Montag, 21. Dezember 2009

Der Teefleck


Kate McCann's Zeugenaussage vom 6. September 2007 bevor sie zur "Arguido" gemacht wurde:

(3. Mai) Sie bemerkte einen Fleck, wahrscheinlich Tee, auf Madeleine's Schlafanzug Oberteil, das sie etwas später am gleichen Morgen auswusch. Sie hängte es zum Trocknen auf einen kleinen Ständer und es war nachmittags getrocknet. Madeleine trank manchmal Tee; der Fleck passierte nicht während des Frühstücks, vielleicht an einem anderen Tag, da Madeleine am Abend vorher keinen Tee trank und der Fleck trocken war.
Ein 3-jähriges Kind, das Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen hat bekommt Tee?? Später als ihr Tagebuch an die Öffentlichkeit kommt, das aber nicht in den Akten veröffentlicht wird findet sich lt. Duarte Levy folgender Eintrag für den 3. Mai:

Wash M top of pyjamas - big stain
Auf der Suche nach der forensischen Bedeutung von Teeflecken stieß ich auf den folgenden wissenschaftlichen Bericht vom März 2006, der den Gebrauch von sog. "Polilight" bei der Entdeckung von forensischen Spuren erläutert. Dazu folgender (übersetzter) Auszug:

Vergleich von Samenflüssigkeit, Speichel und Blutflecken mit anderen flüssigen Flecken unter Polilight
Alle vorhandenen Flüssigkeiten, Speichel, Blut, Samen, Urin, Tee, vaginal und Nasensekret wurden unter Polilight entdeckt...... ......nur Blut, Urin und möglicherweise unverdünnte Samenflüssigkeit können unterschieden werden, während der Teefleck, Speichel, Vaginal- und Nasensekret schwer zu unterscheiden sind.....

Rückschlüsse aus diesen Auszügen überlasse ich dem geneigten Leser. Carter-Ruck liest mit.
Wenn man allerdings den Blogeintrag von Gerry vom 8.6.07 hinzunimmt, in dem er berichtet, das Sean eine Vorliebe für Wolfsbarsch (seabass) entwickelt hatte, und man weiterhin weiss, dass speziell Wolfsbarsch einen starken Kadavergeruch (Cadaverine und Putrescin) entwickelt, könnte man auf die Idee kommen, dass die Lektüre der McCanns einige forensische Wälzer umfasste. Tun wir aber nicht....

Kommentare:

  1. Hmmm, das ist schon alles seeeehr grotesk, Johanna, nicht wahr?

    LG Sibylle

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  2. Wenn man bedenkt wie wenig "echtes" und persönliches über Madeleine, den Urlaub und das Privatleben der Familie bekanntgegeben wurde, muss man bei jedem kleinen Teilchen sich fragen: WARUM wird gerade diese Information gegeben? Das bezieht sich zu einem großen Teil auf Gerry's Blog und wird deutlich z.B. bei der Aussage, dass sie sich am 1. Mai gestritten hätten und Kate in dem Bett unter dem Fenster im Kinderzimmer geschlafen habe. Die McCanns geben freiwillig zu sich zu streiten??? Niemals. Alles hat einen Grund. Auch der Teefleck. Der mich auch and den Fleck auf dem besagten Bett erinnert.

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  3. Hm, ich glaube nicht alles muss nun unbedingt einen Hintersinn haben.

    Betreffend des Tees,meine Kinder trinken Literweise Tee und es ist kein Schwarzer ;) und manche Teesorten ( Malve) machen biestige Flecken...

    Nurmal so als Überlegung, andererseits stimme ich dir gerne zu, vieles ist sehr strange...

    Liebe Grüsse
    12e

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  4. Bis jetzt habe ich noch nichts in ihren Aussagen gefunden was freiwillig über das Notwendige hinaus ohne mögliche Hintergedanken berichtet worden wäre. Vergiss nicht die nicht-beantworteten Fragen beim letzten Verhör.

