Mittwoch, 6. Mai 2009

Amarals in Amsterdam


Während Goncalo Amaral sein Buch in Amsterdam vorstellte, nahm er sich wohl sehr viel Zeit, einer Gruppe von Bloggern und einigen Mitliedern der 3Arguidos , darunter auch KazLux, verschiedene Fragen zu beantworten. Mit Erlaubnis von KazLux gebe ich hier die wichtigsten Fragen wieder:

F: Haben sie die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass Madeleine in der Nacht vor dem 3. Mai gestorben ist oder sogar als Mrs. Fenn sie weinen hörte?
A: Natürlich - die Untersuchung beginnt damit, herauszufinden, ob die verschwundene Person überhaupt existierte, und dann, wer die letzte Person war , der sie gesehen hat - die Untersuchung zeigt deutlich dass sie zuletzt gegen 17:30 Uhr gesehen wurde.

F: Haben sie berechtigte Zweifel dass Madeleine am 3. März im Kinderclub war?
A: Überhaupt keine.

F: Glauben Sie dass der Fall sicher bald wiederaufgenommen wird?
A: Wir hoffen, dass er wiederaufgenommen wird, tatsächlich habe ich mein Buch geschrieben um zu verhindern, dass der Fall zu den Akten gelegt wurde, aber es hat nicht geklappt, das Buch kam tatsächlich eine Woche nachdem der Fall geschlossen wurde, heraus. Die Gegenkräfte waren sehr stark.
Im derzeitigen politischen Klima gibt es eine Bewegung hin zur Wiederaufnahme des Falls.

F: Was ist der effektivste Weg für uns Ihnen zu helfen?
A: Einen gewissen Druck spürbar zu machen, über die öffentliche Meinung

F: Ist es denn hilfreich dem Staatsanwalt zu schreiben?
A: Ja, und auch dem Justizminister und den Parlamentsmitgliedern.

F: Hatte der Inhalt der 14 SMS irgendeine Bedeutung für den Fall?
A: Nein. Aber WAS wichtig ist, ist dass sie Anrufe von ihren Handys löschten.

F: Wären die McCanns ehrlich gewesen was einen Unfalltod von Madeleine angeht, was wären die juristischen Konsequenzen in Portugal gewesen?
A: Fast keine. Eine milde Strafe für Vernachlässigung. Vorrausgesetzt die Leiche hätte keine Anzeichen von Gewalt aufgewiesen. In England, wie auch in Deutschland, ist die Strafe für Vernachlässigung von Kindern schärfer.

F: Denken Sie die McCanns wussten das?
A: Sie haben sehr schnell eine Entscheidung getroffen. Es ist gut möglich dass sie über das Gesetz in Portugal nicht Bescheid wussten, aber nicht dass sie das Gesetz in England nicht kannten.

F: Hoffen Sie dass die McCanns Sie verklagen werden?
A: JA! (hier fügte er eine portugiesische Metapher über einen Stierkampf ein, bei dem man erst den Stier in die Mitte der Arena locken muss, bevor der Kampf beginnen kann).

F: Stimmt es, wie im De Telegraaf berichtet wurde, dass eine Injektionsnadel im Apartment gefunden wurde?
A: Nein, das ist nicht richtig. Tatsächlich haben wir überhaupt keine Medikamente gefunden. Überhaupt keine. Ausser Hühneraugenpflastern.

F: Denken Sie die Kinder wurden betäubt?
A: Ohne Zweifel
(Hier erzählte er von einem Vorfall bei dem Kate im August die PJ angerufen hätte mit der Bitte, die Zwillinge auf Betäubungsmittel zu untersuchen. Scheinbar war Kate alleine als sie anrief und ein wenig aufgeregt. Am gleichen Nachmittag rief Gerry an und hat die Bitte zurückgenommen.)

F: Was glauben Sie, bedeutet das Blut hinter dem Sofa?
A: Möglicherweise von einem Wiederbelebungsversuch.

F: Wann glauben Sie ist der Tod eingetreten, wenn man bedenkt, dass der Leichengeruch eine Zeit benötigt um sich zu entwickeln?
A: Leichengeruch entwickelt sich im Moment des Todes, aufgrund chemischer Reaktionen in der Leiche, es bedarf keiner Stunden bevor er sich entwickelt, von einer Hundenase, die sehr empfindlich ist, kann er sehr früh entdeckt werden. Wichtiger ist, dass wir durch die Untersuchung wissen, dass vor dem 3. Mai keiner im Apartment gestorbenist, auch nicht im Auto.

F: Es gab eine Zeitungsmeldung dass die Hunde einer Spur zum Strand folgten, stimmt das?
A: Nein. Mark Harrison hatte einen Plan gemacht, wo die Hunde suchen sollten. Sie durchsuchten alle Apartments, die Villa, die Autos, die Kirche, die Abflussrohre in der Nähe der Kirche, den Strand, Felder, aber die einzigen Spuren, die die Hunde fanden, waren im Apartment und im Wagen der McCanns, an einigen ihrer Kleidungsstücke und an Cuddlecat.

