Dienstag, 25. August 2009

Von den 3 Arguidos zu den 3 Amigas


Gute Nachrichten,

nach der Schließung der threearguidos haben Xclamation, Astro und Kazlux mit Unterstützung von weiteren ehemaligen Postern ein neues Forum unter dem Namen The Maddie Case Files eröffnet.

Hauptaugenmerk liegt auf der Archivierung der Akten und Zeitungsberichten, aber auch Diskussion der Fakten soll in der Lounge möglich sein.

Vielen Dank allen Beteiligten und viel Erfolg kann man uns allen nur wünschen.

Samstag, 22. August 2009

Casus Knaxus


In Ermangelung eines bestimmten Forums habe ich einmal mehr den Abschlussbericht der PJ vom 20. Juni 2008 gelesen, der sich zu dem vorhergehenden Bericht vom September 2007 um 180° dreht und ja den Fall Madeleine ad acta legt. Viele der Indizien, die dazu führten dass die McCanns zu Arguidos gemacht wurden, werden hier nur am Rande erwähnt, so z.B. das Anschlagen des Leichenhundes.

Er enthält aber auch eine eklatante Unwahrheit, die das Schließen der Akte meiner Meinung nach erst möglicht machte.

Die Tatsache, dass Martin Smith glaubt Gerry McCann gesehen zu haben, wie er Madeleine Richtung Strand trug wird mit einer lapidaren Bemerkung abgetan:
It was established that at the time that was being mentioned, GERALD McCANN was sitting at the table, in the Tapas Restaurant.
Es war niemals bewiesen worden, dass sich Gerry zur gleichen Zeit am Tisch befand. Dies basiert ausschließlich auf den Aussagen der Freunde. Es existiert eine andere Zeitachse, die die Ereignisse um ca. 15-30 Minuten nach vorne schiebt, belegt durch Aussagen von Personen, die bereits gegen 21.30 von dem verschwundenen Kind gewusst haben wollen. So z.B. der Chefkoch des Ocean Club und ein Makler.

Bezeichnend ist jedoch, dass der entscheidende Zeuge dadurch niemals mehr befragt werden musste, einzig und allein aufgrund der Aussagen der Tapas9. Zementiert wurde dieser falsche Status Quo durch die Weigerung der kompletten Tapas Gruppe an einer Rekonstruktion teilzunehmen. Eine Rekonstruktion, die vielleicht ergeben hätte, dass Gerry eben nicht am Tisch saß als Martin Smith ihn auf der Rua da Escola gesehen hat.

Das Schließen eines so spektakulären Falles auf der Basis einer Unwahrheit zeigt, wie dünn das Eis geworden war auf dem die portugiesischen Behörden agieren mussten.

Donnerstag, 20. August 2009

Wollen die McCanns Maddie wirklich finden?

von Karin Leuthold

Ihre Tochter Maddie sei entführt worden, behaupten Kate und Gerry McCann seit Mai 2007. Falsch, sagt die Madeleine Foundation. Die Eltern selbst seien an Maddies Tod schuldig. Doch die Ermittlungen gegen sie würden systematisch unterbunden. Und zwar von der britischen Regierung.

Der Ansatz der «Madeleine Foundation» ist klar und simpel: Ihre Mitglieder trauen der Version der McCanns nicht; sie glauben nicht, dass deren Tochter Maddie am 3. Mai 2007 von einem Unbekannten aus ihrem Schlafzimmer im portugiesischen Ferien-Resort entführt wurde. Sie glauben vielmehr, das Kind sei tot. Und sie vermuten, dass Kate und Gerry McCann in irgend einer Weise mit ihrem Tod zu tun haben.

Die «Madeleine Foundation» hat sich die «Suche nach der Wahrheit» auf die Fahne geschrieben. Ihre Sicht der Dinge deckt sich dabei präzise mit jener des abgesetzten portugiesischen Chefermittlers Gonçalo Amaral.

Die Organisation werde nicht ruhen, bis die Eltern zur Rechenschaft gezogen würden, steht auf ihrer Webseite. 20 Minuten Online sprach mit Vera Steinke, der deutschen Vertreterin der «Madeleine Foundation».

20 Minuten Online: Frau Steinke, was ist die Motivation der «Madeleine Foundation», sich für das kleine Mädchen einzusetzen?
Vera Steinke: Wir sagen ganz einfach, dass die britische Bevölkerung ein Recht auf eine faire Darlegung und Analyse der Fakten hat, die nur einen Schluss zulassen: nämlich dass keine Entführung stattgefunden haben kann. Im Fall der verschwundenen Madeleine haben wir das Beispiel eines ungewöhnlichen Paares, das einerseits eines schwerwiegenden Verbrechens verdächtigt wird, dabei aber von der britischen Regierung und von der britischen Presse durch seine einseitige Berichterstattung massiv unterstützt wird.

Sie behaupten, die McCanns würden von der britischen Regierung unterstützt? Warum?
Das ist leider bis heute die grosse Frage. Es gibt nur Vermutungen und Spekulationen, aber nichts Konkretes. Fest steht, dass von Anfang an eine massive Einmischung und Unterstützung der britischen Regierung stattgefunden hat, die weit über das Mass des Normalen hinausgeht. Es scheint, als ob es nicht nur um das Verschwinden eines kleinen Mädchens geht.