    Die Geschichte mit dem Teefleck hat mindestens den Zweck ein lebendes Kind am Morgen des 3. Mai zu dokumentieren, schlimmstenfalls noch andere Hintergründe. In my humble opinion of course :)

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  5. Johanna,

    da kann ich dir nur zustimmen. Bisher ist noch nichts wirklich freiwillig und ohne Hintergrund veröffentlicht worden. Das mit dem Wolfsbarsch ist klar. Soll den Leichengeruch erklären. Der Teeflecken soll u.Ust. Samenspuren erklären... Was ein mieser Vergleich!!! Zum Kotzen, im wahrsten Sinne des Wortes.

    LG Strickfloh

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  6. Ich denke bis zu einem gewissen Zeitpunkt fürchteten oder wollten Sie dass ihre Leiche gefunden würde. Dafür die Absicherung. Wir wissen ja schon, dass alle Erklärungen nur für den Fall eines evtl. Gerichtsverfahrens an die Öffentlichkeit kamen. Sie haben sehr früh ausschliesslich ihre Verteidigung geplant. Im Fall der Teeflecken macht logisch eigentlich nur eins Sinn: Blut wäre ihres gewesen, das hätte der Entführer verursachen können, Speichel und Urin wären erklärbar gewesen....

    Es tut mir leid wenn einigen dieses Thema unangenehm aufstösst aber der Spermafleck auf dem Bett (schwach als Sperma identifiziert vom portugiesischen Institut und später durch eine unbewiesene Logikkette ohne Bericht als Speichel abgetan)wirft diese Fragen nun mal auf. Zusammen mit den Aussagen der Familie Gaspar -> zumindest zu hinterfragen

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  7. Feliz Navidad y Prospero Año Nuevo

    Joyeux Noël et Bonne Année 2010

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  8. Ach wat, stösst nicht unangenehm auf, aber ich hab es mir abgewöhnt, immer den Jack in the Box hinter der Hecke lauernd zu sehen.

    Der "Spermafleck " aka as Speichelfleck eines zwei oder dreijährigen nunja es gibt eben auch stichhaltige Erklärungen, warum er anfänglich f
    ür Sperma gehalten wurde.( man könnte es allerdings als Verdeckungsversuch der FSS werten, könnte...)

    Ich finde, die Fotos, die es von Maddie gibt, jene vom proffessionellen Fotograf erstellt, guck Dir das Eishörnchenfoto an. Viel viel schlimmer und dies könnte schon als "Indiz" für eine altersfremde Vermarktung Madeleines gelten, könnte.

    Ich würde von meinen Töchtern, solche Fotos NICHT machen lassen und erst recht nicht, wie Mccanns veröffentlichen.

    Aber sie verhalten sich eh nicht wie die normale "caring" Parents , von daher ....

    Liebe Grüsse
    12

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  9. Felices Fiestas¡¡¡¡¡¡¡

    Gracias por todo el esfuerzo.

    Reme

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  10. Johanna and all those who share this space. You know that throughout the year I can't comment much, but I'm always here with you.

    Today I would like to wish you all a Merry Christmas and a very Happy New Year.

    Best wishes from Spain. Mercedes

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  11. Nun auch von mir
    Merry Christmas and a Happy New Year
    Du hast sicherlich recht, diese Familie hat im Vorfeld immer erklärt, was Ihnen auf die Füße hätte fallen können- siehe nicht nur den "Tee"fleck, sondern auch unvergessen die "dirty nappies" und "rotten meat" im Kofferraum des Leihwagens, pünktlich zur erhitzten Diskussion zu Spuren im Auto.Sicherlich zu diesem Zeitpunkt nicht wissend, das Leichenspürhunde eben unterscheiden können zwischem tierischen Cadavern und menschlichen...,behaupten sie erst mal, es wäre verdorbenes Fleisch gewesen.An sich eine gute Taktik von Lügnern, immer dicht an der Wahrheit dran, so kann man sich schlecht im eihgenen Lügengespinst verheddern. Oder die Frage der Sedierung, die einfach mal mit "der Entführer sedierte die Kinder" abgetan wurde.
    Leider hinterfragen zu wenige Leute solche Geschichten. sie glauben sie einfach...