F: Denken Sie dass die Leiche gekühlt wurde? (wahrscheinlich eher eingefroren)
A: Ja. Die Körperflüssigkeiten im Wagen deuten darauf hin. Wäre die Leiche vergraben gewesen, wäre sie mumifiziert. Die Tatsache, dass es Flüssigkeiten gab, deuten auf Kühlen (Einfrieren) hin.

F: Wo glauben Sie wurde die Leiche aufbewahrt?
A: Wir waren gerade dabei das zu verstehen als Ich die Untersuchung verließ. 15 Allele mögen in den Augen des Staatsanwalts nicht schlüssig gewesen sein, aber für die Untersuchung war es ausreichen. Die Leiche muss im Kofferraum des Wagens gewesen sein. Wir wollen wissen, wer den Wagen fuhr, wer hinter dem Steuer saß.

F: Wissen Sie ob Gerry ein Freimaurer ist?
A: Die Polizei untersucht solche Dinge nicht. Es kann sein, aber ich glaube nicht dass es von Bedeutung für den Fall ist.

F: Als Junstine McGuinness verschwand, wollte sie nicht mit der portugiesischen Presse sprechen, was denken Sie, warum nicht?
A: In ihrem Tagebuch spricht Kate sehr schlecht über Justine.
(Frau Amaral: Es gab Probleme zwischen Kate und Justine)
F: Denken Sie Justine wusste, dass etwas nicht stimmte?
A: Ich glaube eher dass Geld das Problem war.

F: Der Daily Express spekuliert, dass Madeleine's Leiche in den Tunnel sein könnte. Was glauben Sie?
A: Diese Tunnel wurden untersucht, wir wüssten das. Letztes Jahr hatte eine englische Dame auf sie hingewiesen.

KazLux fragte Mrs. Amaral ob sie glaube, dass die Leiche im Meer entsorgt wurde. Sie sagte, dass sie trotz allem nicht glaube, dass die McCanns "sie einfach wegwerfen würden" und sie glaubt, dass die Leiche entweder vergraben oder verbrannt wurde.

.........
Vielen Dank an KazLux und die anderen Blogger und Poster von 3A für die tolle Arbeit und die excellenten Fragen. Vielen Dank vor allem auch an Herrn und Frau Amaral, die so lange geduldig Fragen beantworteten ohne dafür auch nur einen Pfennig zu verlangen, HERR BRUNT!!!

Wie man in den Wald ruft so schallt es heraus...


Dienstag, 5. Mai 2009

$$$

Die Amerika Tournee ist beendet, zu der SHOW möchte ich mich nicht ohne Kotztüte äussern, aber einen Ausschnitt aus dem Homevideo, das Teil der SHOW war, würde ich gerne zeigen:




Man muss bedenken, es geht IMMER nur um Madeleine, nie um Geld oder Cash oder Reichtum oder Luxus oder Hypotheken oder oder...

Um dieses qualitativ-hochwertige T-Shirt (für nur 6 Pfund im Online-Store) in der Oprah SHOW zeigen zu können und ihm damit die höchstmögliche Einschaltquote zu sichern, wurde eben auf das gealterte Photo verzichtet, dass wohl eher dazu dienen könnte Madeleine zu "finden". Aber das Photo wurde ja erst in der Show enthüllt und konnte daher nicht auf das T-Shirt. Sonst wäre Oprah wohl sauer gewesen.

Da es ja ausschliesslich darum geht Madeleine zu finden, wurde nun auf der Seite, auf der zähneknirschend das von mir angemeckerte Kontakt-Formular irgendwie korrigiert wurde, für alle Amerikaner ein weiterer PayPal Button angebracht, falls denen das T-Shirt selbst in XXL zu klein sein sollte, können sie ja wenigstens "spenden" für mehr Strähnchen und Schönheitsoperationen. An die Gesellschaft mit beschränkter Haftung.














Unnötig zu erwähnen dass der PayPal Button funktioniert?

Sonntag, 3. Mai 2009

Schamlos

Wenn du denkst das Konglomerat aus McCanns, britischer Polizei und Medien kann nicht mehr tiefer sinken, wirst du doch immer wieder überrascht. Heute trumpfen viele britische Hofberichterstattungsblättchen mit einer faszinierenden "neuen" Theorie auf, die scheinbar Kate McCann im Alleingang entwickelte, nachdem sie die 30.000 Seiten der für 100.000 Pfund übersetzen portugiesischen Polizeiakten in mühevoller Kleinarbeit durchforstet hat. Eine bis dato "vernachlässigte Aussage einer Familie", die "nur wenige Minuten" nach Jane Tanners Sichtung des "Entführers" ebenfalls einen Mann mit einem Kind gesehen hat, wird nun als spektakuläre neue Erkenntnis und als mögliche Wendung im Fall verkauft.

