
Zwei Tage vor dem zweiten Jahrestag des Verschwindens von Madeleine McCann spitzt sich die Lage in den Medien und zwischen England und Portugal weiter zu. Geschürt von Drohungen alle zu verklagen, die nicht die McCannsche Glaubenslehre verbreiten, überbieten sich die britischen Medien in ihrer Huldigung der einzig wahren Heilslehre. Ohne auch nur jemals eins der diskriminierenden Details aus den Polizeiakten erwähnt zu haben, wird der Sockel auf dem die McCanns stehen nun mit einem letzten Schliff Goldpolitur versehen.
Die von den McCanns in Auftrag gegebene "Dokumentation" der Ereignisse des 3.5.07 ist die einzig erlaubte Version, Clarence Mitchell warnt alle Sender vor der Veröffentlichung der von Gonzalo Amaral realisierten Version (siehe Video rechts). Carter-Ruck dient hier augenscheinlich als Druckmittel, vielleicht gibt es noch andere, die nicht so offensichtlich sind.
Auch geht es momentan verstärkt darum, alle Blogger und Forenposter, die versuchen Details aus den Akten zu kommentieren und zu analysieren, als "Hexenjäger" zu diffamieren. Während dies bis dato hauptsächlich auf Bloggerebene durch beispiellose Hetzkampagnen vor allem gegen die Besitzer von Foren und Blogs versucht wurde, schaltet sich auch hier verstärkt die britische Presse ein, um dem Image der "Ungläubigen" auch im Mainstream den Stempel der leicht irren Hetzer zu verpassen. Dass neben den Menschen, die es immer schon gewusst haben, weil die McCanns sich merkwürdig verhalten haben, auch und vor allem Personen getroffen werden sollen, die sich alle Fakten mühsam aus den meist portugiesischen Dokumenten der Polizeiakten erarbeitet haben, wird verschwiegen. Selbst die Times schliesst sich dem Reigen an, ohne zu differenzieren.
Eine schier unglaubliche Nachricht kommt von Duarte Levy, dem unermüdlichen Reporter im Kampf gegen die Vertuschung der wahren Hintergründe des Verschwindens. Er behauptet, dass Hunderte von Namen von Personen, die bei der Leicestershire Polizei angefragt hatten, aus welchen Gründen seit zwei Jahren ein Link auf deren Seite zur Geldsammelstelle der privaten Haftungsgesellschaft der McCanns prominent platziert ist, in einer Datei dem Home Office zur Verfügung gestellt werden.
Die Medien sind gleichgeschaltet, nun wird es den Bloggern an den Kragen gehen, sei es mit Diffamierungen oder Drohungen. Einen Lichtblick scheint es zu geben. Die Staatsanwaltschaft in Portugal wird weiterhin mit Hinweisen bombardiert, alle in der Hoffnung, den Fall wieder aufzurollen. Natürlich bis dato ohne Erfolg. Vielleicht hat Gonzalo Amaral, der lt. eigenen Angaben mit mehreren ehemaligen Kriminalpolizisten aus verschiedenen Ländern, u.a. auch aus Deutschland, zusammenarbeitet, da mehr Erfolg. Wenn die Theorie der politischen Absprachen zwischen Socrates und Brown stimmt, kann das nur mit enormem Druck durch die Medien erfolgen. Die britischen fallen dabei leider aus...

