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  12. Es gibt nur einen Grund, warum die Leiche überhaupt von den Eltern beseitigt werden sollte: Spuren, die sie als Schuldige ausweisen.
    Welche Spuren? Körperliche Gewalt, sexueller Missbrauch, Medikamente. Man muss bedenken, welch hohes Risiko sie bei der Beseitigung der Leiche eingegangen sind. Dieses Risiko ist m. E. nur durch schwerwiegende/ eindeutige Spuren am toten Kind zu erklären. Würde ein Medikamentennachweis allein das Risiko rechtfertigen? Oder eine einmalige Gewaltanwendung?
    Beide Elternteile wissen von den Spuren.
    Die Freunde glauben entweder an die Unschuld der McCanns (1) oder sie wissen von der Schuld, haben aber Verständnis (2). Oder sie sind selbst mitschuldig (3). 1: Nach allem, was sie mitbekommen haben werden, müssten sie zumindest Zweifel an der Unschuld bekommen haben. Zweifel werden von Ihnen aber offenbar nie geäußert. 2: Wenn sie evtl. zuerst Verständnis für eine Verkettung "unglücklicher Umstände" hatten, müsste sich dieses irgendwann im Laufe der großen Kampagne doch relativiert haben. 3: Mitschuld an einer Tablettenverabreichung scheidet wohl ebenso aus wie Mitschuld an Gewaltanwendung (im Sinne von Verprügeln). Bleibt eigentlich nur Missbrauch. Aber ist das wirklich vorstellbar, dass alle darüber Bescheid wussten und sich evtl. beteiligt haben? Die Männer und die Frauen? Ich finde das unvorstellbar. Hast du eine Theorie, Johanna? Gruß Marion

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  13. Ich denke dass es mehrere Ebenen der Mitwisserschaft gibt. Und mehrere Gruppen, die unterschiedliches Wissen haben.

    Die Charismatiker G und D hatten sicher kein großes Problem, den anderen einzureden, dass sie alle riesige Probleme wg. ihrer Kinderbetreuung bekommen würden, wenn der Tod von M bekannt würde. Ebenso könnte auch der Reiseveranstalter unter Druck gesetzt worden sein.

    Was dieser Gruppe erzählt wurde (Unfall) muss aber nicht der Wahrheit entsprochen haben. Ich bin überzeugt, wenn wirklich Schlimmeres im Spiel war, wissen das nur max. eine Handvoll von Leuten, eher weniger.

    Aber in der Panik und unter Druck kann es zu merkwürdigem, kopflosen Gruppenverhalten kommen. Nimm noch ein fremdes Land hinzu und die Drohung ihre Kinder zu verlieren, da kann schonmal ein Normalbürger zum Vertuscher werden.

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  14. Ich habe noch so ein paar Ideen, die ich gern diskutieren würde. Das sprengt aber wohl den Kommentarrahmen. (Bekomme die Fehlermeldung: Ihr Must be at most 4,096 characters-Code kann nicht übernommen werden.) Kann ich dir den Text irgendwie anders übermitteln?
    Gruß
    Marion

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  15. I
    Mittlerweile denke ich, dass das Risiko bei einer vorgetäuschten Entführung vielleicht doch nicht so groß war.

    Ich möchte die wesentliche Aspekte des Falls noch einmal aufzählen.

    Angenommen, M. wurde tatsächlich entführt und alle Beteiligten haben die Wahrheit gesagt. Dann hätte der Entführer nur ca. 5-10 Min. Zeit gehabt. G. verlässt das App. nachdem er sich vergewissert hat, dass mit den Kindern alles in Ordnung ist, gegen 21.15, unterhält sich draußen noch mit einer Urlaubsbekanntschaft und Jane Tanner sieht den Fremden mit dem Kind, nachdem sie die beiden Männer passiert hat, um ca. 21.20. In dieser kurzen Zeit soll ein Fremder in die Wohnung eingedrungen sein, das Kind ermordet und die Leiche rausgetragen haben. Warum sollte er die Leiche überhaupt mitnehmen? Hauptgrund wären wohl DNA-Spuren, aber genügend Zeit, solche Spuren auch noch zu hinterlassen, hatte er wohl kaum. Dieser Zeitablauf spricht sehr dafür, dass Jane Tanner lügt und/oder die Eltern von dem „Entführer“ wussten und um 21.00 Uhr schon nicht mehr alles in Ordung war.