Hier die Original-Aussage von Mr. Smith, die seit fast 2 Jahren bekannt und in den Akten ist, der wiederholt von Brian Kennedy und seinem Metodo-Team belästigt wurde und von der britischen Polizei bei der angeforderten erneuten Befragung "vergessen" wurde, weil er nicht in Nord-Irland sondern in der Republik wohnt:




Er bestätigt darin seine frühere Aussage, dass er einen Mann mit einem Kind auf dem Arm gesehen hat in der Nacht als Madeleine verschwand und er beschreibt seine Erkenntnis dass es sich höchstwahrscheinlich um Gerry McCann gehandelt hat. Diese Erkenntnis hatte er, als er die Fernsehbilder der McCanns sah, als sie aus Portugal per Flugzeug flohen und er Gerry McCann mit Sean auf dem Arm gesehen hat. "Die selbe Person, beide Male, die die Kinder trägt"

Dies ist der von mir rekonstruierte Weg, den Gerry mit einem Kind auf dem Arm genommen haben könnte, als er Mr. Smith und Familie traf.

Wie kann es sein, dass die "britischen Medien" das seit langem bekannte Treffen nun aufgreifen, ohne die Verbindung zu Gerry herzustellen? Wer hier noch an Dummheit oder Faulheit glaubt ist mitlerweile wohl eines Besseren belehrt.

Samstag, 2. Mai 2009

Fake?


Wie Blackwatch herausfand, scheint der Bereich der findmadeleine.com, in dem man die McCanns mit anonymen Hinweisen kontaktieren kann, ein Fake zu sein. Die Captcha-Vorgabe, die Buchstabenfolge, die man eingeben muss, ist kein sich immer neu generierender Zufallscode sondern ein vorgefertigtes gif-image, das immer gleich ist. Nach Absenden einer Mitteilung, kommt dann immer der Satz: " You must input the correct code" als wäre man blind und tumb. Also erwartet man nun doch keine neuen Hinweise?

Netter Versuch aber aufgefallen.


Zusatz:
Der Grund warum die Leicestershire Polizei nach wie vor die Seite der McCanns als Link auf ihrer Homepage anzeigt, war der, dass sich viele Leute davor scheuen, die Polizei zu kontaktieren und sich lieber anonym melden. Mal davon abgesehen, dass man im Internet nicht anonym ist und die IP bei o.g. Fake abgefangen wird, hat sich dieser Grund ja nun erledigt. Liebe LP mal schön ab in die Tonne mit dem Link.

Übrigens wurden für die neue Website 36.000 Pfund abgerechnet. Diesen grottigen Code hätte ich locker für die Hälfte erledigt ;)


Update 3.5.09
Heute haben sie es bemerkt, nachdem die Fake Seite breit im Internet diskutiert wurde. Das Captcha GIF wurde entfernt, zumindest auf der englischen Seite, auf der portugiesischen Seite ist es noch da (für alle die sich noch schnell nen Screenshot sichern wollen). Leider funktioniert das Formular immer noch nicht, es ist einfach keine email-adresse hinterlegt, an die es gesendet werden könnte. Beim portugiesischen Dokument wurde sich noch weniger Mühe gemacht, da stürzt die Seite einfach ab, da ist so gut wie kein Code drin.

Engländer schüchtern portugiesische Polizei ein


Correio da Manha berichtet heute, dass sich Superintendent Stuart Prior, der Verbindungsbeamte zwischen der Leicestershire Polizei und der PJ bei derselben über die Äußerung des Verdachts der Pädophilie gegenüber David Payne beschwert habe. Der informelle Anruf des hochrangigen Beamten, der seinerzeit beschuldigt wurde, die McCanns zu beschützen, wird von der Quelle innerhalb der PJ als Versuch der Einschüchterung gewertet, weitere zukünftige Ermittlungen einzustellen.

Stuart Prior sprach von dem "Ärger" der McCanns über die Verdächtigungen, die Gonzalo Amaral gegenüber David Payne geäußert hat. Der frühere Koordinator hatte über den Mangel an Erklärungen gesprochen, "das Baden der Kinder betreffend am Tag als Maddie verschwand".

Amaral, der von der Untersuchung abgezogen wurde, weil er die Nähe der englischen Polizisten zu den McCanns beklagt hatte, glaubt dass diese Nähe nach wie vor bestehe. Nur sehr einflussreiche Personen könnten Nachrichten mit Hilfe der Polizei weiterleiten.

Dass die Aussagen eines befreundeten Ehepaars zwar in den Akten jedermann zugänglich sind, aber keinerlei Dokumente darüber, ob den Verdächtigungen jemals nachgegangen wurde von Seiten der Leicestershire Polizei, wird von Prior scheinbar nicht erwähnt.