Um was denn?
Es gibt zwei Tatsachen, die es hier zu erwähnen gilt: Einerseits ist der jetzige Pressesprecher der Familie McCann, Clarence Mitchell, ein ehemaliger Regierungssprecher, der auf Weisung des Premiers Gordon Brown die Medienarbeit der Eltern ab September 2007 übernahm – kurz nachdem sie zu Verdächtigen wurden. Zum anderen ist der portugiesische Ermittler Gonçalo Amaral nach dem Portugal Summit 2007 und einem Gespräch zwischen Gordon Brown und seinem portugiesischen Amtskollegen José Sócrates vom Fall abgezogen worden – genau in dem Moment, als er eine kritische Haltung gegenüber den Eltern einnahm.

Gonçalo Amaral arbeitet seit Herbst 2007 nicht mehr an dem Fall. Er verbreitet im Internet aber die Theorie, dass Maddie tot ist und dass sie von den Eltern – infolge eines Unfalls oder eines Verbrechens – getötet wurde. Wieso wird ihm keine Beachtung geschenkt?
Es scheint, dass Kräfte in der britischen Regierung verhindern, dass dieser Fall objektiv und in alle Richtungen untersucht wird. Es wird nur eine Theorie zugelassen, und zwar die von den Eltern behauptete Entführung, obwohl es keinerlei Beweise dafür gibt. Gonçalo Amaral musste den Fall abgeben, als er die Eltern zu Verdächtigen erklärte, nachdem die Spürhunde eindeutige Beweise gefunden hatten.

Was macht Ihre Organisation konkret, um zur Aufklärung des Falles beizutragen?
Da die Mitglieder der «Madeleine Foundation» keine Ermittler sind, können sie in dieser Richtung auch nichts unternehmen. Sie können aber durch Aktionen - etwa Petitionen -versuchen, die britische Regierung dazu zu veranlassen, den Fall wieder aufzunehmen bzw. wegen Vernachlässigung und Verletzung der Aufsichtspflicht gegen die Eltern vorzugehen. Die Verteilung von Leaflets in Leicester und Umgebung vor wenigen Tagen hat zum Beispiel für viel Aufsehen in der britischen Presse gesorgt.

Glauben Sie, dass der Fall noch einmal aufgerollt wird?
Die Eltern scheinen jedenfalls nicht an einer Wiederaufnahme des Falles interessiert zu sein. Das wirft wiederum eine weitere Frage auf: Warum nicht? Eltern, deren Kind verschwunden ist, sollten doch das grösste Interesse an der Klärung eines solchen Falles haben.


http://www.20min.ch/news/dossier/maddie/story/Wollen-die-McCanns-Maddie-wirklich-finden--21265542

Mittwoch, 8. Juli 2009

Unglaubliche Vertuschung




Weitere 11 Fälle von Kindesmissbrauch werden fallengelassen

Generalstaatsanwalt William Bailhache, unumstrittener Herrscher der Judikative der Insel Jersey, hat angeordnet, 11 weitere Fälle von Kindesmissbrauch fallenzulassen.

Die Polizei bestätigte, dass keine Anklagen gegen 11 Personen erfolgen würden, die hauptsächlich im Bildungs- und Sozialsektor beschäftigt sind oder waren.

Senator Stuart Syvret schreibt unterdessen in seinem Blog, dass die komplette Untersuchung ad acta gelegt würde. Eine entsprechende Erklärung von Seiten der "Zahnfee" David Warcup und seinem Komplizen, sorry Kollegen, wäre auf dem Weg.

Es wird also keine Erklärung geben bezüglich der vielen Kinderzähne und Knochen, die in den Kellern von Haute de la Garenne gefunden wurden. Keine Erklärung warum vor 20 Jahren riesige Gruben ausgehoben wurden, mit Kalk gefüllt und am nächsten Tag wieder mit schwerem Gerät zugeschüttet wurden. Die meisten Opfer leben noch, sie werden keine Gerechtigkeit bekommen.

Allen Polizisten, deren Aufgabe es ist, die Unversehrtheit von Kindern zu schützen, und die sowohl in diesem absolut desaströsen Missbrauchsskandal als auch im Fall Maddie, ihr Wohl über das der Kinder gestellt haben, wünsche ich auf Neudeutsch die Schweinegrippe an den Hals, die Pest gibts ja nicht mehr.

p.s. Die Nachricht wurde veröffentlicht, als die Trauerfeier für Michael Jackson gerade übertragen wurde. So vergräbt man schlechte Nachrichten. Allerdings mit fatalen Bezügen...

p.p.s. Senator Stuart Syvret wurde heute erneut verhaftet wegen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. 11 Paedos sind frei - 1 Senator verhaftet. Das ist Gerechtigkeit auf Jersey.

Dienstag, 23. Juni 2009

Amaral: "Die Politiker sind die Gleichen"


Die Politiker sind die Gleichen/Correio da Manha

Gonçalo Amaral, ehemaliger Leiter der polizeilichen Untersuchung des Falles Maddie, ist der Auffassung, dass der Freeport Fall auf dem gleichen Niveau was den "Druck der Mächtigen"angeht, behandelt wird, wie das Verschwinden des britischen Mädchens.

"Die politischen Akteure sind sogar die gleichen. ", sagte gestern Gonçalo Amaral, in Porto, beim Kongress"O Desejo".

