, wurde mit bestimmten Methoden daran gearbeitet, Indizien zu entwerten:

Leichengeruch: Zuerst wurde mit Hilfe des Zapata Falles in den USA versucht, die Spürhunde als unglaubwürdig und nicht verlässlich zu zeichnen, was sich als Trugschluss herausstellte, als es trotz allem eine Verurteilung in dem Fall gab. Die sechs Leichen während Kate's Arbeitszeit wurden nur belächelt und die Vertuschung im Jersey Kinderheimskandal war zu offensichtlich, um die Hunde damit zu diskreditieren. So wurde offensichtlich ein Plan gestrickt, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und einerseits den Mann, der es gewagt hatte sie zu verdächtigen und nicht innerhalb der "Regeln" spielte, in Verruf zu bringen, und gleichzeitig den Leichengeruch ein für alle Mal zu erklären. Verwandte hatten schon früh den "Verdacht" geäußert, der Leichengeruch sei bewusst platziert worden. Also zerrten sie Goncalo Amaral mit Hilfe des durchgeknallten Anwalts Aragao durch die Instanzen um eine Verurteilung zu erreichen, die eine Basis für den Verdacht begründete, er hätte den Geruch bewusst im Apartment platziert. Obwohl das Urteil durch viel Druck von oben "nur" eine Falschaussage ergab, wurde das von der Presse (wohl durch den Pressesprecher) als Fälschen von Beweismitteln verkauft.

Smith: Die Tatsache, dass der Ire Martin Smith mit hoher Wahrscheinlichkeit Gerry McCann gesehen hatte, als er ein Kind Richtung Küste trug, wurde so lange wie möglich von ihnen und der Presse ignoriert. Als aber die Dokumentation von Goncalo Amaral ausgestrahlt wurde, kamen Sie nicht mehr umhin, diese Sichtung zu erwähnen. Sie wurde einfach in ihre "Entführungstheorie" eingebaut und entscheidende Tatsachen wurden verschwiegen oder verändert. Die Tatsache, dass er Gerry erkannt zu haben glaubte, wurde damit abgetan, dass es nicht in den Zeitablauf gepasst hätte und dass Gerry ja ein Alibi im Restaurant gehabt hätte. Dass dieses Alibi aber nie erhärtet werden konnte, weil sie nicht an der Rekonstruktion in Portugal teilnahmen, wurde natürlich nicht erwähnt. Der Zeuge war zudem vorher massiv bedrängt worden und hatte sich dazu bei der irischen Polizei geäußert.

Jeremy Wilkins: Die Tatsache dass die Aussage von Jane Tanner durch die Aussage von Jeremy Wilkins ad absurdum geführt wurde, wurde in der McCann "Dokumentation" damit abgetan, dass ein Ex-Polizist im Lohn der McCanns kommentierte, dass Unstimmigkeiten in Aussage immer vorkommen und dass es nicht wirklich wichtig wäre wo jeder zum Zeitpunkt der Sichtung gestanden hätte. Die Version von Gerry McCann die Jeremy Wilkins Aussage widerspricht wurde durch die "Dokumentation" im Bewusstsein der Massen manifestiert. Auch Jeremy Wilkins war zuvor massiv unter Druck gesetzt worden.

Mrs. Fenn: Mrs. Fenn's Aussage bezgl. des Kinderweinens am Dienstag wurde zuerst versucht auf den Mittwoch zu legen, den Tag an dem Rachael Oldfield im Apartment nebenan war und NICHTS gehört hatte. Dieses Weinen muss so wichtig gewesen sein, dass man die Tatsache, dass Madeleine sich bei ihrer Mutter beschwert hätte, an die Presse lancierte und noch nebenbei die PJ beschuldigte, dies veröffentlicht zu haben. Ausserdem wurde scheinbar der Presse suggeriert, Mrs. Fenn wäre unzuverlässig als Zeugin.