Freitag, 1. Mai 2009

In Memoriam

Nachdem heute ein neues "gealtertes" Photo von Madeleine veröffentlicht wurde, das lt. Eddie und Keela sicher nicht mehr benötigt wird, und nun brandneue Madeleine T-Shirts für NUR NOCH 6 britischen Pfund im Online-Store verscherbelt werden, würde ich gern mit dem geschmackvollen Handyhintergrund der ebenfalls im Shop zum Download bereitsteht, an das Kind Madeleine erinnern, das wahrscheinlich heute vor 2 Jahren zu Tode gekommen ist. Wenn man dem Aufruhr in der Presse glauben darf (und dem im letzten Jahr am 1. Mai), ist wohl heute der Jahrestag. Zumindest hat Mrs. Fenn sie heute Nacht vor zwei Jahren für 90 Minuten weinen gehört.




















Fortissimo


Zwei Tage vor dem zweiten Jahrestag des Verschwindens von Madeleine McCann spitzt sich die Lage in den Medien und zwischen England und Portugal weiter zu. Geschürt von Drohungen alle zu verklagen, die nicht die McCannsche Glaubenslehre verbreiten, überbieten sich die britischen Medien in ihrer Huldigung der einzig wahren Heilslehre. Ohne auch nur jemals eins der diskriminierenden Details aus den Polizeiakten erwähnt zu haben, wird der Sockel auf dem die McCanns stehen nun mit einem letzten Schliff Goldpolitur versehen.

Die von den McCanns in Auftrag gegebene "Dokumentation" der Ereignisse des 3.5.07 ist die einzig erlaubte Version, Clarence Mitchell warnt alle Sender vor der Veröffentlichung der von Gonzalo Amaral realisierten Version (siehe Video rechts). Carter-Ruck dient hier augenscheinlich als Druckmittel, vielleicht gibt es noch andere, die nicht so offensichtlich sind.

Auch geht es momentan verstärkt darum, alle Blogger und Forenposter, die versuchen Details aus den Akten zu kommentieren und zu analysieren, als "Hexenjäger" zu diffamieren. Während dies bis dato hauptsächlich auf Bloggerebene durch beispiellose Hetzkampagnen vor allem gegen die Besitzer von Foren und Blogs versucht wurde, schaltet sich auch hier verstärkt die britische Presse ein, um dem Image der "Ungläubigen" auch im Mainstream den Stempel der leicht irren Hetzer zu verpassen. Dass neben den Menschen, die es immer schon gewusst haben, weil die McCanns sich merkwürdig verhalten haben, auch und vor allem Personen getroffen werden sollen, die sich alle Fakten mühsam aus den meist portugiesischen Dokumenten der Polizeiakten erarbeitet haben, wird verschwiegen. Selbst die Times schliesst sich dem Reigen an, ohne zu differenzieren.

Eine schier unglaubliche Nachricht kommt von Duarte Levy, dem unermüdlichen Reporter im Kampf gegen die Vertuschung der wahren Hintergründe des Verschwindens. Er behauptet, dass Hunderte von Namen von Personen, die bei der Leicestershire Polizei angefragt hatten, aus welchen Gründen seit zwei Jahren ein Link auf deren Seite zur Geldsammelstelle der privaten Haftungsgesellschaft der McCanns prominent platziert ist, in einer Datei dem Home Office zur Verfügung gestellt werden.

Die Medien sind gleichgeschaltet, nun wird es den Bloggern an den Kragen gehen, sei es mit Diffamierungen oder Drohungen. Einen Lichtblick scheint es zu geben. Die Staatsanwaltschaft in Portugal wird weiterhin mit Hinweisen bombardiert, alle in der Hoffnung, den Fall wieder aufzurollen. Natürlich bis dato ohne Erfolg. Vielleicht hat Gonzalo Amaral, der lt. eigenen Angaben mit mehreren ehemaligen Kriminalpolizisten aus verschiedenen Ländern, u.a. auch aus Deutschland, zusammenarbeitet, da mehr Erfolg. Wenn die Theorie der politischen Absprachen zwischen Socrates und Brown stimmt, kann das nur mit enormem Druck durch die Medien erfolgen. Die britischen fallen dabei leider aus...

Sonntag, 26. April 2009

Crescendo


Und wieder meldet sich Gonzalo Amaral zu Wort. Im Magazin "Maria" gibt er neben seiner Überzeugung dass Madeleine im Apartment gestorben ist, noch ein paar mehr Informationen preis:

"Madeleine ist in der Gegend von Praia da Luz. Sie sind hier, aus welchem Grund auch immer." Mit Sie scheint er die Privatdetektive zu meinen, die für die Eltern arbeiten. Vermutet er dass es bald zu einer Entdeckung der Leiche kommt?

Weiterhin spielt er auf seine kürzlich gesendete Dokumentation an, die wohl nicht jeder sehr aufmerksam sich angeschaut hätte: "Dem Staatsanwalt sollte mitlerweile klar geworden sein, dass er ein sehr wichtiges Dokument in Händen hält, dass eine Entführung ausschliesst, und dass er nur den Fall wiedereröffnen muss."

Der 3. Mai rückt näher und auf beiden Seiten wird aufgerüstet...

Samstag, 25. April 2009

Goncalo Amaral wird deutlicher...