Gonçalo Amaral bekräftigte, dass es im Fall Maddie politischen Druck gegeben habe. "Es gab Druck aus London, diesen Fall zu schließen und nun gibt es scheinbar Druck aus London, den Freeport Fall in Portugal NICHT zu schließen."

Der Ermittler der PJ, obwohl im Ruhestand, fordert das Team von Ermittlern im Fall Freeport heraus. "Die Frau Staatsanwältin könnte einen Tee mit Kate McCann trinken. Es könnte ja sein, dass diese jetzt die Wahrheit sagt. Und sie könnte auch das Manipulieren der forensischen Ergebnisse auflösen", sagte Gonçalo Amaral.


Gonzalo Amaral bezichtigt also Kate mal wieder des Lügens und spricht zum ersten Mal öffentlich davon, dass die forensischen Ergebnisse des REGIERUNGSEIGENEN forensischen Instituts FSS manipuliert wurden.
Ausserdem meint er mit politischen Akteuren doch wohl nicht Brown und Socrates?? ;)

Freitag, 19. Juni 2009

Endlich lieferbar: Die Wahrheit über die Lüge




Nach vielem Hin und Her endlich bei Amazon bestellbar und es gibt bereits Berichte von Personen die es in den Händen halten :)


Also kauft reichlich...

Donnerstag, 11. Juni 2009

Indizien


Vom ersten Tag an war es oberstes Ziel der McCanns alle möglichen Indizien und Zeugen für ein Verbrechen zu diskreditieren. Es war klar, dass es eine Menge Indizien und Aussagen gab, die nicht vermieden werden konnten, da es so etwas wie ein mögliches perfektes Verbrechen nicht gibt. Schon während sie mit einer Anklage rechneten und sich die teuersten Rechtsanwälte gesichert hatten, wurde mit bestimmten Methoden daran gearbeitet, Indizien zu entwerten:

Leichengeruch: Zuerst wurde mit Hilfe des Zapata Falles in den USA versucht, die Spürhunde als unglaubwürdig und nicht verlässlich zu zeichnen, was sich als Trugschluss herausstellte, als es trotz allem eine Verurteilung in dem Fall gab. Die sechs Leichen während Kate's Arbeitszeit wurden nur belächelt und die Vertuschung im Jersey Kinderheimskandal war zu offensichtlich, um die Hunde damit zu diskreditieren. So wurde offensichtlich ein Plan gestrickt, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und einerseits den Mann, der es gewagt hatte sie zu verdächtigen und nicht innerhalb der "Regeln" spielte, in Verruf zu bringen, und gleichzeitig den Leichengeruch ein für alle Mal zu erklären. Verwandte hatten schon früh den "Verdacht" geäußert, der Leichengeruch sei bewusst platziert worden. Also zerrten sie Goncalo Amaral mit Hilfe des durchgeknallten Anwalts Aragao durch die Instanzen um eine Verurteilung zu erreichen, die eine Basis für den Verdacht begründete, er hätte den Geruch bewusst im Apartment platziert. Obwohl das Urteil durch viel Druck von oben "nur" eine Falschaussage ergab, wurde das von der Presse (wohl durch den Pressesprecher) als Fälschen von Beweismitteln verkauft.

Smith: Die Tatsache, dass der Ire Martin Smith mit hoher Wahrscheinlichkeit Gerry McCann gesehen hatte, als er ein Kind Richtung Küste trug, wurde so lange wie möglich von ihnen und der Presse ignoriert. Als aber die Dokumentation von Goncalo Amaral ausgestrahlt wurde, kamen Sie nicht mehr umhin, diese Sichtung zu erwähnen. Sie wurde einfach in ihre "Entführungstheorie" eingebaut und entscheidende Tatsachen wurden verschwiegen oder verändert. Die Tatsache, dass er Gerry erkannt zu haben glaubte, wurde damit abgetan, dass es nicht in den Zeitablauf gepasst hätte und dass Gerry ja ein Alibi im Restaurant gehabt hätte. Dass dieses Alibi aber nie erhärtet werden konnte, weil sie nicht an der Rekonstruktion in Portugal teilnahmen, wurde natürlich nicht erwähnt. Der Zeuge war zudem vorher massiv bedrängt worden und hatte sich dazu bei der irischen Polizei geäußert.

Jeremy Wilkins: Die Tatsache dass die Aussage von Jane Tanner durch die Aussage von Jeremy Wilkins ad absurdum geführt wurde, wurde in der McCann "Dokumentation" damit abgetan, dass ein Ex-Polizist im Lohn der McCanns kommentierte, dass Unstimmigkeiten in Aussage immer vorkommen und dass es nicht wirklich wichtig wäre wo jeder zum Zeitpunkt der Sichtung gestanden hätte. Die Version von Gerry McCann die Jeremy Wilkins Aussage widerspricht wurde durch die "Dokumentation" im Bewusstsein der Massen manifestiert. Auch Jeremy Wilkins war zuvor massiv unter Druck gesetzt worden.