    Wenn M. in der Ferienwohnung gestorben ist, haben die Hunde wohl dort zu Recht angeschlagen. Warum sollten sie dann zu Unrecht im Mietwagen und an der Kleidung von Kate angeschlagen haben? Die Erklärungsversuche der McCanns überzeugen hier wohl niemanden.

    Oder M. wurde lebend entführt, dann hätten die Hunde komplett falsch angeschlagen, was auch ziemlich unwahrscheinlich ist.

    Davon ausgehend, dass die Hunde sich jeweils korrekt gemeldet haben, befand sich M. zweimal tot in der Obhut ihrer Eltern. Einmal als sie starb und später noch einmal, als sie „beerdigt“ wurde.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die McCanns jemanden (nicht zur Gruppe gehörenden) gefunden haben, der sich bereit erklärt hat, die Leiche vorübergehend versteckt zu halten. G. wird ihm von einem Unfall und der Befürchtung, dafür haftbar gemacht zu werden, erzählt haben. Das hielt die Schuldgefühle eines solchen Mittäters vermutlich in Grenzen. G. hat die Leiche vll. übergeben, als er gegen 21.00 Uhr seinen Kontrollgang gemacht hat, der Fremde hat den anderen Zugang zur Whg. benutzt und wurde entweder wirklich von Jane gesehen (glaube ich aber nicht) oder G. hat Jane entsprechend instruiert. Oder der „Entführer“ ist auf Anweisung der Eltern, die absichtlich die Tür haben offenstehen lassen, später hineingegangen und hat das tote Kind mitgenommen. Bis 22.00 Uhr haben sie dem Mann Zeit gelassen und dann Alarm geschlagen, zu dieser Zeit ist er gerade den Smiths begegnet. Evtl. hielten sie telefonisch Kontakt, die Gespräche/SMS wurden von den McCanns später gelöscht (es wurde festgestellt, dass es mehrere Gespräche gab, aber alle gelöscht wurden).
    M’s Leiche wurde in einem Privathaushalt gekühlt aufbewahrt und später den McCanns wieder überreicht, die ihre Tochter dann beerdigt haben. Derjenige hat für seine „Hilfe“ vermutlich eine Bezahlung von den McCanns bekommen, daher vll. auch die Gründung des Fonds.

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  16. II
    Für die Entschlussfassung, Planung und Organisation braucht man einige Zeit, auch die emotionale Seite ist zu berücksichtigen. Das wird nicht alles in einer Stunde abgelaufen sein. Vielleicht ist M. tatsächlich schon viel eher gestorben.

    M. muss, als sie schon tot war, vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer (hinter das Sofa) transportiert worden sein, wo der „Entführer“ sie dann wegholte. Leichengeruch hat der Spürhund nur an Kates Kleidung festgestellt, die Leiche wurde von G. also vermutlich nicht mehr bewegt. M. hat somit wohl von ca. 20.45 (Beginn der Tapas-Zeit) bis 21.30 (spätester Zeitpunkt, zu dem der „Entführer“ die Leiche abholte) hinter dem Sofa gelegen und davor (bis 20.45) im Schlafzimmer. Rechnen wir mal zwei Stunden „Logistik“, macht einen Todeszeitpunkt von ca. 18.00 Uhr. Was war um 18.00 Uhr, evtl. ist das Kind beim Baden gestorben? (Ertrinken gehört bei Kleinkindern zu den häufigsten Todesursachen). Zusammen mit evtl. vorher schon verabreichten Beruhigungsmitteln hätte man dann auch die Spuren, die es zu vertuschen galt. Um die Zeit war Kate allein mit den Kindern und um zu bezeugen, dass während dieser Zeit nichts passierte, hat D. sie angeblich besucht. Zur Dauer seiner Anwesenheit liegen ziemlich weit auseinanderreichende Zeitangaben vor, vermutlich, weil er überhaupt nicht dort war. Warum sollte er auch, er hat doch eine eigene Familie, um die er sich kümmern kann. Dass ausgerechnet D. auserkoren wurde, entpuppte sich nach dem Bekanntwerden seiner merkwürdigen pädophilverdächtigen Gesten natürlich als blöder Fehler. Daher wurde seine Anwesenheitsdauer auch später von 30 Minuten auf 30 Sekunden verkürzt. Zeit genug, um M. lebend zu sehen, aber nicht genügend Zeit, um etwas Anstößiges zu tun.