Freiheit und Rechte der Kinder


In Zeiten von Nelken und Oden an die Freiheit, dürfen wir nicht vergessen, wieviel immer noch zu tun ist, vor allem zum Schutz der Kinder.

von Gonçalo Amaral

Das Strafrecht schützt nicht die Kinder, sie werden verlassen um alleine zu schlafen während die Eltern sich bei Gesellschaften betrinken, fallen aus Fenstern und von Balkonen wie reife Früchte, oder vertrocknen in Fahrzeugen ohne dass entsprechende Sanktionen erfolgen.



Wenn die Hauptursache für Risiko und Gefahr innerhalb des Hauses oder der Familie liegt, scheint das Gesetz ein fundamentales Recht der Kinder zu vergessen: Sicherheit

Die UN Erklärung zu Kinderrechten ist eindeutig: "Ein Kind soll unterstützt von den Eltern aufwachsen und unter deren Verantwortung, in einem Umfeld von Liebe und Sicherheit."

Das Delikt des Verlassens oder Aussetzens ist unzureichend, man sollte die Vernachlässigung der Aufsichtspflicht schon bestrafen um das Recht der Kinder auf Sicherheit anzuerkennen und zu schützen.

Dann würde es keine Zweifel mehr zur Anwendung des Strafrechts geben, und entspannte Touristen könnten unser Land nicht mehr ohne Konsequenzen verlassen, nachdem sie die Aufsichtspflicht über ihre Kinder nächtelang vernachlässigt hatten und nun die Freiheit haben sich auf den Medienbühnen zu bewegen.


Source: Correio da Manhã

Freitag, 24. April 2009

Phantom der Oprah


Die McCanns haben es scheinbar geschafft. Wenn sie Oprah Winfrey überzeugen können und Ihnen keine kritischen Fragen gestellt werden, wird Ihnen Amerika zu Füßen liegen und in der Folge 144 Länder in denen die Show ausgestrahlt werden. Die Spenden werden fließen und sie werden sich im Ruhm sonnen können.

Was genau wollen Sie Oprah erzählen? Einerseits werden sie wohl ein neues "gealtertes" Photo von Madeleine zeigen, das sie wohl schon vor einiger Zeit in Auftrag gegeben haben. Warum erst warten bis zur Ausstrahlung? Ihre Tochter könnte doch schon erkannt werden anhand dieses Photos und muss nun leider noch ein paar Tage länger in den Händen ihrer Entführer bleiben. Naja darauf kommt es nun wohl auch nicht mehr an...

Ausserdem habe ich den Verdacht, dass ein uralter Vorfall wieder herausgekramt wird, die Zeugenaussage einer 51-jährigen Nanny, die im November 2006 einen verdächtigen Mann vor dem Appartment 5A gesehen hat als sie nach Ratten Ausschau hielt. Der Daily Mirror hatte netterweise eine hochprofessionelle Zeichnung nach ihren Angaben machen lassen.


Interessant ist hier nicht unbedingt der Vorfall an sich, sondern der Ablauf, wie ihre Aussage scheinbar in die Akten gekommen ist. Zuerst meldete sie sich bei der britischen Polizei, die der Aussage scheinbar keine Bedeutung zumaßen. Daraufhin wendete sie sich an Metodo3, deren "Spezialist für Sichtungen" Antonio Jimenez sich zusammen mit Brian Kennedy am 19.10.07 mit Mitgliedern der PJ trafen um ihnen 3 Hinweise zu geben. Einer betraf eben dieses Ereignis, zwei weitere versuchten Sergei Malinka und Michael Walchzuch zu belasten.

Der o.g. Vorfall wird sicher als Beweis für das Fehlverhalten der PJ und die mögliche Verschwörung den Entführer zu schützen, herhalten müssen. Warten wir es ab.

Dienstag, 21. April 2009

Febreze für Arme?


Folgender Auszug aus der Dokumentation, die letzte Woche in Portugal zu über 50% Sehbeteiligung führte, finde ich extrem bezeichnend. Kein Geruch der Welt kann so schlimm sein, dass man seinen Leihwagen Tag und Nacht offen stehen lässt, ausser einem.

Die Zeugin, die in der Nähe der Villa der McCann's in Aldeia da Luz lebt, die sagte dass sie Zeuge einer ungewöhnlichen Tatsache war, den Mietwagen der McCanns betreffend, in dem die Hunde Leichengeruch und evtl. Überreste von Madeleine entdeckten, wurde auch nicht befragt.

Die Nachbarin hat ein Dokument unterzeichnet mit dem sie die Übertragung ihrer Aussage authorisiert aber aus Angst vor Drohungen und Druck zeigt sie nicht ihr Gesicht.