Mrs. Fenn: Mrs. Fenn's Aussage bezgl. des Kinderweinens am Dienstag wurde zuerst versucht auf den Mittwoch zu legen, den Tag an dem Rachael Oldfield im Apartment nebenan war und NICHTS gehört hatte. Dieses Weinen muss so wichtig gewesen sein, dass man die Tatsache, dass Madeleine sich bei ihrer Mutter beschwert hätte, an die Presse lancierte und noch nebenbei die PJ beschuldigte, dies veröffentlicht zu haben. Ausserdem wurde scheinbar der Presse suggeriert, Mrs. Fenn wäre unzuverlässig als Zeugin.

andere Indizien:
- Es gibt viele lächerliche Erklärungen für weitere kleinere Indizien. So wurde das Lüften des Renault Scenic über Wochen hinweg mit der Hitze erklärt und es wurden Beiträge in Foren lanciert, die erklärten, dass man das so im Süden wohl handhabe. Aber wer würde schon über Wochen auch nachts seinen Wagen mit geöffneter Heckklappe stehen lassen...?
- Die Tatsache, dass das Bett unter dem Fenster durchwühlt war während "Madeleines Bett" an der Tür kaum berührt schien, wurde mit einem Streit zwischen Kate und Gerry erklärt, nach dem Kate in dem Bett schlief. Eine Information, die die sonst so zugeknöpften McCanns sicher nur deshalb freiwillig preisgaben, weil ein entscheidender Fehler gemacht worden war.
- Das Waschen eines "Teeflecks" auf Madeleine's Pyjama.
- Das Waschen von Cuddlecat
- Die klare Lüge dass Cousin Michael Wright erst später als zweiter Fahrer im Mietwagenvertrag eingetragen wurde, obwohl der Vertrag vorliegt.
und vieles mehr...

Das einzige Indiz, dass bis dato noch nicht angegangen wurde ist die Aussage der beiden Doktoren vom Urlaub auf Mallorca 2006 bezüglich der merkwürdigen Gesten des David Payne. Da wird weiter hartnäckig geschwiegen in Zusammenarbeit mit der britischen Presse. Wie sollte man das aber auch erklären...?

Samstag, 6. Juni 2009

Keine Chance auf Gerechtigkeit?



Nachdem ich heute erfahren habe, dass Jersey's Staatsanwalt mehrere Verfahren gegen ein Ehepaar und einen einzelnen Mann, die unter starkem Verdacht des Mißbrauchs von Kindern im Falle des Kinderheims Haute de la Garenne auf Jersey stehen, wegen "Mangel an Beweisen" eingestellt hat, habe ich nur noch wenig Hoffnung dass im Land von Gordon Brown inklusive "Kolonien" noch jemals ein Missbrauchsskandal ans Licht kommen wird geschweige denn aufgedeckt und auch entsprechend verfolgt werden wird. Der Eindruck drängt sich auf, dass im Angesicht seines möglichen tiefen Falls noch schnell ein paar Besenstriche mehr in Richtung Teppich getan werden, um einer evtl. weniger freundlich und brüderlich gesinnten zukünftigen Regierung bereits vollendete Tatsachen vorlegen zu können.

Die Hektik, die sich im Fall Madeleine McCann momentan zeigt, zielt verdächtig in die gleiche Richtung. Nun sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden, der Hewlett soll nun endlich gestehen und den Fall noch vor dem Fall von Beschützer Brown zum wohl verdienten Abschluss gebracht werden. Merkwürdige Spiele scheint er aber zu spielen. Er hätte Maddie mehrfach gesehen, obwohl er lt. Akten nicht vor Ort war. Geld will er auch der Lump behaupten die McCanns, wer will ihnen wiedersprechen. Hewlett ist scheinbar nicht allzu dumm und will in einer Pressekonferenz alles preisgeben was er weiß, aber was weiß er? Fest steht jedenfalls, dass Mr. Edgar, einer der beiden Privatschnüffler der McCanns während seiner Zeit als Polizeibeamter in Northwich stationiert war und dort mit Hewlett wahrscheinlich 1988 wegen der Vergewaltigung einer 14-jährigen bereits in Kontakt gekommen war. Zufälle gibts...

Ulrich Klose sprach auf RTL heute davon, dass die McCanns hoffen, dass die englische Polizei "mit ihnen in bezug auf die DNA kooperieren" würde. Ob Gerry seinen Chemiebaukasten herausholt und selbt seine Analysen macht oder ob das bereits im Vorfeld so hilfreiche FSS wieder einmal die Kohlen aus dem Feuer holt, bleibt abzuwarten. Das Ergebnis wird dann allerdings vorhersehbar sein.

Freitag, 29. Mai 2009

Blut auf der Mauer


Während wir auf den nächsten Pädophilen warten, habe ich mal einen weiteren Blick in die Akten geworfen um evtl. voraussagen zu können, womit wir in den nächsten Wochen noch rechnen müssen.

Ein interessanter Bereich in den Akten befasst sich mit der Meldung einer merkwürdigen Blutspur am 6. Mai 2007. Etwa 500 Meter vom Apartment 5A entfernt, auf einer Mauer an der Eingangskreuzung zu Praia da Luz, die Ferienapartments umgibt, wurde ein ca. 6-8 cm großer Blutfleck und auf dem Gehweg darunter mehrere Bluttropfen entdeckt. Diese wurden in der Forensic untersucht und als menschliches Blut identifiziert. Weitere forensische Ergebnisse konnte ich nicht entdecken, ein Abgleich mit Madeleine's Blut wäre auch schwierig gewesen, da der portugiesischen Polizei KEIN Vergleichsmaterial zur Verfügung stand. Keine Zahnbürste, keine Haarbürste, nichts. Die Briten mussten sich erst ein Kopfkissen aus dem Haus der McCanns in Rothley besorgen um Vergleichs-DNA zu erhalten. Diese wurde natürlich nur im regierungseigenen forensischen Institut FSS benutzt und nicht den Portugiesen zur Verfügung gestellt. Somit konnte das "Mauerblut" wohl nicht weiter untersucht werden, obwohl zumindest eine Blutgruppenbestimmung möglich gewesen wäre, aber was nutzt die ohne medizinische Unterlagen von Madeleine, die die Briten verweigerten.