andere Indizien:
- Es gibt viele lächerliche Erklärungen für weitere kleinere Indizien. So wurde das Lüften des Renault Scenic über Wochen hinweg mit der Hitze erklärt und es wurden Beiträge in Foren lanciert, die erklärten, dass man das so im Süden wohl handhabe. Aber wer würde schon über Wochen auch nachts seinen Wagen mit geöffneter Heckklappe stehen lassen...?
- Die Tatsache, dass das Bett unter dem Fenster durchwühlt war während "Madeleines Bett" an der Tür kaum berührt schien, wurde mit einem Streit zwischen Kate und Gerry erklärt, nach dem Kate in dem Bett schlief. Eine Information, die die sonst so zugeknöpften McCanns sicher nur deshalb freiwillig preisgaben, weil ein entscheidender Fehler gemacht worden war.
- Das Waschen eines "Teeflecks" auf Madeleine's Pyjama.
- Das Waschen von Cuddlecat
- Die klare Lüge dass Cousin Michael Wright erst später als zweiter Fahrer im Mietwagenvertrag eingetragen wurde, obwohl der Vertrag vorliegt.
und vieles mehr...

Das einzige Indiz, dass bis dato noch nicht angegangen wurde ist die Aussage der beiden Doktoren vom Urlaub auf Mallorca 2006 bezüglich der merkwürdigen Gesten des David Payne. Da wird weiter hartnäckig geschwiegen in Zusammenarbeit mit der britischen Presse. Wie sollte man das aber auch erklären...?

Samstag, 6. Juni 2009

Keine Chance auf Gerechtigkeit?



Nachdem ich heute erfahren habe, dass Jersey's Staatsanwalt mehrere Verfahren gegen ein Ehepaar und einen einzelnen Mann, die unter starkem Verdacht des Mißbrauchs von Kindern im Falle des Kinderheims Haute de la Garenne auf Jersey stehen, wegen "Mangel an Beweisen" eingestellt hat, habe ich nur noch wenig Hoffnung dass im Land von Gordon Brown inklusive "Kolonien" noch jemals ein Missbrauchsskandal ans Licht kommen wird geschweige denn aufgedeckt und auch entsprechend verfolgt werden wird. Der Eindruck drängt sich auf, dass im Angesicht seines möglichen tiefen Falls noch schnell ein paar Besenstriche mehr in Richtung Teppich getan werden, um einer evtl. weniger freundlich und brüderlich gesinnten zukünftigen Regierung bereits vollendete Tatsachen vorlegen zu können.

Die Hektik, die sich im Fall Madeleine McCann momentan zeigt, zielt verdächtig in die gleiche Richtung. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden, der Hewlett soll nun endlich gestehen und den Fall noch vor dem Fall von Beschützer Brown zum wohl verdienten Abschluss gebracht werden. Merkwürdige Spiele scheint er aber zu spielen. Er hätte Maddie mehrfach gesehen, obwohl er lt. Akten nicht vor Ort war. Geld will er auch der Lump behaupten die McCanns, wer will ihnen wiedersprechen. Hewlett ist scheinbar nicht allzu dumm und will in einer Pressekonferenz alles preisgeben was er weiß, aber was weiß er? Fest steht jedenfalls, dass Mr. Edgar, einer der beiden Privatschnüffler der McCanns während seiner Zeit als Polizeibeamter in Northwich stationiert war und dort mit Hewlett wahrscheinlich 1988 wegen der Vergewaltigung einer 14-jährigen bereits in Kontakt gekommen war. Zufälle gibts...

Ulrich Klose sprach auf RTL heute davon, dass die McCanns hoffen, dass die englische Polizei "mit ihnen in bezug auf die DNA kooperieren" würde. Ob Gerry seinen Chemiebaukasten herausholt und selbt seine Analysen macht oder ob das bereits im Vorfeld so hilfreiche FSS wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer holt, bleibt abzuwarten. Das Ergebnis wird dann allerdings vorhersehbar sein.

Freitag, 29. Mai 2009

Blut auf der Mauer


Während wir auf den nächsten Pädophilen warten, habe ich mal einen weiteren Blick in die Akten geworfen um evtl. voraussagen zu können, womit wir in den nächsten Wochen noch rechnen müssen.