Gonzalo Amaral: Dies ist eine Interessante Sache, als ich die Kripo in Portimao im Oktober 2007 verließ war nichts über dieses Fahrzeug bekannt, über die Sache mit dem offenen Kofferraum. Wir wussten, dass im Fahrzeug Leichengeruch und Körperflüssigkeiten gefunden wurden aus denen Madeleine McCann's DNA Profil extrahiert wurde mit 15 Übereinstimmungen. Monate später gibt es eine Juristin, die in der Nähe wohnt und berichtete, dass nachdem die McCanns in der Villa ankamen, sie den Kofferraum von da an offen gesehen hat.

Zeugin: Ich fahre jeden Tag diese Straße herunter um meinen Wagen am Ende zu wenden, und jedes Mal als ich an dem Haus vorbeifuhr und ich den Wagen sah, war der Kofferraum immer geöffnet, Tag und Nacht. Ich bin oft nachts vorbeigefahren und konnte dies jedesmal beobachten. Es war eine Tatsache, die ich meldete und das war's.

Gonzalo Amaral: Es ist wichtig das Folgende festzuhalten: Diese Frau, die Juristin, wurde niemal von der PJ verhört weil ihre Aussage nicht als wichtig angesehen wurde, was merkwürdig ist. Während sie also nicht verhört wurde und während ein Rechtshilfegesuch an England gestellt wurde, kamen Verwandte der McCanns hervor und sagten, dass sie Essen vom Supermarkt, im speziellen ein Fleischpaket, aus dem Blut ausgelaufen war, im Kofferraum transportiert hatten.

Erzähler: Die große Frage ist wie die Familie von der Zeugin erfahren hatte, trotz der Tatsache, dass sie nicht von der PJ befragt wurde, und die beobachteten Tatsachen versuchten zu begründen.

Montag, 20. April 2009

Praia da Luz 2

Das Zentrum von Praia da Luz bildet ohne Zweifel der Supermarkt Baptista dessen einer Eingang nur ein paar Meter vom Eingang zum Tapas Bar Bereich und Pool liegt. Der Eingang auf der anderen Seite ist mit einem überdachten Cafe-Bereich versehen in dem man während des Tages auf jeden Bewohner des Ortes trifft. Robert Murat habe ich dort zweimal gesehen, einmal an einem Tisch mit einigen Kindern und Jugendlichen (8-14?) und einmal mit Michaela und evtl. seinem Freund und Anwalt. Mrs Fenn war auch dort und sie und Murat grüßten sich und tauschten ein paar Worte aus. Alles in allem völlig relaxt und normal, jeder kennt jeden und für RM scheint sich alles wieder normalisiert zu haben. Sonst würde er nicht so entspannt an diesem öffentlichen Ort verkehren. Gut für ihn.

Auch abends hatte ich niemals das Gefühl nicht in einem völlig sicheren kleinen Ferienort zu sein. Ich bin auch alleine im Dunkeln durch Seitenstraßen gegangen und bis auf den einen oder anderen betrunkenen Engländer dem ich dann doch aus dem Weg ging, war es sehr ruhig.

Und kalt. Erstaunlich wie kühl es doch nachts noch ist um diese Jahreszeit und da die Apartments nicht beheizt sind, mussten wir eine Menge Wolldecken auf unseren Betten aufschichten um halbwegs warm zu bleiben in der Nacht. Da stellte sich mir doch die Frage, wie sich denn die McCann Zwillinge nachts gefühlt haben.

Keine sichtbaren Laken und nur eine dünne Decke für ein Reisebett. Das hätte mir sicher nicht gereicht.

Sonntag, 19. April 2009

Praia da Luz

Es war eine schöne Woche mit durchwachsenem Wetter. Praia da Luz ist ein kleiner portugiesischer Ort, der sehr ruhig und beschaulich daherkam. Fast komplett in britischer Hand, was Touristen und Auswanderer angeht, erlebt es nun eine schwere Krise, da Besucher ausbleiben und Apartmentbesitzer versuchen, ihre Immobilien loszuwerden. Der Ocean Club machte einen ausgestorbenen Eindruck, die 24-Stunden Rezeption war mit einem Männlein besetzt, der auch nicht immer vor Ort war. Das Millenium Restaurant mit dem dazugehörigen Pool-Komplex war geschlossen und der Pool wurde instandgesetzt. Die Tapas Bar und der dazugehörige Pool waren offen aber wohl nicht für Abendessen zu buchen. Gut, die Saison beginnt wohl auch erst im Mai, aber es bleibt fraglich ob bei der sehr deutlichen Ausrichtung auf britische Gäste hier ein Überleben möglich ist. Die Anlage ist auch wohl in die Jahre gekommen und machte auf mich keinen besonders frischen Eindruck.