Wenn wir uns nun an die letzten Aussagen der beiden McCann Söldner erinnern, fällt uns folgende Behauptung auf: "Die Detektive (*räusper*) sind davon überzeugt, dass die Antwort auf ihr Verschwinden innerhalb von 500 Metern um das Apartment herum liegt". Sicher sind sie des Lesens mächtig und haben evtl. auch diese bunten Bilder in den Akten entdeckt, die das Blut auf der Mauer dokumentieren. Wird dies die erwartete Wende hin zu dem Eingeständnis, dass Madeleine doch tot sein könnte, und man nun nach einer Leiche suchen müsse?

Behalten wir das mal im Hinterkopf...

UPDATE:
Gerade wird in der News of the World mein Lieblingsstraßenmusikant Michael Green, den ich bereits Anfang Mai gefunden hatte, als nächstes Opfer hervorgezerrt. Sie sind einfach zu langsam, aber die Geschichten müssen ja auch noch ein wenig vorhalten...

Freitag, 22. Mai 2009

Operation gelungen, Patient tot


Dieser Satz kommt mir in den Sinn wenn ich die Berichte über die gestrige Urteilsverkündung im Falle der 5 angeklagten Polizisten in Portugal lese. Die drei der Folter angeklagten Männer wurden freigesprochen, aber die beiden Anderen werden verurteilt. Goncalo Amaral wurde wegen Falschaussage zu 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Wie kann ich jemanden wegen Falschaussage verurteilen, wenn das zugrundeliegende Verbrechen nicht nachweisbar war?

Hier ging es um viele verschiedene Facetten portugiesischer Politik, aber auch und vor allem darum, Herrn Amaral mit Hilfe des über die spanischen Privatdetektive der McCanns verpflichteten Anwalts, zu diskreditieren. Wie sonst soll man folgenden Satz interpretieren:

'Target was hit, Gonçalo Amaral was convicted'... Marcos Aragão Correia, Leonor Cipriano's Lawyer

Und kaum war das Urteil amtlich, kam auch schon die Schützenhilfe in der englischen Presse:

Ex-Madeleine McCann policeman guilty of falsifying evidence

Warum Tatsachen berichten, wenn man auch Lügen schreiben kann? Lt. englischer Presse ist er also überführt worden, Beweise zu fälschen. Darf ich schon einmal andeuten worauf das hinauslaufen wird? Nämlich auf die Folgerung, dass er sicher auch in einem anderen Fall Beweise gefälscht hat, nämlich den Leichengeruch. Ich wette mein letztes Hemd, dass dies das nächste Glied in der Kette der "Beweisführung" sein wird. Denn dieser vermaledeite Leichengeruch wird im wahrsten Sinne des Wortes immer über den Eltern hängen, wenn man ihn nicht erklären kann. In einem Forum wurde bereits vorgearbeitet und gemunkelt, er wäre mit einem toten Kind ungesehen in 5A gewesen um Leichengeruch zu verbreiten. Ja ich weiss, für ihre Idole tun manche Menschen alles.

Im Falle des Aachener Pädophilen, warten wir weiter gespannt ab, stirbt er mit einem Bekenntnis auf den Lippen oder nicht. Ich hoffe jedenfalls, dass unsere Justiz das Rechthilfegesuch der Briten genauso genau prüfen werden, wie die Briten das portugiesische.

Der Sündenbock


Heute wird in Portimao das Urteil im Prozess gegen Mitglieder der PJ und Gonzalo Amaral gesprochen, der durch die Intervention des von Team McCann beauftragten Rechtsverdrehers und Hellsehers Marcos Aragao Correia schon lange zu einer Farce verkommen war. Wer noch einen Funken Vertrauen in die portugiesische Justiz im Gegensatz zur britischen hat, wird von einem Freispruch der Angeklagten ausgehen. Ich hoffe jedenfalls noch.

Bevor aber die Meldung, dass der Widersacher der McCanns von allen Verdächtigungen freigesprochen wird, die Schmierblätter der Insel erreichen kann, werden diese mit einer neuen unglaublichen Wendung im Falle Madeleine besetzt. Ein angeblich vorbestafter Pädophiler, wird vom Team McCann NAMENTLICH als möglicher Entführer in der britischen Schandpresse lanciert. Die erbärmlichen Kopien echter Polizisten, die in Lohn und Brot der McCanns stehen, werden geschickt als THE POLICE in die unsägliche Berichterstattung verquickt, um möglichst hohe Glaubwürdigkeit zu erreichen. Wer noch Zweifel an der Verstrickung der britischen Regierung hatte, muss sich spätestens jetzt fragen, warum dies einfach immer weiter gehen darf, warum diesen persönlichkeitsverletzenden Ammenmärchen immer wieder ein Forum geboten wird und Herr Mitchell wie der Polizeipräsident persönlich auftreten darf.

Über den Mann, der angeblich in einem deutschen Krankenhaus auf Krebs behandelt wird, möchte ich nichts sagen, ausser dass ich hoffe, dass ihm die Meute vom Hals gehalten wird und er Schutz erhält, ja auch für sein Leben.