    Noch einmal zu dem Risiko: G. hat vermutlich kalkuliert, dass dem Fremden, wenn er mit dem toten Kind entdeckt wird, sowieso keiner glaubt, wenn dieser behauptet, die Eltern hätten ihn beauftragt. Das Risiko ist also doch nicht so groß. Das heißt, auch weniger belastende Spuren könnten es ihnen wert gewesen sein, diese zu vertuschen. Ein recht großes Risiko bestand allerdings darin, dass derjenige den „Auftrag“ ablehnt.

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  17. III
    Wer könnte dieser Fremde sein? Jemand aus der Umgebung der Ferienanlage, der ca. zw. 18.00 Uhr und 20.30 kontaktiert wurde. Jemand, der „hilfsbereit“ ist, keine Bedenken hat, sich evtl. strafbar zu machen, jemand, mit dem man sich als englischer Urlauber gut verständigen kann. Jemand, der sich vor Ort auskennt und ein Versteck anbieten kann. Im Nachhinhein wissen wir, dass dieser jemand auch über eine Gefrierrmöglichkeit verfügte. Kann man Murat als Mittelsmann auschließen? Immerhin gehört er nicht zum Hotel, spricht englisch, hat Kontakte, Hilfsbereitschaft ist sein Zweitname. Dass er von Jane zwischendurch mal als der von ihr beobachtete Entführer „identifiziert“ wurde und in seinem Haus keine Spuren gefunden wurden, muss nicht unbedingt bedeuten, dass er nicht derjenige war, der für die McCanns einen Transport und ein Versteck organisiert hat. Wer weiß, vielleicht ist es auch so abgelaufen, dass Murat zufällig als einer der ersten von dem Tod des Mädchens erfahren und den McCanns von sich aus vorgeschlagen hat, die Sache mit seiner Hilfe zu vertuschen. Wenn es so war, entfiele auch das oben erwähnte Risiko einer Auftragsablehnung. Murat hat jedenfalls Kapital aus der Sache geschlagen: Über ½ Mill. Euro Wiedergutmachungszahlung von den Medien.

    Am 08.04.09 schriebst du etwas über M’s Bett. Ganz spontan würde ich sagen, sie hat in dem Bett am Fenster geschlafen, wenn die beiden Reisebetten für die Zwillinge während der Nacht so wie auf dem Bild gestanden haben. Dann bildete das linke Bett nämlich einen „Rausfallschutz“ für M. Eine Falschangabe hierzu hatte vermutlich den Zweck, die (falsche) Aussage von Matthw Oldfield plausibel zu machen. Das wäre dann schon der Dritte aus der Gruppe, der eine Falschaussage gemacht hättte (Jane, David, Matthew) und somit eingeweiht war. Ach und Rachel, Fiona und Russel haben am 16.05.07 (fast zwei Wochen später) übereinstimmend bezeugt, Murat in der Nacht des 3. Mai in der Nähe von App. 5A gesehen zu haben. Entweder war das ein mit Murat abgesprochenes Täuschungsmanöver, bei dem Murat überzeugt war, dass man ihm sowieso nichts nachweisen kann oder es war eine glatte Lüge. Bis auf Diane haben also alle (!) Falschaussagen gemacht. Ich wundere mich, dass nicht irgendwann mal jemand das Bedürfnis hat, die Wahrheit zu erzählen, aber durch die Falschaussagen und das lange Schweigen haben sie sich ja alle selbst mit reingerissen.

    Sie werden sich wohl immer wieder beteuern, dass es nur ein Unfall war und keiner etwas dafür kann.

    Du scheinst über weitergehende Informationen zu verfügen, könntest du die Fakten mal mit der von mir geschilderten Version abgleichen?

    Marion

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