Trotz Sightseeing und Strandgeschichten wollte ich natürlich auch einen Eindruck von den Gegebenheiten unter dem Gesichtspunkt des Falles "Madeleine" bekommen. Besonders interessierte mich dabei der mögliche Weg, den Gerry McCann am Abend des 3. Mai evtl. genommen haben könnte, als er unterwegs höchstwahrscheinlich von Mr. Smith und seiner Familie aus Irland gesehen wurde, wie er ein "schlafendes" Kind Richtung Wasser trug. Leider macht meine Kamera keine Videofilme, so habe ich ein paar Photos "aus der Hüfte" geschossen und zu einem Film zusammengestückelt. Nichts dolles aber evtl. aufschlussreich:



Weiterhin fand ich folgenden Aufkleber auf den Fenstern zum Balkon sehr aufschlussreich. Seit wann sie dort angebracht wurden, konnte ich nicht feststellen, dieser sah jedoch recht neu aus:















Joana und Astro konnte ich leider nicht treffen, Lissabon war uns zu weit und Astro's Nachricht habe ich leider erst heute gesehen. Trotzdem vielen Dank für die freundlichen Einladungen.

Morgen mehr...

Donnerstag, 9. April 2009

Osterferien


Frohe Ostern allen Lesern, vor allem denen von SAZ und Joana-Morais ;)

Ich werde bis zum 20. Urlaub machen, nun ratet mal wo?

The egg is for the minimalistic approach, Joana...

Mittwoch, 8. April 2009

McScam?

Auf der peppigen neuen Website der findmadeleine.com gibt es u.a. auch eine neue Aufstellung der Direktoren der Gesellschaft mit beschränkter Haftung auch "Madeleine's Fund" genannt.

  • Peter Hubner; a retired consultant;
  • Brian Kennedy, a retired head teacher;
  • John McCann, a medical representative;
  • Edward Smethurst – A Commercial lawyer;
  • Doug Skehan, clinical director in cardiology at Glenfield Hospital;
  • Jon Corner – Director of a media company;
  • Michael Linett- retired accountant
  • Kate McCann General Practitioner
  • Gerry McCann Consultant Cardiologist
Die letzten beiden haben sich scheinbar lautlos hereingeschlichen!

Allerdings ist Kate im offiziellen Bericht des Company House scheinbar nicht eingetragen, ob sie das auch weiss?



Maddie's Bett


Welches war denn nun genau Madeleine's Bett? Das ordentlich gemachte, bei dem nur die Bettdecke leicht zurückgeschlagen war und das aussah als hätte nie jemand darin geschlafen obwohl die Putzfrau das letzte Mal Mittwochs da war und Madeleine also schon 2mal darin geschlafen haben müsste? Oder das durchwühlte Bett auf der anderen Seite des Zimmers, unter dem Fenster durch das der "Entführer" sie verschleppt hatte?

Die Putzfrau macht im Polizeiverhör folgende Angaben:
"Im Raum direkt neben der Eingangstür zum Apartment war ein Bett an die Wand geschoben (dort vermutete sie dass Madeleine geschlafen hatte) und ein 2. Kinderbett. Alle diese Betten waren unordentlich und das sagte ihr dass sie benutzt worden waren. Sie erklärt weiterhin, dass im Raum, der Tür am nächsten, ein anderes Bett war, das nicht benutzt worden war."

Ein weiterer Punkt der die Betten betrifft, ist die nette kleine Geschichte, dass Kate McCann an einem Abend im Zimmer der Kinder geschlafen hatte, weil Gerry sie angeblich zu wenig beachtet hatte. Warum würden die verschwiegenen, auf Image achtenden McCanns so etwas zugeben, wenn es nicht irgendeinen Zweck hatte, z.B. das benutzte Bett am Fenster zu erklären?

Nun stellt sich allerdings die Frage, warum evtl. vertuscht werden sollte, dass Maddie in dem Bett am Fenster geschlafen hatte. Es gibt zwei Möglichkeiten, die mir einfallen: Entweder musste irgendwie erklärt werden, warum Matthew Oldfield Maddie nicht sah obwohl die Tür ja halb aufstand, oder der auf dem am Fenster stehenden Bett gefundene Fleck, der schwach positiv auf Samen getestet wurde, stammt doch nicht vom kleinen Jungen des Vormieters, sondern von jemand anderem.

Dienstag, 7. April 2009

Gonzalo Amaral erhöht den Druck


"Wir haben es hier mit einem klaren Fall von Schönfärberei der Situation zu tun", sagte der frühere Koordinator der PJ, Gonzalo Amaral der Zeitung Publico in bezug auf den Film der in Praia da Luz gedreht wurde, und fügte hinzu, dass dieses "Theaterstück" einen der Hauptakteure vermisse, David Payne.

"Ja genau, der Doktor, der gewöhnlich die Kinder badete, fehlte. Der Doktor, über den sich ein englisches Ehepaar am 16. Mai bei der Polizei beschwerte, wegen eines Vorfalls mit ihrer minderjährigen Tochter auf Mallorca im Jahr 2005."

Er bedauert auch, dass in 2007 keiner dem politischen Druck widerstanden hat und eine echte Rekonstruktion herbeigeführt hat, die möglicherweise einen Grund für Madeleine's Tod ergeben hätte, der jenseits der Unfalltheorie liegt. Für ihn bleiben die Eltern, zusammen mit David Payne, die Hauptverdächtigen.