Ein kleines interessantes Detail sollte man sich aber vor Augen halten, dass die erneute Beschuldigung völlig unbeteiligter Personen deutlich macht: Das Ehepaar, dass diesen Mann als "verdächtig" identifizierte, wird als Alan and Cindy Thompson benannt. Eine kleine google Suche bringt Erstaunliches an den Tag. Die beiden hatten bereits 1999 auf ihrer Mission die Bösewichter dieser Welt zur Strecke zu bringen, in Pakistan Bin Laden's Versteck entdeckt!! Meine Vermutung geht dahin, dass es dieses Ehepaar garnicht gibt, sondern sie sind ein Propagandainstrument der Briten, um völlig unglaubwürdigen Ereignissen durch die Nennung von Namen Seriösität zu verleihen.

Aber mit dieser These begebe ich mich wohl endgültig in die Kategorie der Verschwörungstheoretiker...

Samstag, 16. Mai 2009

McCanns verklagen Goncalo Amaral (Update)


Breaking News:

Das Ehepaar McCann und ihre DREI Kinder Madeleine, Sean und Amelie werden Goncalo Amaral wegen Verleumdung verklagen. Ihnen geht es darum, die Verbreitung von Lügen durch das Buch von Amaral, seine Dokumentation und seine Interviews zu verhindern, in denen er immer wieder den Tod von Madeleine als Tatsache darstellt und erklärt, die Eltern wären in das Verschwinden verwickelt. (Keine Übersetzung sondern nur ungefäre Wiedergabe)

Goncalo Amaral und Frau haben sich dazu im Forum der 3Arguidos zu Wort gemeldet. Sie danken für die Unterstützung und werden erst einmal abwarten, worum es eigentlich geht, da wohl vor einem Zivilgericht in Lissabon geklagt wird und die McCanns eine neue Anwältin, Isabel Duarte, haben. Die beiden bisherigen Anwälte, die nicht mehr für die McCanns arbeiten, waren gegen diese Aktion, da sie wahrscheinlich den Prozess wiederaufrollen würde. Um gegen das Buch und die Dokumentation zu klagen, müssen Dokumente aus den offiziellen Akten genommen werden, was zu einer Öffnung des Prozesses führen würde.

Das Buch "The Truth about the Lie" ist bereits in einer englischen Version für den amerikanischen Markt produziert. Nachdem in der letzten Woche Frankreich und Spanien die Dokumentation von Amaral gesendet haben und ihm in Interviews Raum für seine Überzeugung gegeben haben, wollen die McCanns dies für die USA und damit potentiell auch für England um jeden Preis verhindern. 1933 lässt grüßen.

Die Dokumentation von Goncalo Amaral, die die McCanns in England verhindern indem sie allen TV-Stationen drohen sie zu verklagen, ist übrigens hier rechts bei den Videos zu sehen.

UPDATE:
TVI berichtet heute morgen, dass Goncalo Amaral eine Gegenklage gegen die McCanns einreichen wird. *g*

Freitag, 15. Mai 2009

Wen sah das Mädchen?

Goncalo Amaral sagte folgendes im SIC-Interview zusammen mit Paulo Sargento:

Ich war in Amsterdam letzte Woche als ich die Information erhielt, dass ein "neuer Entführer" erscheinen würde. Ich sagte 'das wird ein Individuum mit südländischem Aussehen sein, sehr hässlich, sehr dunkel..' - Tatsache ist, wir kennen das Ehepaar, die Art von Zeugen die sie haben, und es ist jedesmal das Gleiche.

Es ist schade, dass die McCanns bezüglich der Sichtungen, die in den für 100.000 Pfund übersetzten Akten sind, nicht sagen, dass der Mann, der im Garten um 8 Uhr morgens war, der von einer Schülerin gesehen wurde, deren Großmutter in dem Apartment lebte, eine Kopie von David Payne ist, was die physischen Merkmale und die Kleidung angeht - und es ist schade, dass sie das nicht erwähnen. Weil die anderen, der Gärtner, der dort war, der Mann der in seinem Wagen lebte, all das ist untersucht worden und sie waren britisch ...




Donnerstag, 14. Mai 2009

Retrospektive


Am 19. Juni 2007 flog Gerry McCann für 2 Tage nach England um Justine McGuinness als Mediensprecherin zu engagieren und um an einer Besprechung im Aussenministerium teilzunehmen zusammen mit Clarence Mitchell. Kurz nach seiner Ankunft wurde ihm lt. Presseberichten seine Brieftasche gestohlen. Angeblich an der Waterloo Tube Station, andere Medien platzieren das Ganze NOCH näher an Downing Street. Die London Police konnte allerdings keine Meldung des Diebstahls bestätigen.

Diese Brieftasche taucht wie durch Zauberei wieder auf. Wie, ist unbekannt, zumal ja die Polizei nichts von dem Diebstahl wusste. Sehr merkwürdig auch mit welchem Inhalt sie wieder auftaucht. Nämlich mit allem ausser dem Bargeld, und zwar wurden angeblich nur die britischen Pfund entnommen; die Euro ließ der "Dieb" in der Brieftasche. Wenn man nun denkt dies sei schon völlig unglaubwürdig, dann wird man sicher noch überraschter sein, wenn man erfährt, wer höchst wahrscheinlich die verlorene Brieftasche sicher per Flugzeug wieder nach Portugal gebracht hat.