Ein interessanter Bereich in den Akten befasst sich mit der Meldung einer merkwürdigen Blutspur am 6. Mai 2007. Etwa 500 Meter vom Apartment 5A entfernt, auf einer Mauer an der Eingangskreuzung zu Praia da Luz, die Ferienapartments umgibt, wurde ein ca. 6-8 cm großer Blutfleck und auf dem Gehweg darunter mehrere Bluttropfen entdeckt. Diese wurden in der Forensic untersucht und als menschliches Blut identifiziert. Weitere forensische Ergebnisse konnte ich nicht entdecken, ein Abgleich mit Madeleine's Blut wäre auch schwierig gewesen, da der portugiesischen Polizei KEIN Vergleichsmaterial zur Verfügung stand. Keine Zahnbürste, keine Haarbürste, nichts. Die Briten mussten sich erst ein Kopfkissen aus dem Haus der McCanns in Rothley besorgen um Vergleichs-DNA zu erhalten. Diese wurde natürlich nur im regierungseigenen forensischen Institut FSS benutzt und nicht den Portugiesen zur Verfügung gestellt. Somit konnte das "Mauerblut" wohl nicht weiter untersucht werden, obwohl zumindest eine Blutgruppenbestimmung möglich gewesen wäre, aber was nutzt die ohne medizinische Unterlagen von Madeleine, die die Briten verweigerten.

Wenn wir uns nun an die letzten Aussagen der beiden McCann Söldner erinnern, fällt uns folgende Behauptung auf: "Die Detektive (*räusper*) sind davon überzeugt, dass die Antwort auf ihr Verschwinden innerhalb von 500 Metern um das Apartment herum liegt". Sicher sind sie des Lesens mächtig und haben evtl. auch diese bunten Bilder in den Akten entdeckt, die das Blut auf der Mauer dokumentieren. Wird dies die erwartete Wende hin zu dem Eingeständnis, dass Madeleine doch tot sein könnte, und man nun nach einer Leiche suchen müsse?

Behalten wir das mal im Hinterkopf...

UPDATE:
Gerade wird in der News of the World mein Lieblingsstraßenmusikant Michael Green, den ich bereits Anfang Mai gefunden hatte, als nächstes Opfer hervorgezerrt. Sie sind einfach zu langsam, aber die Geschichten müssen ja auch noch ein wenig vorhalten...

Freitag, 22. Mai 2009

Operation gelungen, Patient tot


Dieser Satz kommt mir in den Sinn wenn ich die Berichte über die gestrige Urteilsverkündung im Falle der 5 angeklagten Polizisten in Portugal lese. Die drei der Folter angeklagten Männer wurden freigesprochen, aber die beiden Anderen werden verurteilt. Goncalo Amaral wurde wegen Falschaussage zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Wie kann ich jemanden wegen Falschaussage verurteilen, wenn das zugrundeliegende Verbrechen nicht nachweisbar war?

Hier ging es um viele verschiedene Facetten portugiesischer Politik, aber auch und vor allem darum, Herrn Amaral mit Hilfe des über die spanischen Privatdetektive der McCanns verpflichteten Anwalts, zu diskreditieren. Wie sonst soll man folgenden Satz interpretieren:

'Target was hit, Gonçalo Amaral was convicted'... Marcos Aragão Correia, Leonor Cipriano's Lawyer

Und kaum war das Urteil amtlich, kam auch schon die Schützenhilfe in der englischen Presse:

Ex-Madeleine McCann policeman guilty of falsifying evidence

Warum Tatsachen berichten, wenn man auch Lügen schreiben kann? Lt. englischer Presse ist er also überführt worden, Beweise zu fälschen. Darf ich schon einmal andeuten worauf das hinauslaufen wird? Nämlich auf die Folgerung, dass er sicher auch in einem anderen Fall Beweise gefälscht hat, nämlich den Leichengeruch. Ich wette mein letztes Hemd, dass dies das nächste Glied in der Kette der "Beweisführung" sein wird. Denn dieser vermaledeite Leichengeruch wird im wahrsten Sinne des Wortes immer über den Eltern hängen, wenn man ihn nicht erklären kann. In einem Forum wurde bereits vorgearbeitet und gemunkelt, er wäre mit einem toten Kind ungesehen in 5A gewesen um Leichengeruch zu verbreiten. Ja ich weiss, für ihre Idole tun manche Menschen alles.

Im Falle des Aachener Pädophilen, warten wir weiter gespannt ab, stirbt er mit einem Bekenntnis auf den Lippen oder nicht. Ich hoffe jedenfalls, dass unsere Justiz das Rechthilfegesuch der Briten genauso genau prüfen werden, wie die Briten das portugiesische.