Quelle: Publico

Da Amaral immer davon ausging, dass Madeleine am 3. Mai gestorben ist, scheint er wohl die Ursache für ihren Tod während des Besuchs von DP im Apartment der McCanns gegen 19:00 Uhr zu sehen. Evtl. ein Badeunfall???


Montag, 6. April 2009

Senator Stuart Syvret verhaftet


Der kontroverse Politiker von der Insel Jersey, der behauptet die Behörden versuchten den Kindesmissbrauch im ehemaligen Kinderheim Haut de la Garenne zu vertuschen, wurde heute Morgen in seinem Zuhause verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, das Datenschutzgesetz verletzt zu haben.

Er hatte interne Akten und Polizeiberichte auf seinem Blog veröffentlicht. (siehe Bericht vom 20. März)

Der 43-jährige Senator bleibt in Verwahrung und "hilft der Polizei bei ihren Ermittlungen".

Liberal Demokrat MP John Hemming hat einen Brief an Justizminister Jack Straw geschickt mit der Bitte, die Situation zu beobachten, da er glaube die Verhaftung könne politische Motive haben.

2007 war Syvret von seinem Posten als Gesundheitsminister enthoben worden, nachdem er behauptet hatte, dass Missbrauchsfälle vertuscht würden.

Die Untersuchung betraf das Haut de la Garenne Kinderheim, in dem Hunderte von ehemaligen Bewohnern behaupteten sexuell und körperlich missbraucht worden zu sein.

Syvret, der sowohl eine unabhängige Untersuchung als auch Gerichtsverhandlungen in England forderte (hahaha), wurde von Frank Walker beschuldigt, Jersey's Ruf zu schaden.



Nun scheint es wirklich den Bloggern und denjenigen an den Kragen zu gehen, die Missstände publik machen und sich für Gerechtigkeit einsetzen. Die, die den Teppich anheben und schaun was drunter ist.

Verbrannte Erde


Gerry McCann hat Praia da Luz mit seiner Entourage verlassen.

Zurück bleiben:

ein Kind, das lt. britischen Medienberichten schreiend kundtat, dass es keine Lust darauf hatte, von einem "Entführer" durch die portugiesische Dunkelheit und Kälte in einem Pyjama geschleppt zu werden. Einige Berichte sprechen von dem Kind des anglikanischen Priesters Haynes Hubbard.

ein katholischer Priester, der die Faxen endgültig dicke hatte und dem Filmteam Aufnahmen in der Kirche verbot und wohl auch Gerry nicht unbedingt wiedersehen wollte

ein Hotelresort, dass nur noch wenige Buchungen zu verzeichnen hat und daher 21 Angestellte wiederum entlassen musste.

der Vorsatz der McCanns, aufgrund des negativen Empfangs am 3. Mai NICHT wiederzukommen, ätsch.

weitere zerstörte Poster und die Erkenntnis, dass dieses Spektakel nur dazu diente, den Ablauf des Abends in der Version der McCanns der britischen Bevölkerung einzuhämmern.

Wer die Videos gesehen hat, weiss wie weit entfernt Gerry McCann bei den Filmaufnahmen von seinem eigentlich Standpunkt, wie er von Jeremy Wilkins beschrieben wurde, entfernt war.
Zementierte Lügen für Menschen, die denken, wenn es im Fernsehen ist, muss es ja stimmen.

Sonntag, 5. April 2009

Interview mit Gonzalo Amaral


Correio da Manha hat Gonzalo Amaral zu den Dreharbeiten in Praia da Luz befragt:

"SIE WOLLEN IHRE LÜGEN IN DER WELT VERBREITEN" (Gonçalo Amaral, ehemaliger Koordinator der Policia Judiciara)

Correio da Manhã - Die PJ wollten eine Rekonstruktion des Verschwindens von Maddie durchführen. Das Ehepaar McCann und ihre Freunde sagten ab. Was kann nun Wichtiges über die Medien kommen?

Gonçalo Amaral - Nichts. Es könnte nur interessant sein die Lügen zu registrieren, die sie der Welt mitteilen wollen. Es ist eher eine Marketing Maßnahme.

Correio da Manhã - Die juristischen Dienste und die Staatsanwaltschaft werden vorgeführt?

Gonçalo Amaral - Meiner Meinung nach, ja. Es ist bedauerlich dass die portugiesischen Behörden nicht in der Lage waren diese Herren dazu zu bringen nach Portugal zu einer Rekonstruktion zu kommen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

Correio da Manhã - Nur zwei der Freunde nehmen an dieser "Rekonstruktion" teil. Sind die anderen nicht wichtig um die Wahrheit herauszufinden?

Gonçalo Amaral - Es wäre interessant herauszufinden warum David Payne nicht Teil dieser Rekonstruktion ist. Er könnte erklären wieviel Zeit er mit dem Baden der Kinder verbrachte und zu welchen Zeiten. Das zu erklären interessiert sie nicht.

Quelle: Correio da Manha