Die Handyaktivitäten der Tapas 9 wurden ja über einen längeren Zeitraum überwacht. David Payne hatte lt. Aufzeichnungen am 22. Mai Portugal verlassen, und bis auf einen längeren Anruf ausgerechnet am 10. Juni aus England, der fälschlicherweise durch die Presse Russel O'Brien belastend zugeschrieben wurde, gab es keinen offiziellen Handykontakt zwischen ihm und den McCanns in Portugal. Aber am 29. Juni meldeten die portugiesischen Telekommunikationsmaste eine Rückkehr von David Payne (bzw. seinem Handy) nach Portugal. Und was schreibt uns Gerry in seinem Blog für den Tag? "Our friends brought back my wallet"

Wie es der Zufall will, kam ausgerechnet David (Nippelkreiser) Payne in den Besitz der "verlorenen" Brieftasche und hat sie brav zurückgebracht.

Die Frage stellt sich, welche Informationen wirklich so brisant waren, dass sie nicht anders als persönlich übermittelt werden konnten, und warum dazu die abstruse Geschichte eines Diebes herhalten musste, der die Weigerung der Briten gegenüber der EU durch das Verschmähen von Euros demonstrierte? Und warum gerade am Tag des Besuches im Aussenministerium in direkter Nähe zu Downing Street? War der Blog eine Warnung, dass Informationen existieren und sicher aus Portugal herausgebracht wurden? Am nächsten Tag wurde jedenfalls Clarence Mitchell vorübergehend als Sprecher abgelöst, ein Abschnitt ging erfolgreich zu Ende.

Mittwoch, 13. Mai 2009

Was gibts neues?


Duarte Levy berichtet, das Gerry McCann einen weiteren Besuch in Praia da Luz plant, wo Schulze und Schultze auf unglaublich neue Entdeckungen gestoßen sind, was Madeleine zugestoßen sein könnte. Sie gehen davon aus, dass Madeleine in einer ländlichen Umgebung nicht weit von PdL von einem von fünf möglichen Entführern festgehalten wird, die sie schon identifiziert hätten. Sie versäumen dabei nicht, die PJ mal wieder der Unfähigkeit zu beschuldigen, das nur am Rande.

Gerry steht jedenfalls auf Abruf bereit, sofort nach PdL zu reisen, wenn es die unglaublichen Ermittler für nötig halten. Na, ist da eine Leiche möglicherweise zu entdecken? Die Spekulationen sind gewaltig in den einschlägigen Foren.

Währenddessen hat SIC ein Interview mit Goncalo Amaral und Paulo Sargento geführt, in dem Amaral mal wieder ein kleines aber feines Detail der damaligen Untersuchungen preisgibt:
Als man damals vorschlug, die Zwillinge nach dem Abend zu befragen, lehnten dies die Eltern mit der Begründung ab, die 2-Jährigen wären des Sprechens noch nicht mächtig.

Nun sind sie 4 und können in den verschiedenen Dokumentationen so gut sprechen, dass sie von Kate benutzt werden, ihre Qualitäten als Mutter herauszustellen.

Sonntag, 10. Mai 2009

Samstag, 9. Mai 2009

Pickelmann enttarnt

Das von den McCanns so groß aufgehängte neue Phantombild wurde innerhalb von 24 Stunden als völliger Unfug geoutet. In den Akten war klar zu erkennen, dass der Mann, der von der 12-jährigen beschrieben wurde, namentlich der Polizei bekannt ist und auch ausführlich untersucht wurde. Das Phantombild wurde völlig losgelöst von dem existierenden und ohne Befragung der Zeugen erstellt um eine möglichst hässliche, mediterrane Person darzustellen.

In der sogenannten "Mockumentary" der McCanns kann man ganz klar sehen, dass sie über diese Akten verfügten und somit auch über den Namen des Mannes und die Tatsache, dass er nach Überprüfung als nicht verdächtig galt. Auch das ursprüngliche Phantombild stand ihnen damit zur Verfügung. Hier das Bild geschnitten aus der "Mockumentary":


Gestern erwähnte der Diario de Noticias ein Interview mit Goncalo Amaral, der zu den Aktionen des Teams McCann folgendes sagte: "Es gab Information über Personen ausserhalb des Apartments der McCanns, die wir identifiziert hatten, einer war ein englischer Musiker, einer war ein Mann, der in einem Lieferwagen schlief, und es gab noch einen Gärtner."

Nach einigen Recherchen konnte ich nun Pickelmann identifizieren, er ist gar nicht so hässlich und hat eine schöne Stimme :)

Freitag, 8. Mai 2009

Das Monster Teil 2

Das gestern vorgestellte Phantombild des "Entführers" wurde aus den Aussagen einer 12-jährigen Engländerin mit Wohnsitz in Praia da Luz erstellt, die sehr ausführliche Angaben zu einem ihr suspekt erscheinenden Mann gegenüber der Polizei gemacht hatte.

Diese Aussagen sind in den Akten dokumentiert und es wurde auch ein Phantombild erstellt, das von dem hier gezeigten völlig abweicht. Ausserdem wurde der beschriebene Mann ermittelt, ein Engländer mit den Initialen M.A.G.
94 Seiten der Polizeiakten widmen sich alleine verschiedenen Untersuchungen dieses Mannes, die ohne belastendes Material abgeschlossen wurden.

Das nebenstehende Phantombild wurde übrigens, von den McCanns beauftragt, rein aus den Angaben in den Akten erstellt, der Zeugin wurde es nicht gezeigt, wie Clarence Mitchell dem Correio da Manha mitteilte.

Also wurde eine ordnungsgemäss untersuchte Zeugenaussage, die einen britischen Mann beschreibt, zu diesem Monster aufgebauscht um die Unfähigkeit der portugiesischen Polizei zu unterstreichen und den Mythos vom Monster aufrechtzuerhalten.

Fakten und Fiktion


Alle falschen Teile des gestern ausgestrahlten Märchens "Madeleine was here" aufzuführen, würde den Rahmen sprengen, aber die wichtigsten Punkte gilt es festzuhalten.

Das allerwichtigste zuerst. Dies meint die TIMES zu der "Dokumentation":

Die Berichterstattung der Cutting Edge Dokumentation war in solch einer Weise verbogen, wie es die Agenda der McCanns erforderte. Es war schwer zu sehen, welches Material Cutting Edge selbst herausgefunden hatte: es schien nur aufzuzeichnen, was auch immer die McCanns uns sehen lassen wollten.Kompliment auch wenn es wenig ist und sehr spät, immerhin eine objektive Meinung in der britischen Presse.

Was wurde nun genau verbogen, was wurde so zurecht gerückt, dass es in das Entführungsmärchen passen musste? Die zwei wichtigsten belastenden Punkte, die immer wieder genannt werden, von denen, die die Entführung anzweifeln wurden gestern Abend in einer Dreistigkeit angepasst, die Ihresgleichen sucht.

Der einzige Punkt, der jemals für eine Entführung sprach, war die Tatsache, dass Jane Tanner angeblich einen Mann gesehen hatte, der mit einem Kind quer in den Armen vom Apartment weg ging. Zweifelhaft war diese Aussage immer auch deshalb gewesen (Licht und wechselnde Details mal aussen vor gelassen), weil ein unabhängiger Zeuge angab, mit Gerry McCann genau in der Mitte des Weges von Jane Tanner gestanden und gesprochen zu haben. (siehe sein eigenes Diagramm)


Er gibt aber an, dass er weder Jane Tanner noch den Entführer gesehen habe und bestätigt ausdrücklich diese Straßenseite. In der "Dokumentation" wird dieses Gespräch zwischen den beiden Männern aber nun auf die gegenüberliegende Straßenseite, nach viel weiter unten verlegt, um die Tatsache zu ermöglichen, dass der Zeuge Jane Tanner nicht gesehen hat. Ich frage mich, was Jeremy Wilkins, der besagte Zeuge, nach Ansicht des Filmes dachte und ob er sich gegen diese Verdrehung wehren wird.

Die zweite, noch viel unglaublichere Verdrehung betrifft die Tatsache, dass zwar ein Mr. Smith einen Mann mit einem Kind auf dem Arm gesehen hat (allerdings erklärt er, das Kind wäre aufrecht schlafend getragen worden), aber dass er in einer zweiten Aussage mit hoher Sicherheit angab, dass es sich bei dem Mann um GERRY MCCANN gehandelt habe. Diese zweite Aussage wird zwar kurz erwähnt, aber es wird erklärt, die portugiesische Polizei hätte dies geprüft und als falsch verworfen. Dass Goncalo Amaral diesen Zeugen unbedingt nach Portugal zu weiteren Aussagen holen wollte, kurz bevor er entlassen wurde, wird nicht erwähnt. Er war einer der Hauptbelastungszeugen gegen die McCanns und wurde von Brian Kennedy und der Presse extrem unter Druck gesetzt.

Man kann also abschließend feststellen, dass die britischen Medien, in diesem Fall Channel 4, den McCanns wieder einmal die Platform lieferten, die Tatsachen aus den Akten zu verdrehen und schamlos zu ihren Gunsten zu verändern.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Das Monster


Die Entwicklung vom Ei zum Monster, in einer fast schon an die Nazi-Diktatur heranreichenden "künstlerischen" Boshaftigkeit beim letzten Bild, lässt alle Möglichkeiten offen. Nur die eine nicht mehr. Sollte Maddie die letzten 2 Jahre bei der neuesten Monstervariante verbracht haben, ist sie wohl nicht mehr gesund und wohlauf und wurde wohl auch nicht wie eine Prinzessin behandelt.

Nicht dass Aussehen = Charakter wäre, aber wir müssen uns immer fragen zu welchem Zweck solche Bilder in die Öffentlichkeit gebracht werden. Sahen Eggman und "George Harrison" und vor allem Rastaman noch relativ harmlos aus, soll wohl das neueste Ergebnis "forensischer Kunst" das atemlos wartende Publikum darauf vorbereiten, was einen neuen Abschnitt in der Saga bedeuten könnte. Das Auffinden einer Leiche.

Regierungen wechseln und Spender spenden auch nicht ewig. Die Millionen sind eingefahren, nun fehlt eigentlich nur noch ein solider Abschluss der Geschichte, noch unter der jetzigen Regierung. Und dann bitte keine Fragen mehr.

Übrigens sollten wir Mr. Smith dafür danken, dass er sich gewehrt hat und zu keinem neuen Fahndungsphoto beigetragen hat. Trotz Druck durch Brian Kennedy.